Fußball

FC Bayern München: Thomas Müller nach Pokal-Aus: "Kaltschnäuzig bestraft"

Auch Thomas Müller konnte die Pokalniederlage des FC Bayern München gegen Zweitligist Holstein Kiel nicht abwenden.

Auch Thomas Müller konnte die Pokalniederlage des FC Bayern München gegen Zweitligist Holstein Kiel nicht abwenden.

Bild: picture alliance/dpa | Christian Charisius

Auch Thomas Müller konnte die Pokalniederlage des FC Bayern München gegen Zweitligist Holstein Kiel nicht abwenden.

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Trainer Hansi Flick und Stürmer Thomas Müller vom FC Bayern München haben nach dem überraschenden Pokal-K.o. die Leistung von Holstein Kiel anerkannt.
Auch Thomas Müller konnte die Pokalniederlage des FC Bayern München gegen Zweitligist Holstein Kiel nicht abwenden.
dpa
14.01.2021 | Stand: 05:33 Uhr

"Glückwunsch an Kiel, die haben gefightet, es war ein Pokalfight, wir haben viel zu tun", sagte der Coach des deutschen Fußball-Rekordmeisters am Mittwoch nach dem 5:6 (2:2, 2:2, 1:1) im Elfmeterschießen. Flick räumte ein: "Natürlich ist es ein Schock, wir sind natürlich enorm enttäuscht." Erstmals seit 17 Jahren kassierten die Bayern im Pokal eine Niederlage gegen ein klassentieferes Team.

Serge Gnabry (14. Minute) und Leroy Sané (48.) trafen in der regulären Spielzeit für die Gäste aus München. Der Außenseiter aus dem Norden zeigte eine starke Vorstellung und kam durch Fin Bartels (37.) und Hauke Wahl (90.+5) jeweils zum Ausgleich. In der Verlängerung fielen keine weiteren Treffer, so dass das Elfmeterschießen die Entscheidung brachte.

FC Bayern nach dem Pokal-Aus: "Enttäuschend und extrem bitter"

Nachdem die ersten fünf Schützen beider Teams alle getroffen hatten, hielt Kiels Torwart Ioannis Gelios den Schuss von Marc Rocca - und Bartels verwandelte souverän gegen Nationaltorwart Manuel Neuer.

"Sie haben das ganz gut gemacht, es war jetzt keine Pokal-Sensation, die sich von Anfang an abgezeichnet hat", sagte Müller, räumte aber ein: "Kiel hat das relativ kaltschnäuzig bestraft." Das Aus als Favorit sei "enttäuschend und extrem bitter. Wir sind natürlich bedient. Dass die Stimmung nicht gut ist, kann man sich denken".

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