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Corona-Frust und Geisterspiele: Darüber spricht die Liga

Die Corona-Pandemie hat den Sport erneut fest in ihrem Griff. Für Fußballfans gilt in Stadien fast überall 2G, zum Teil sogar mit einem zusätzlichen negativen Corona-Test.

Die Corona-Pandemie hat den Sport erneut fest in ihrem Griff. Für Fußballfans gilt in Stadien fast überall 2G, zum Teil sogar mit einem zusätzlichen negativen Corona-Test.

Bild: Friso Gentsch, dpa (Symbolbild)

Die Corona-Pandemie hat den Sport erneut fest in ihrem Griff. Für Fußballfans gilt in Stadien fast überall 2G, zum Teil sogar mit einem zusätzlichen negativen Corona-Test.

Bild: Friso Gentsch, dpa (Symbolbild)

Corona hat erneut die Regie im Fußball übernommen. Besonders in Leipzig und München hat man damit zu hadern. Frustriert ist man auch bei Borussia Dortmund.
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dpa
26.11.2021 | Stand: 08:43 Uhr

Die Corona-Verordnungen in den Bundesländern werden verschärft, die Beschränkungen in den Stadien nehmen zu. Wenn am Wochenende in der Fußball-Bundesliga wieder der Ball rollt, müssen einige Clubs wieder mit weniger Unterstützung ihrer Fans leben.

In Leipzig gibt es sogar erneut Geisterspiele. Corona bestimmt in der Liga wieder die Schlagzeilen, erst recht beim Meister FC Bayern München. Bei Ligarivale Borussia Dortmund herrscht dagegen sportlicher Frust nach dem K.o. in der Champions League.

Bundesliga: Unterschiedliche Regelungen über Zuschauermenge

Keine Zuschauer in Sachsen, nur 25 Prozent Auslastung in Bayern, aber in Dortmund dürfen derzeit noch 67.500 Fans in die Arena. Die Regelungen über die Zuschauerkapazitäten in den Stadien sind von Bundesland zu Bundesland verschieden.

Einheitlich ist dagegen, dass fast überall 2G gilt, zum Teil sogar mit einem zusätzlichen negativen Corona-Test. Präsident Helge Leonhardt vom Fußball-Zweitligisten FC Erzgebirge Aue forderte jüngst einen Lockdown für den Fußball - wohl nicht ohne Hintergedanken. Sein Club muss derzeit wieder vor leeren Rängen Spielen.

FC Bayern im Corona-Stress: Kimmich fehlt in mindestens vier Pflichtspielen

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Fußball-Bundesliga: Das war der Samstag, das kommt am Sonntag

Die vierte Corona-Welle trifft das Personal des FC Bayern München mit voller Wucht. Auf die positiven Nachrichten, wonach Serge Gnabry und Jamal Musiala inzwischen einen Piks erhalten haben sollen, folgten prompt die nächsten Hiobsbotschaften: Nach Eric Maxim Choupo-Moting ist Impfzögerer Joshua Kimmich ebenfalls positiv getestet worden.

Der deutsche Rekordmeister wird seinen Führungsspieler in mindestens vier Pflichtspielen vermissen - auch am Samstag kommender Woche im Bundesliga-Topspiel bei Borussia Dortmund. Inzwischen befindet sich Kimmich in seiner dritten Quarantäne-Woche. Erst musste er als Kontaktperson von Vereins- und Nationalelfkollegen Niklas Süle in Quarantäne, dann wegen eines Infizierten im privaten Umfeld. (Lesen Sie auch: "Wir sind Bayern - und ihr nicht": Eskalierte Mitgliederversammlung lässt entsetzten Hoeneß sprachlos zurück)

BVB über das K.O. in der CL frustriert: Nächste Spiele gegen Wolfsburg und Bayern

Viel Zeit das Champions-League-Aus zu verarbeiten, bleibt Borussia Dortmund nicht. Schon am Samstag und damit zwei Tage nach der Rückkehr von der bitteren Dienstreise nach Lissabon (1:3) ist der BVB in der Bundesliga erneut gefordert. "Es stehen jetzt in Wolfsburg und Bayern die nächsten Aufgaben vor der Tür, die alles andere als einfach sind", sagte Sportdirektor Michael Zorc.

"Ich glaube, dass die Mannschaft da jetzt auch in der Pflicht ist." Gegner Wolfsburg hatte sich zuletzt unter Trainer Florian Kohfeldt verbessert und regelmäßig gepunktet. In der Königsklasse gab es aber auch für den Gegner des BVB ein Negativerlebnis: Beim FC Sevilla unterlagen die Niedersachsen mit 0:2. Anders als Dortmund können sie das Achtelfinale jedoch noch erreichen.

1.FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag: Rheinisches Derby ausverkauft

Für beide Cheftrainer ist die 93. Auflage des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach das erste rheinische Derby. "Das Spiel ist ausverkauft. Wir haben volle Hütte, darauf sollten wir uns freuen", sagte FC-Coach Steffen Baumgart vor dem Klassiker am Samstag (15.30 Uhr) in Köln. Baumgart kam vor der Saison aus Paderborn nach Köln, sein Kollege Adi Hütter wechselte von Eintracht Frankfurt zur Borussia und erlebt ebenfalls seine Rheinderby-Premiere.

Auch der Österreicher fiebert dem Match entgegen und hat von der hohen Bedeutung in der Region schon gehört: "Gewinnen ist super, verlieren unangenehm." Nachdem in der vergangenen Spielzeit bedingt durch die Corona-Auflagen Zuschauer außen vor geblieben sind, soll diesmal auch die Stimmung auf den Rängen wieder emotional sein. (Lesen Sie auch: "Ist schon ärgerlich": Eintracht nach dem Spiel gegen Antwerpen in der Warteschleife)