Fußball

DFB-Boss Keller schreibt der Kanzlerin: Benötigen eine Perspektive

DFB-Präsident Fritz Keller hat sich vor dem nächsten Corona-Gipfel in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt.

DFB-Präsident Fritz Keller hat sich vor dem nächsten Corona-Gipfel in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt.

Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld (Archivfoto)

DFB-Präsident Fritz Keller hat sich vor dem nächsten Corona-Gipfel in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt.

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DFB-Präsident Fritz Keller hat sich vor dem nächsten Corona-Gipfel in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt.
DFB-Präsident Fritz Keller hat sich vor dem nächsten Corona-Gipfel in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt.
dpa
01.03.2021 | Stand: 14:52 Uhr

Die Millionen Spielerinnen und Spieler, «denen wir eine starke Stimme geben wollen, benötigen wie alle Aktiven aus anderen Sportarten eine Perspektive», erklärte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes in einem Interview, das am Montag auf der Homepage des mitgliederstärksten Einzelsportverbandes der Welt veröffentlicht wurde.

Zwei Tage vor dem Treffen der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten mit Kanzlerin Merkel in der Corona-Krise betonte Keller in dem Brief, der auch an verschiedene Bundesministerinnen und -minister ging: «Es geht mir dabei nicht um den Fußball allein, sondern um den gesamten organisierten Breitensport. Vor allem Kinder und Jugendliche leiden derzeit nachweislich unter Bewegungsmangel und fehlenden sozialen Kontakten. Der organisierte Sport kann hier sehr helfen.»

Keller und DFB-Vizepräsident Rainer Koch hatten jüngst erst einen Offenen Brief an die 24.500 Vereine im deutschen Fußball gerichtet. Die Landeschefs bekräftigten anschließend ebenfalls die Bedeutung einer Rückkehr des Amateursports.

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Zu den Kernbotschaften des Briefes an die Kanzlerin gehörte auch die Belastung des Breitensports durch den bereits monatelangen Lockdown. Der Fußball stehe in seiner Breite mittlerweile vor der größten Herausforderung seiner Geschichte, hieß es dem Beitrag. «Aufgrund der nachgewiesen sehr geringen und zudem sehr kurzen Kontakte beim Fußballspielen ist ein stufenweiser Einstieg in den Trainingsbetrieb nicht erforderlich.» Ein Mannschaftstraining werde auf dem Spielfeld als durchführbar und verantwortbar angesehen, hieß es zudem.

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Auf die Frage, was er sich von dem Konferenz am Mittwoch erhoffe, antwortete der 63 Jahre alte Keller: «Dass der Sport die Chance erhält, noch stärker dazu beitragen zu können, dass wir gemeinsam durch diese schwere Zeit kommen.»

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