Olympische Winterspiele in Peking

Früherer Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm: Olympia wohl ohne NHL-Profis

Das Eishockey-Turnier bei den Olympischen Winterspielen in Peking wird nach Meinung des früheren Bundestrainers Marco Sturm ohne NHL-Profis stattfinden.

Das Eishockey-Turnier bei den Olympischen Winterspielen in Peking wird nach Meinung des früheren Bundestrainers Marco Sturm ohne NHL-Profis stattfinden.

Bild: Marcel Kusch, dpa (Archivbild)

Das Eishockey-Turnier bei den Olympischen Winterspielen in Peking wird nach Meinung des früheren Bundestrainers Marco Sturm ohne NHL-Profis stattfinden.

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Das Eishockey-Turnier bei den Olympischen Winterspielen in Peking wird nach Meinung des früheren Bundestrainers Marco Sturm ohne NHL-Profis stattfinden.
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dpa
21.12.2021 | Stand: 11:41 Uhr

Das Eishockey-Turnier bei den Olympischen Winterspielen in Peking wird nach Meinung des früheren Bundestrainers Marco Sturm ohne NHL-Profis stattfinden. "Die Zeit drängt, und langsam muss man sicherlich eine Entscheidung treffen. Momentan gehe ich eher nicht davon aus, dass NHL-Spieler bei den Olympischen Spielen auf dem Eis stehen werden", sagte Sturm der "Augsburger Allgemeinen" (Dienstagausgabe) in einem Interview.

Die NHL hatte sich mit der Spielergewerkschaft auf eine Teilnahme der NHL-Profis an den Olympischen Spielen geeinigt, allerdings die Möglichkeit offen gelassen im Falle einer negativen Entwicklung der Corona-Pandemie darauf reagieren zu können. Zuletzt wurden in der besten Eishockey-Liga der Welt zahlreiche Spieler positiv getestet und in der Folge Partien abgesagt. Eine Entscheidung in Richtung der Olympia-Teilnahme von NHL-Profis ist für die kommenden Tage angekündigt.

Früherer Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm: Olympia wohl ohne NHL-Profis

Sturm sagte, er bedauere das zwar, aber "auf der anderen Seite ist es für die Clubs natürlich ein harter Schlag, wenn einer ihrer Spieler in Peking positiv auf das Coronavirus getestet werden würde." Und dies würde nicht nur die NHL-, sondern auch die DEL-Vereine betreffen. "Man darf zudem nicht vergessen, dass die Olympischen Winterspiele bis Ende Februar gehen", sagte der 43-Jährige, also bis in die heiße Phase der Saison mit den Playoffs und K.o.-Duellen.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft müsse die Top-Nationen heute keineswegs mehr fürchten. "Egal ob es ein russisches oder kanadisches Team ist, ich sehe niemanden, der deutlich besser ist als wir", betonte Sturm, der als Assistenzcoach der Los Angeles Kings arbeitet. "Gerade ohne die NHL-Spieler wäre bei einem solchen Turnier wieder alles möglich."

2018 hatte die NHL ihre Saison während der Winterspiele in Pyeongchang/Südkorea nicht unterbrochen. Ohne die weltbesten Spieler bot die deutsche Auswahl von Bundestrainer Sturm den meisten Top-Nationen die Stirn und holte sensationell die Silbermedaille. Das ist bis heute der größte deutsche Eishockey-Erfolg überhaupt. (Lesen Sie auch: Athleten Deutschland lehnen sportlichen Olympia-Boykott ab)

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