Champions League

"Maximal bitter": Rot für Hummels entsetzt den BVB

Champions League: Borussia Dortmund trat gegen Ajax Amsterdam an. Nach dem 0:4-Debakel beim Hinspiel zeigte sich der BVB dieses Mal besser aufgestellt. Die Rote Karte gab es jedoch für Dortmunds Mats Hummels, der hier  nach seinem Foul mit Schiedsrichter Michael Oliver diskutiert.

Champions League: Borussia Dortmund trat gegen Ajax Amsterdam an. Nach dem 0:4-Debakel beim Hinspiel zeigte sich der BVB dieses Mal besser aufgestellt. Die Rote Karte gab es jedoch für Dortmunds Mats Hummels, der hier  nach seinem Foul mit Schiedsrichter Michael Oliver diskutiert.

Bild: Bernd Thissen, dpa

Champions League: Borussia Dortmund trat gegen Ajax Amsterdam an. Nach dem 0:4-Debakel beim Hinspiel zeigte sich der BVB dieses Mal besser aufgestellt. Die Rote Karte gab es jedoch für Dortmunds Mats Hummels, der hier  nach seinem Foul mit Schiedsrichter Michael Oliver diskutiert.

Bild: Bernd Thissen, dpa

Das Rückspiel von Borussia Dortmund gegen Ajax Amsterdam endet 1:3. Und eine kontroverse Schiri-Entscheidung gefährdet die Qualifikation für das Achtelfinale.
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dpa
04.11.2021 | Stand: 07:02 Uhr

Für Rotsünder Mats Hummels war es eine "absurde Fehlentscheidung", für Trainer Marco Rose "maximal bitter". Im Bestreben, sich für die peinliche Lehrstunde von Amsterdam (0:4) zu revanchieren, schien Borussia Dortmund auf gutem Weg, wurde aber vom englischen Referee Michael Oliver bereits in der 29. Minute ausgebremst. Dessen umstrittener Platzverweis beim 1:3 (1:0) im zweiten Champions-League-Duell mit den Niederländern sorgte beim BVB für Verärgerung. "Ich habe keine Ahnung, wie man Rot geben kann. Wie man als Schiedsrichter auf Champions-League-Niveau auf diese Idee kommen kann", klagte Hummels.

Hummels vom BVB sieht nach Foul an Ajax-Spieler Antony rot

Nach Meinung der Gastgeber erwies sich die Entscheidung des Referees, das nur auf den ersten Blick rüde Foul von Hummels an Ajax-Juwel Antony mit einem Platzverweis zu ahnden, nach Sichtung der TV-Bilder als falsch. Dass eine Korrektur aus dem Videokeller dennoch ausblieb und der Unparteiische zudem darauf verzichtete, seine Entscheidung via TV zu überprüfen, empörte die Gastgeber.

"Er ist so ein erfahrener Schiedsrichter und hat die Möglichkeit eine erste Wahrnehmung zu kontrollieren über Leute, die im Warmen sitzen", klagte Fußball-Lehrer Rose im ersten TV-Interview bei DAZN. Wenig später legte er nach: "Wenn man in der heutigen Zeit die Möglichkeit hat, Fehler zu korrigieren und wenn das aus unerklärlichen Art und Weise vertan wird, dann ist das für mich schwer nachvollziehbar. Dann läuft irgendwas falsch im Fußball." (Lesen Sie auch: Leipziger erzielen Gleichstand gegen PSG - Orban verletzt sich)

Borussia Dortmund muss um den Einzug ins Achtelfinale bangen

Dennoch kam nach dem Elfmetertreffer von Marco Reus (37.) für kurze Zeit die Hoffnung auf ein Happy End auf. Allerdings schlug der nun bereits für das Achtelfinale qualifizierte Tabellenführer durch Dusan Tadic (72.), den Ex-Frankfurter Sebastien Haller (83.) und den früheren Bremer Davy Klaassen (90.+3) eiskalt zurück. Damit muss der BVB um den Einzug in das Achtelfinale bangen. Das fünfte Gruppenspiel beim punktgleichen Konkurrenten Sporting Lissabon am 24. November dürfte im Kampf um Rang zwei vorentscheidend sein. "Das wird ein Endspiel", kommentierte Mittelfeldspieler Julian Brandt. (Lesen Sie auch: Champions League: Real siegt und übertrifft historische Tor-Marke)