Eishockey-Bundesliga

So lief die Auftaktpartie der Frauen des ECDC Memmingen gegen Ingolstadt

Zum Auftakt der Frauen-Eishockey-Bundesliga-Saison 2021/22 traf der ECDC Memmingen auf den ERC Ingolstadt.

Zum Auftakt der Frauen-Eishockey-Bundesliga-Saison 2021/22 traf der ECDC Memmingen auf den ERC Ingolstadt.

Bild: Alwin Zwibel

Zum Auftakt der Frauen-Eishockey-Bundesliga-Saison 2021/22 traf der ECDC Memmingen auf den ERC Ingolstadt.

Bild: Alwin Zwibel

Die Frauen des ECDC Memmingen sind mit einer bitteren Niederlage in die Saison der Eishockey-Bundesliga gestartet. Wie das Heimspiel gegen Ingolstadt endete.
25.09.2021 | Stand: 21:08 Uhr

Die 2:4 (2:1; 0:0; 0:3)-Niederlage war bitter, denn der ECDC führte bis ins letzte Drittel hinein und hielt bis zur 55. Minute ein 2:2.

Die Indians-Frauen, die derzeit über ein umfangreiches Lazarett verfügen, konnten mit gerade einmal 13 Spielerinnen antreten. Die Gäste brachten wenigstens 17 Spielerinnen aufs Memminger Eis.

Eishockey Frauen-Bundesliga: So lief die Partie ECDC Memmingen vs. ERC Ingolstadt

  • Erstes Drittel: Auf dem Eis angeführt von ihrer Kapitänin Lena Kartheininger und an der Bande angeleitet vom neuen Trainer Georg Taferner, lieferten sich die Memminger Frauen bis zur 18. Minute ein absolut ausgeglichenes Duell mit den Ingolstädterinnen. Dann zog Antje Sabautzki in Überzahl ab und erzielte das 1:0 für die Indians. Doch die Freude währte nicht lange: Bereits im Gegenzug glich Ingolstadt durch Celina Haider aus. Aber das sollte noch nicht alles gewesen sein: Wiederum wenige Sekunden später antwortete der ECDC mit dem 2:1. Torschützin war Katharina Häckelsmiller. Alle drei Treffer fielen innerhalb einer Spielminute.
Tor für die ECDC-Frauen am Memminger Hühnerberg gegen den ERC Ingolstadt.
Tor für die ECDC-Frauen am Memminger Hühnerberg gegen den ERC Ingolstadt.
Bild: Alwin Zwibel
  • Zweites Drittel: Ein ähnliches Bild bot sich auch im zweiten Durchgang. Die leidenschaftlich kämpfenden und verteidigenden Memmingerinnen hielten ihre Führung. Auch wenn die Partie an Härte zunahm und die „Pantherinnen“ nun stärker aufs von Saskia Serbest gehütete Tor drückten als noch im ersten Drittel. Zwölf Sekunden vor dem Drittelende hatte Anna Rose sogar noch das 3:1 für den ECDC auf dem Schläger. Sie scheiterte jedoch knapp an Dominique Quint im Ingolstädter Tor. Der Durchgang endete somit torlos.

  • Drittes Drittel: Das Memminger Abwehr-Bollwerk hielt. Die „Schanzerinnen“ fanden weiterhin keinen Weg, das Spiel zu drehen. Bis zur 51. Minute: Dann drückte Jule Schiefer in Überzahl die Scheibe über die Memminger Torlinie. Es stand 2:2. In der 55. Minute erhöhte schließlich Nicola Eisenschmid auf 3:2 für Ingolstadt. Neun Sekunden vor dem Ende schob die ehemalige Memmingerin Marie Delarbre die Scheibe zum 4:2 für ihre Farben ins leere Memminger Tor.
Bis zum Schluss blieb es am Hühnerberg eine umkämpfte Partie.
Bis zum Schluss blieb es am Hühnerberg eine umkämpfte Partie.
Bild: Alwin Zwibel