Nach verbaler Attacke gegen Schiedsrichter Felix Zwayer

DFB-Sportgericht verurteilt Jude Bellingham zu Geldstrafe von 40.000 Euro

2:3-Niederlage des BVB gegen den FC Bayern: Der 18-jährige Engländer Jude Bellingham hatte aufgrund von strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen deutliche Worten ergriffen.

2:3-Niederlage des BVB gegen den FC Bayern: Der 18-jährige Engländer Jude Bellingham hatte aufgrund von strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen deutliche Worten ergriffen.

Bild: Bernd Thissen, dpa (Archivbild)

2:3-Niederlage des BVB gegen den FC Bayern: Der 18-jährige Engländer Jude Bellingham hatte aufgrund von strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen deutliche Worten ergriffen.

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Beim Bundesliga-Spiel zwischen BVB und FC Bayern München kritisierte Jude Bellingham Schiedsrichter Zwayer. Das DFB-Sportgericht hat nun ein Urteil gefällt.
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dpa
07.12.2021 | Stand: 14:13 Uhr

-- Update um 14.15 Uhr --

Jude Bellingham muss für seine harsche Kritik an Schiedsrichter Felix Zwayer eine Geldstrafe in Höhe von 40.000 Euro bezahlen. Dieses Urteil des DFB-Sportgerichts gab der Deutsche Fußball-Bund am Dienstag in Frankfurt/Main bekannt. Gesperrt wurde der 18 Jahre alte Profi von Borussia Dortmund nicht.

Das DFB-Sportgericht wertete die Aussage Bellinghams als unsportliches Verhalten. Der Spieler hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

-- Ursprüngliche Nachricht --

Die ehemaligen Fußball-Weltmeister Lothar Matthäus und Kevin Großkreutz haben im Fall von Jude Bellingham und seiner Verbalattacke gegen Schiedsrichter Felix Zwayer für Milde plädiert. Dessen Worte im Anschluss an das Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München (2:3) seien zwar in der Form unangebracht gewesen, befand Rekord-Nationalspieler Matthäus.

Aber man müsse es jetzt auch nicht übertreiben. "Von mir aus soll er für einen karitativen Zweck eine Geldstrafe spenden und dann ist gut", empfahl der 60-jährige Weltmeister von 1990 und Experte des TV-Senders Sky in seiner wöchentlichen Kolumne.

Spieler Bellingham geht Schiri Zwayer an - Großkreutz und Matthäus plädieren für Milde

Ähnlich urteilte der frühere BVB-Spieler Großkreutz. Über die Aussage könne man sicher streiten, vielleicht tue es ihm im Nachhinein auch leid, befand der Weltmeister von 2014 in der "ran Bundesliga Webshow" von Sat.1. Der Fußball brauche aber Spieler, die ihre Meinung sagten und Typen seien. "Da sollte der DFB dann auch mal wegschauen. Alles andere führt dazu, dass irgendwann niemand mehr etwas sagt. Das tut dem Fußball nicht gut", argumentierte der 33-Jährige. (Lesen Sie auch: Trainer Rose nimmt BVB-Profis trotz CL-Aus in die Pflicht: "Sachen geraderücken")

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Der 18-jährige Engländer Bellingham hatte nach der 2:3-Niederlage am Samstag mit Blick auf strittige Schiedsrichter-Entscheidungen gesagt: "Du gibst einem Schiedsrichter, der schon vorher mal Spiele geschoben hat, das größte Spiel in Deutschland. Was erwartest du?" Zwayer war in den 2005 aufgedeckten Wettskandal um Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer verwickelt. (Lesen Sie auch: Endspiel um Europa League: Beierlorzer fordert Reaktion von RB-Profis)

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