Fußball und Corona

Über die Hälfte für weniger Zuschauer in Fußball-Stadien

In Ungarn waren die Ränge bei der Fußball-EM voll. Bei der Bundesliga sind bis zu 25.00 Zuschauer erlaubt.

In Ungarn waren die Ränge bei der Fußball-EM voll. Bei der Bundesliga sind bis zu 25.00 Zuschauer erlaubt.

Bild: Robert Michael, dpa

In Ungarn waren die Ränge bei der Fußball-EM voll. Bei der Bundesliga sind bis zu 25.00 Zuschauer erlaubt.

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In deutschen Fußball-Stadien sind bis zu 25.000 Zuschauer erlaubt. Über die Hälfte der Deutschen ist laut Umfrage dafür, weniger Fans ins Stadion zu lassen.
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dpa
19.07.2021 | Stand: 08:20 Uhr

Mehr als die Hälfte der Deutschen ist der Meinung, dass die Regelung mit bis zu 25.000 Zuschauern in der Fußball-Bundesliga zu weit geht.

In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur meinten 36 Prozent, dass angesichts der Coronavirus-Pandemie weniger Zuschauer zugelassen werden sollten. 19 Prozent sind gar der Ansicht, dass die Stadien auch in der neuen Saison völlig leer bleiben sollten.

50 Prozent der Auslastung mit maximal 25.000 Zuschauern im Stadion erlaubt

In vielen Teilen Deutschlands sind bis zu 50 Prozent Auslastung mit maximal 25.000 Zuschauern in den Arenen erlaubt. 24 Prozent finden diese Regelung laut der YouGov-Umfrage genau richtig.

Allerdings wird zum Zweitliga-Auftakt die Maximalkapazität nicht ausgeschöpft: Nach derzeitigem Stand sind am Freitag beim Auftaktspiel zwischen Bundesligaabsteiger FC Schalke 04 und dem Hamburger SV in der 62.271 Besucher fassenden Gelsenkirchener Arena 19.770 Fans willkommen.

In Bayern 35 Prozent Auslastung des Stadions mit maximal 20.000 Fans

In Bayern etwa dürfen die Vereine ihre Stadien lediglich zu 35 Prozent auslasten. Maximal sind 20 000 Fans erlaubt - das betrifft im Freistaat ohnehin nur Rekordmeister FC Bayern München. Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hatte unlängst an die vier EM-Partien in München erinnert, die "ein guter Modellversuch" gewesen seien. "Da war noch Luft nach oben, insbesondere bei der Maskendisziplin."

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