Allgäuer spricht von "größter Notlage"

DOSB-Chef Hörmann zur Corona-Krise: Nicht 2020 oder 2021 erledigt

Sieht die Vielfalt von Sportdeutschland in Gefahr: Der Allgäuer und DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

Sieht die Vielfalt von Sportdeutschland in Gefahr: Der Allgäuer und DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

Bild: Ralf Lienert, Archiv

Sieht die Vielfalt von Sportdeutschland in Gefahr: Der Allgäuer und DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

Bild: Ralf Lienert, Archiv

Für Präsident Alfons Hörmann ist die Corona-Krise die größte bisherige Notlage für den Deutschen Olympischen Sportbund.

Sieht die Vielfalt von Sportdeutschland in Gefahr: Der Allgäuer und DOSB-Präsident Alfons Hörmann.
dpa
03.09.2020 | Stand: 07:04 Uhr

"Die Pandemie ist seit der Gründung des DOSB im Jahr 2006 die mit Abstand größte Herausforderung, die wir zu meistern haben", sagte Hörmann der Deutschen Presse-Agentur. "Je nach weiterem Verlauf der Pandemie kann das Gesicht von Sportdeutschland in erheblichen Teilen ein anderes werden, wenn wir nun nicht relativ zeitnah zu den Wettkämpfen und in ein vollumfängliches Sporttreiben zurückkehren können."

Wenn es noch einige Monate so weitergehen sollte, würden die Auswirkungen – finanzielle, strukturelle und personelle - über alle Ebenen ganz erhebliche sein. "Nicht daran zu denken, wenn das Jahr 2021 ähnlich verlaufen würde. Dann wird es richtig schlimm! Ich sehe die Vielfalt von Sportdeutschland massiv in Gefahr", betonte der Allgäuer Hörmann, der am Sonntag seinen 60. Geburtstag feiert.

Das endgültige Meistern der Corona-Pandemie sowohl für den DOSB als Dachorganisation als auch für den Sport auf allen Ebenen werde Verbände, Vereine und Athleten in den nächsten Jahren intensiv beschäftigen. "Das ist nicht mit dem Jahresende 2020 oder im Jahr 2021 erledigt", sagte Hörmann. "Die eigentlichen Auswirkungen werden erst in den Folgejahren massiv zu sehen und zu spüren sein."