So lief der erste Eishockey-Abend in KF

ESV Kaufbeuren gewinnt Derby gegen Füssen - klare Worte von Joker-Coach Pallin

Im ersten Drittel machten vor allem die Füssener Dampf - und führten sogar.

Im ersten Drittel machten vor allem die Füssener Dampf - und führten sogar.

Bild: Benedikt Siegert

Im ersten Drittel machten vor allem die Füssener Dampf - und führten sogar.

Bild: Benedikt Siegert

Der ESVK gewinnt am Freitag gegen Füssen. Trotzdem gibts Kritik von Trainer Pallin. Die Bilder des Abends.
10.10.2020 | Stand: 08:14 Uhr

Rund sieben Monate nach dem letzten Heimspiel des ESV Kaufbeuren in der Saison 19/20 – ein Pre-Play-Off-Spiel gegen Bietigheim – wurde am Freitagabend wieder ein Eishockey-Match der Buron Joker angepfiffen. Anhänger in rot und gelb waren daher schon Stunden vor Anpfiff in der Innenstadt und auf den Wegen zur Arena zu sehen.

Bilderstrecke

Testspiel-Derby: ESV Kaufbeuren – EV Füssen Endstand 6:2

Knapp 900 gut auf den Rängen verteilte Fans sahen am Abend dann einen 6:2-Sieg gegen Altmeister EV Füssen. Dabei waren es die Gäste, die im ersten Abschnitt auftrumpften – man merkte den Füssenern an, dass sie mit ihrer Vorbereitung schon weiter fortgeschritten waren als Kaufbeuren. Lesen Sie auch: Corona-Coup: Patrick Reimer spielt für den ESV Kaufbeuren

Coach Pallin: „Wir haben noch viel Arbeit vor uns.“

Für das 1:0 des EV sorgte Philipp Krauß, eigentlich Spieler der ESVK-U20, über eine Förderlizenz aber für Füssen spielberechtigt. Rob Pallin, der neue Coach des ESVK, bemängelte nach dem Match das zu geringe Tempo seiner Jungs im ersten Abschnitt.

Das änderte sich nach dem ersten Seitenwechsel, im zweiten Drittel lief für Kaufbeuren mehr zusammen und die Neuzugänge Patrick Reimer (27.), Tyler Spurgeon (30.) und John Lammers (40.) schossen ihre Debüttore. Auch Branden Gracel (37.). war für die Joker erfolgreich, auf Füssener Seite netzte erneut Krauß zum zwischenzeitlichen 2:2 ein. Auch der Schlussabschnitt gehörte Kaufbeuren, Treffer gingen auf die Konten von Spurgeon und Lammers, das Drittel war aber auch geprägt von Strafzeiten. Für ESVK-Coach Pallin war nach dem Abend jedoch klar: „Wir haben noch viel Arbeit vor uns.“