Hamilton rassistisch beleidigt

Formel 1 verurteilt Rassismus gegenüber Lewis Hamilton

Mercedes postet ein Bild von Lewis Hamilton, der den Grand Prix gewonnen hat. In den Kommentaren fanden sich Affen-Emojis und weitere rassistische Beleidigungen.

Mercedes postet ein Bild von Lewis Hamilton, der den Grand Prix gewonnen hat. In den Kommentaren fanden sich Affen-Emojis und weitere rassistische Beleidigungen.

Bild: Tim Goode, dpa

Mercedes postet ein Bild von Lewis Hamilton, der den Grand Prix gewonnen hat. In den Kommentaren fanden sich Affen-Emojis und weitere rassistische Beleidigungen.

Bild: Tim Goode, dpa

Rekordweltmeister Lewis Hamilton ist nach dem Formel-1-Rennen in Silverstone in den Sozialen Medien rassistisch beledigt worden. Hintergrund war eine Kollision.
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dpa
19.07.2021 | Stand: 09:45 Uhr

Rekordweltmeister Lewis Hamilton ist während und nach dem Formel-1-Rennen in Silverstone mehrfach in den Sozialen Medien rassistisch beleidigt worden.

Dies teilten die Formel 1, der Motorsport-Weltverband FIA und Hamiltons Rennstall Mercedes am Montag in einer gemeinsamen Erklärung mit. Die Beschimpfungen standen im Zusammenhang mit der Kollision des Engländers mit Red-Bull-Pilot Max Verstappen. Der Niederländer schied aus, Hamilton gewann trotz einer Zehn-Sekunden-Strafe für das Manöver den Grand Prix.

"Affen-Emojis" als Antwort auf Sieges-Post

Der britische TV-Sender Sky berichtete von rassistischen Mitteilungen wie "Affen-Emojis", die als Antwort auf einen Instagram-Post gesendet wurden, in dem Mercedes den Erfolg Hamiltons am Sonntag feierte.

"Die Formel 1, die FIA und das Mercedes-AMG Petronas F1 Team verurteilen dieses Verhalten auf das Schärfste. Diese Leute haben keinen Platz in unserem Sport und wir fordern, dass die Verantwortlichen für ihre Handlungen zur Rechenschaft gezogen werden", hieß es in der Erklärung.

Lewis Hamilton ist einziger schwarzes Formel-1-Fahrer

Hamilton ist der einzige schwarze Formel-1-Fahrer. Der siebenmalige Weltmeister bezieht regelmäßig gegen Rassismus und Ausgrenzung Position. "Die Formel 1, die FIA, die Fahrer und die Teams arbeiten daran, einen vielfältigeren und inklusiveren Sport aufzubauen, und solch inakzeptable Fälle von Online-Missbrauch müssen aufgezeigt und beseitigt werden."

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