Motorsport

Erfolgreiches DTM-Wochenende für Kemptener Team Abt Sportsline

Nico Müller wurde beim Rennen auf dem Lausitzring Zweiter und Fünfter.

Nico Müller wurde beim Rennen auf dem Lausitzring Zweiter und Fünfter.

Bild: Audi Communications Motorsport

Nico Müller wurde beim Rennen auf dem Lausitzring Zweiter und Fünfter.

Bild: Audi Communications Motorsport

Nico Müller und Robin Frijns sichern sich Top-5-Platzierungen. Wo es trotzdem ein wenig haperte.

23.08.2020 | Stand: 17:10 Uhr

Das Kemptener Team Abt Sportsline bleibt weiter an der Spitze um das Deutsche Tourenwagen Masters (DTM). Beim zweiten Rennwochenende auf dem Lausitzring wurde Nico Müller Zweiter und Fünfter, sein Teamkollege Robin Frijns freute sich über zwei dritte Plätze. Zusammen haben sie 225 Punkte gesammelt, die Markenkollegen vom Team Rosberg liegen 81 Punkte dahinter.

Boxenstopp-Strategie des Team Abt Sportsline ging nicht auf

Doch es wäre mehr drin gewesen. Müller und Frijns fahren der Konkurrenz sichtbar davon. Was diesmal in beiden Rennen nicht aufging, war die Boxenstoppstrategie. Müller wurde später als die Konkurrenz zum Reifenwechsel aufgerufen und verlor wertvolle Plätze und Punkte. Zeitweise auf Platz fünf zurückgefallen, konnte sich der Tabellenführer noch einmal bis auf Platz zwei nach vorn kämpfen.

Robin Frijns konnte sich über Platz drei und fünf freuen.
Robin Frijns konnte sich über Platz drei und fünf freuen.
Bild: Audi Communications Motorsport

„Wir hatten hier bisher unter allen Bedingungen das schnellste Auto, haben aber trotzdem nicht gewonnen“, sagte der 29-jährige Schweizer. „So richtig Schuld hat niemand. Wir sind einfach ein, zwei Runden zu spät an die Box gekommen – auch weil ich die Situation im Auto nicht ganz richtig eingeschätzt habe. Positiv ist: Ich konnte das Rennen am Anfang im Regen kontrollieren und war auch mit Slicks schnell. Und wir haben wieder viele Punkte geholt.“

Lucas Auer gewinnt erstes Rennen für BWM

Dafür machte ein anderer den Sack zu: Lucas Auer gewann am Sonntag sein erstes Rennen für BMW und bescherte den Münchnern den ersten Sieg nach mehr als einem Jahr. Platz zwei ging an seinen überraschten Markenkollegen Timo Glock.