Formel-1-Team

Formel 1: Mick Schumacher fährt offenbar 2021 bei Alfa Romeo

Mick Schumacher wird wohl bereits 2021 in der Formel 1 antreten.

Mick Schumacher wird wohl bereits 2021 in der Formel 1 antreten.

Bild: Hassan Ammar, dpa (Archivbild)

Mick Schumacher wird wohl bereits 2021 in der Formel 1 antreten.

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Mick Schumacher hat es offenbar geschafft. Laut Helmut Marko soll er 2021 für das Formel-1-Team Alfa Romeo an den Start gehen.
Mick Schumacher wird wohl bereits 2021 in der Formel 1 antreten.
dpa
12.10.2020 | Stand: 12:40 Uhr

Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko glaubt fest an das Formel-1-Debüt von Nachwuchsrennfahrer Mick Schumacher bereits im kommenden Jahr. "Man weiß ja, welche Fahrer auf dem Markt sind und wer welche Gespräche führt. Daraus entnehme ich, dass Mick Schumacher im nächsten Jahr mit Kimi Räikkönen zusammen bei Alfa Romeo fahren wird. Ich halte das für eine ausgezeichnete Kombination", sagte der 77 Jahre alte Österreicher beim TV-Sender Sport1 in der Sendung "AvD Motorsport Magazin".

Schumacher besticht durch Erfolge in der Formel 2

Marko ist vom Potenzial des 21 Jahre alten Mick Schumacher überzeugt. Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher führt gerade die Gesamtwertung in der wichtigsten Nachwuchsserie Formel 2 an und empfiehlt sich für den Sprung in die Motorsport-Königsklasse. "Wenn man die Junior-Kategorien betrachtet, hat er das erste Jahr immer bescheiden begonnen und ist dann im zweiten Jahr jeweils zur Topform aufgelaufen.

Wenn du solche Erfolge ziehst, kannst du davon ausgehen, dass es ähnlich auch in der Formel 1 sein wird", sagte Marko. Erst kürzlich konnte Schumacher sein erstes Formel-1-Training absolvieren.

Team Red-Bull offenbar kein Thema

Mick Schumacher gehört zum Nachwuchsprogramm von Ferrari und gilt deswegen als Kandidat bei deren Kundenteam Alfa Romeo, ein Wechsel zu Markos Red-Bull-Rennstall ist kein Thema. Allerdings sucht das Team für 2021 neben dem Niederländer Max Verstappen noch einen zweiten Fahrer. Alexander Albon zeigt nicht immer die gewünschten Leistungen und muss für einen neuen Vertrag kämpfen. "In unserem Fall spielt die Leistung eine Rolle - aber solange Albon im grünen Bereich ist, ist kein Cockpit bei uns frei", sagte Marko.