Stanley-Cup-Play-offs

Eishockey: Alptraum-Start für Allgäuer Torwart Thomas Greiss im NHL-Halbfinale

Gebrauchter Tag für Eishockey-Torwart Thomas Greiss aus Füssen: Ausgerechnet zum Auftakt des NHL-Conference-Finals gegen Tampa Bay kassierte der Goalie der New York Islanders drei Gegentore in elf Minuten und wurde ausgewechselt. Das Spiel gewannen die Lightning mit 8:2.

Gebrauchter Tag für Eishockey-Torwart Thomas Greiss aus Füssen: Ausgerechnet zum Auftakt des NHL-Conference-Finals gegen Tampa Bay kassierte der Goalie der New York Islanders drei Gegentore in elf Minuten und wurde ausgewechselt. Das Spiel gewannen die Lightning mit 8:2.

Bild: Jason Franson/The Canadian Press/AP/dpa

Gebrauchter Tag für Eishockey-Torwart Thomas Greiss aus Füssen: Ausgerechnet zum Auftakt des NHL-Conference-Finals gegen Tampa Bay kassierte der Goalie der New York Islanders drei Gegentore in elf Minuten und wurde ausgewechselt. Das Spiel gewannen die Lightning mit 8:2.

Bild: Jason Franson/The Canadian Press/AP/dpa

Eishockey-Torhüter Thomas Greiss aus Füssen steht mit den New York Islanders im Eastern Conference Final der NHL. Spiel 1 gegen Tampa Bay ging in die Hose.

08.09.2020 | Stand: 10:37 Uhr

Bittere Pille für den Allgäuer NHL-Goalie Thomas Greiss. Im ersten Spiel des Eastern Conference Finals - dem Halbfinale um den begehrten Stanley Cup - kassierte der Füssener mit den New York Islanders eine 2:8-Klatsche gegen die Tampa Bay Lightning. 

Greiss bekam beim Start der Best-of-7-Serie den Vorzug vor der eigentlichen Nummer eins Semyon Varlamov. Nach drei schnellen Gegentoren war sein Einsatz nach nur rund elf Minuten aber wieder beendet. Islanders Coach Barry Trotz wechselte den Allgäuer (34) aus - allerdings wurde der bei den Gegentreffern von seinen Verteidigern auch ziemlich allein gelassen.

Thomas Greiss von den New York Islanders: Gegen die Flyers überragend, gegen Tampa kalt erwischt

Im Showdown des Eastern-Halbfinales gegen die Philadelphia Flyers war der Torwart aus Füssen als erster Islanders-Goalie seit 1975 in einem siebten Spiel der Play-offs ohne Gegentor geblieben. Dennoch kam sein Einsatz gegen die favorisierten Lightning aus Florida etwas überraschend. "Ich konnte nach einem Shutout (ein Spiel ohne Gegentor, Anm. d. Red.) nicht den Torwart wechseln", begründete Trainer Barry Trotz.

Nach nur elf Minuten gegen die "Bolts" setzte Trotz dann wieder auf Varlamov, der in den Play-offs fast immer den Vorzug vor Greiss bekam. Doch auch dieser Wechsel fruchtete nicht. Der Russe fing weitere fünf Gegentore: Mit 2:8 kassierte das Team aus Long Island eine derbe Klatsche (Lesen Sie auch: Hilferufe immer lauter: So tief stecken die Eishockey-Vereine in der Corona-Falle).

Tampa Bay Lightning: Brayden Point und Nikita Kutcherov in Stanley-Cup-Form

Bei den Lightning überragte vor allem die brandgefährliche erste Sturmreihe - Brayden Point und Nikita Kucherov glänzten mit jeweils fünf Scorerpunkten. Nicht zum Einsatz bei den Islanders kam der deutsche Nationalstürmer Tom Kühnhackl, der 2016 und 2017 mit den Pittsburgh Penguins zweimal den Stanley Cup gewann.

Das zweite Spiel zwischen Tampa und New York findet in der Nacht zum Donnerstag in Edmonton statt.

Im Finale der Western Conference stehen sich die Vegas Golden Knights und die Dallas Stars gegenüber. Das Team aus Texas hatte sich im ersten Spiel mit 1:0 durchgesetzt.