Formel 1

Entscheiden Tausendstelsekunden in Spa-Francorchamps?

Formel-1-Weltmeisterschaft, Grand Prix von Belgien: Max Verstappen aus den Niederlanden vom Team Red Bull steuert im zweiten freien Training sein Auto auf der Rennstrecke.

Formel-1-Weltmeisterschaft, Grand Prix von Belgien: Max Verstappen aus den Niederlanden vom Team Red Bull steuert im zweiten freien Training sein Auto auf der Rennstrecke.

Bild: picture alliance/Francois Lenoir/POOL REUTERS/AP/dpa

Formel-1-Weltmeisterschaft, Grand Prix von Belgien: Max Verstappen aus den Niederlanden vom Team Red Bull steuert im zweiten freien Training sein Auto auf der Rennstrecke.

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Formel-1-Fans fiebern einem packenden Kampf um die Pole Position bei der Qualikation am Samstag in Spa-Francorschamps entgegen.

Formel-1-Weltmeisterschaft, Grand Prix von Belgien: Max Verstappen aus den Niederlanden vom Team Red Bull steuert im zweiten freien Training sein Auto auf der Rennstrecke.
dpa
29.08.2020 | Stand: 08:56 Uhr

Das Freitagstraining hat die Hoffnung auf einen packenden Kampf um die Pole Position auf der 7,004 Kilometer langen Ardennen-Achterbahn von Spa-Francorchamps genährt. Die ersten drei im Tausendstel-Sekunden-Abstand - und das auf der längsten Runde im Rennkalender der Formel 1.

Lewis Hamilton freut's. Insgesamt sehe es danach aus, "dass uns ein spannendes Wochenende erwartet", sagte der Mercedes-Pilot. Vier Poles holte der WM-Spitzenreiter bei den bisherigen sechs Grand Prix in diesem Jahr. Die restlichen beiden gingen vor dem Großen Preis von Belgien an Hamiltons Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas.

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Auch die Mercedes-Bilanz in Spa-Fancorchamps ist beachtlich: 2013, 2015, 2017 und 2017 startete Hamilton im Silberpfeil beim Großen Preis von Belgien von der Pole. 2014 und 2016 war es Bottas' deutscher Vorgänger Nico Rosberg gelungen. Nur im vergangenen Jahr klappte es nicht: Da fuhr Charles Leclerc im Ferrari auf Startrang Nummer eins.

Mit dem Monegassen und dessen noch aktuellem Teamkollegen Sebastian Vettel brauchen Mercedes und Sechsfach-Weltmeister Hamilton diesmal aber nicht zu rechnen. Anderthalb bis fast zwei Sekunden fehlten der Scuderia am Freitag auf die Spitze in einer Runde - Rennställe auf diesem Leistungsniveau werden auch schon mal als Hinterbänkler bezeichnet.

"Es fühlt sich nicht gut an, und es ist traurig, Ferrari so weit unten zu sehen", meinte Leclerc. Ob Regen oder Sonne - mit einem Leistungssprung rechnet Vettel auch nicht.

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Bleiben andere, die Mercedes schlagen wollen. Allen voran Max Verstappen. Der 21 Jahre alte Niederländer ist der einzige, der die Silberpfeile in der Corona-Notsaison im Rennen wenigstens einmal bezwingen konnte. Vor der Qualifikation an diesem Samstag (15.00 Uhr/Sky und RTL) deutete Verstappen im Red Bull auch auf der einen schnellen Runde mit der Tagesbestzeit an, dass etwas gehen könnte.