Weltumrundung per Triathlon

"Deutscher Forrest Gump" Deichmann ist auf der Zielgeraden nach München

Eine Szene wie aus "Forrest Gump": Der Extremsportler Jonas Deichmann wurde immer mal wieder bei seinen Läufen begleitet. Unglaubliche 120 Ironman-Triathlons - 456 Kilometer Schwimmen, 5040 Kilometer Laufen und 21.600 Kilometer Radfahren - hat der Abenteurer bewältigt.

Eine Szene wie aus "Forrest Gump": Der Extremsportler Jonas Deichmann wurde immer mal wieder bei seinen Läufen begleitet. Unglaubliche 120 Ironman-Triathlons - 456 Kilometer Schwimmen, 5040 Kilometer Laufen und 21.600 Kilometer Radfahren - hat der Abenteurer bewältigt.

Bild: Isaac Guzman, dpa (Archiv)

Eine Szene wie aus "Forrest Gump": Der Extremsportler Jonas Deichmann wurde immer mal wieder bei seinen Läufen begleitet. Unglaubliche 120 Ironman-Triathlons - 456 Kilometer Schwimmen, 5040 Kilometer Laufen und 21.600 Kilometer Radfahren - hat der Abenteurer bewältigt.

Bild: Isaac Guzman, dpa (Archiv)

Trotz Corona brach Abenteurer Jonas Deichmann zu einem Rekordversuch rund um die Welt auf. 120 Ironman-Triathlons nahm er sich vor. Nun naht das Ende der Reise.
##alternative##
dpa
26.11.2021 | Stand: 09:44 Uhr

Bei seiner Weltumrundung per Triathlon setzt der "deutsche Forrest Gump" zum Schlusssprint Richtung München an. Jonas Deichmann hat sein Hobby zum Beruf gemacht und umrundet seit über einem Jahr den Globus im Triathlon.

"Ich bin jetzt schon seit 14 Monaten unterwegs und freue mich enorm, wieder meine Freunde und Familie zu sehen", sagte der gebürtige Stuttgarter der Deutschen Presse-Agentur. Vor allem freue er sich als Schwabe, "mal wieder Maultaschen und Käsespätzle zu essen".

Extremsportler Jonas Deichmann: Seit 14 Monaten ist der "deutsche Forrest Gump" unterwegs

Am Samstag will der Extremsportler die Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland auf seinem Fahrrad überqueren. Von dort aus sind es nur noch knapp 350 Kilometer bis zum Ziel am Münchner Odeonsplatz, wo sein Abenteuer im vergangenen Jahr begann. Was für Normalsterbliche eine Höllentour wäre, ist für den Abenteurer ein Klacks. Die letzte Etappe von Lissabon nach München sei für ihn "ein bisschen wie Ausrollen", scherzte der 34-Jährige.

Zuvor rannte Deichmann, der im Schwarzwald aufwuchs, unter anderem rund 5000 Kilometer quer durch Mexiko. Seither ist er in den mexikanischen Medien als der "deutsche Forrest Gump" bekannt.

Für Deichmann ist Radfahren "die schönste Disziplin"

Auch wenn seine Weltreise, die ihn beispielsweise auch nach Russland, in die Türkei und die USA führte, noch nicht ganz zu Ende ist, dürfte er sich ein bisschen wie daheim fühlen, schließlich ist das Fahrrad sein liebstes Fortbewegungsmittel: "Radfahren ist und bleibt die schönste Disziplin", sagte Deichmann.

Lesen Sie auch
##alternative##
Weltumrundung per Triathlon

Das Ende einer langen Reise: "Deutscher Forrest Gump" Deichmann zurück in München

Das einzige, was ihm derzeit Sorgen bereite, sei "die Wettervorhersage für die nächsten drei Tage". (Lesen Sie auch: Eishockey-Routinier Patrick Reimer stellt DEL-Rekord auf)

Nach 120 Ironman-Triathlons: Letzter Halt München

Wenn alles klappt, wird der Extremsportler nach unglaublichen 120 Ironman-Triathlons - 456 Kilometer Schwimmen, 5040 Kilometer Laufen und 21.600 Kilometer Radfahren - am Montag sein Ziel in München erreichen. Danach plant er, seinem Körper erst einmal Erholung zu gönnen: "Ich werde zwar weiterhin Sport machen, aber nichts Extremes", sagte Deichmann. Allerdings ist seine nächste große Challenge bereits für 2023 geplant - sie bleibe bis dahin streng geheim. (Lesen Sie auch: Corona-Frust und Geisterspiele: Darüber spricht die Liga)