Auswirkungen auf Champions League

Einreisesperre umfasst keine Sonderregelung für Sportler

So wie es aussieht, kann das Achtelfinal-Hinspiel des RB Leipzig gegen den FC Liverpool nicht wie geplant in Leipzig ausgetragen werden. Der Grund: Die Einreisesperre nach Deutschland gilt auch für Sportler.

So wie es aussieht, kann das Achtelfinal-Hinspiel des RB Leipzig gegen den FC Liverpool nicht wie geplant in Leipzig ausgetragen werden. Der Grund: Die Einreisesperre nach Deutschland gilt auch für Sportler.

Bild: John Walton, dpa

So wie es aussieht, kann das Achtelfinal-Hinspiel des RB Leipzig gegen den FC Liverpool nicht wie geplant in Leipzig ausgetragen werden. Der Grund: Die Einreisesperre nach Deutschland gilt auch für Sportler.

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Wegen der Corona-Mutation ist die Enreise aus Großbritannien nach Deutschland verboten. Das Innenministerium sieht keine Sonderregelung für Sportler vor.
So wie es aussieht, kann das Achtelfinal-Hinspiel des RB Leipzig gegen den FC Liverpool nicht wie geplant in Leipzig ausgetragen werden. Der Grund: Die Einreisesperre nach Deutschland gilt auch für Sportler.
dpa
01.02.2021 | Stand: 17:32 Uhr

Die neuen deutschen Einreise-Regeln treffen auch die Champions League. Denn die vorerst bis zum 17. Februar gültige Verordnung sieht keine Ausnahmen für den Profifußball vor. In der Verordnung "gibt es derzeit keine Sonderregelung für Profi-Sportler", stellte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums am Montag auf Anfrage klar. Damit kann RB Leipzig sein für den 16. Februar geplantes Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Liverpool nach aktuellem Stand nicht im eigenen Stadion austragen.

UEFA hat sich noch nicht geäußert

Die Europäische Fußball-Union UEFA hat sich bisher noch nicht zu der Problematik geäußert. Am Sonntag hatte sich Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff noch optimistisch gezeigt, eine Lösung zu finden. "Unser Ziel ist es nicht, in St. Petersburg oder woanders als Alternative zu spielen", sagte Mintzlaff.

Seit Samstag dürfen Fluggesellschaften keine Menschen aus besonders betroffenen Corona-Mutationsgebieten mehr nach Deutschland bringen. Zu diesen Gebieten zählt Großbritannien. Ausnahmen sind lediglich für Deutsche und für Ausländer, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben, vorgesehen. Für sie gilt aber auch die Pflicht, sich vor der Einreise anzumelden und einen negativen Corona-Test vorzuweisen.

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