Eishockey: DEL-2-Tabelle

ESV Kaufbeuren Vorletzter - Dienstag Kellerduell in Heilbronn

Eishockey in Kaufbeuren: ESVK-Kapitän Tyler Spurgeon (links) trifft am Dienstag mit den Jokern im Kellerduell auf Heilbronn.

Eishockey in Kaufbeuren: ESVK-Kapitän Tyler Spurgeon (links) trifft am Dienstag mit den Jokern im Kellerduell auf Heilbronn.

Bild: Harald Langer

Eishockey in Kaufbeuren: ESVK-Kapitän Tyler Spurgeon (links) trifft am Dienstag mit den Jokern im Kellerduell auf Heilbronn.

Bild: Harald Langer

In der DEL2-Tabelle ist der ESV Kaufbeuren nach zwei Niederlagen hintereinander jetzt Vorletzter. Nun müssen die Joker zum Eishockey-Kellerduell nach Heilbronn.
25.01.2021 | Stand: 17:48 Uhr

Mangelnder Biss, läuferische Defizite, fehlende Konzentration, schwankende Leistungen. Die Situation beim Eishockey-Zweitligisten ESV Kaufbeuren im Januar 2021 gleicht derjenigen vor einem Jahr. Einziger Unterschied: Nach den Spielen sitzt nicht mehr ein ratloser Trainer Andreas Brockmann im Pressekonferenz-Raum, sondern der im Sommer geholte US-Amerikaner Rob Pallin, seinerseits leicht konsterniert.

In den 120 Minuten am Wochenende spielte die von ihm trainierte Mannschaft maximal 30 Minuten lang so, wie man es von ihr erwartet. Nach dem 2:6 am Freitag im Heimspiel gegen Bad Tölz forderte der Übungsleiter hartes Arbeiten im Training und einen Blick in den Spiegel eines jeden Spielers an. Doch die Besserung am Sonntag beim Ausflug nach Bayreuth hielt sich in Grenzen, der ESVK unterlag trotz eines guten Auftaktdrittels 3:4. (News und Ergebnisse von den Eishockey-Clubs im Allgäu immer aktuell in unserem Eishockey-Newsblog)

Abgesehen von der zuletzt stets tadellos agierenden Reihe um Kapitän Tyler Spurgeon und den starken Torhütern (am Freitag Max Meier, am Sonntag Jan Dalgic) blieben die Cracks weit unter ihren Möglichkeiten. Mit überbordender Kritik hielt sich Pallin am Sonntag allerdings zurück.

ESVK-Trainer Rob Pallin: "Wir müssen von der Strafbank wegbleiben, dann gewinnen wir Spiele."

Zwei Dinge hätten im Frankenland den Unterschied ausgemacht: Die Torhüter, Bayreuths Schlussmann Timo Herden, der 32 von 35 Schüssen abwehrte, bezeichnete Kaufbeurens Coach als „exzellent“. Und die Special-Teams. Pallin: „Wir waren ein sehr gutes Team, wenn wir Fünf-gegen-Fünf gespielt haben. Wir müssen von der Strafbank wegbleiben und wenn wir das schaffen, dann gewinnen wir Spiele.“

ESV Kaufbeureb: In Unterzahl Negativ-Rekord

Damit hat der Coach nicht unrecht. Die ersten drei Tigers-Tore fielen, als (mindestens) ein Joker-Akteur in der Kühlbox saß und somit die Unterzahl-Formation der Allgäuer auf dem Eis stand. Und die gibt kein gutes Bild ab. In der laufenden Saison verhinderte der ESVK nur in 73 Prozent der Fälle ein Gegentor in Unterzahl, das ist Negativ-Rekord in der Liga.

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Dass es gegen Bayreuth, seinerseits das zweitschwächste Team der Liga in Überzahl, gleich dreifach klingelte, ist bezeichnend. Am Ende aber, sagte Pallin, sei sein Team noch da gewesen, der Gegner habe nur mit einem Tor Unterschied gewonnen.

DEL-2-Spiele aktuell: Dienstag Kellerduell in Heilbronn

Das hilft am Ende nur nicht viel. In sieben Spielen im Januar holten die Joker lediglich fünf Punkte, die DEL 2-Tabelle listet die Allgäuer als Vorletzten. Und somit kommt es am Dienstag (20 Uhr) zum Kellerduell. Dann treffen die Joker in Heilbronn auf das einzige Team, das noch weiter unten in der Tabelle steht. Die Januar-Bilanz der Falken: Neun Matches, davon fünf Siege, darunter am zurückliegenden Wochenende ein beeindruckendes 7:0 gegen den Tabellenzweiten Ravensburg.