Allgäu-Dribbler

Fußball in Bayern: Wieder weniger Spielabsagen wegen Corona

Die Vereine im Allgäu - wie hier die SpVgg Kaufbeuren - haben strenge Hygienekonzepte erarbeitet. Der BFV verzeichnete zuletzt weniger Spielausfälle wegen Corona.

Die Vereine im Allgäu - wie hier die SpVgg Kaufbeuren - haben strenge Hygienekonzepte erarbeitet. Der BFV verzeichnete zuletzt weniger Spielausfälle wegen Corona.

Bild: Harald Langer

Die Vereine im Allgäu - wie hier die SpVgg Kaufbeuren - haben strenge Hygienekonzepte erarbeitet. Der BFV verzeichnete zuletzt weniger Spielausfälle wegen Corona.

Bild: Harald Langer

Der Bayerische Fußball-Verband verzeichnet auch am vergangenen Wochenende weniger Spielabsagen. Rund neun Prozent der Spiele im Freistaat fielen wegen Covid-19 aus.
06.10.2020 | Stand: 06:00 Uhr

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) verzeichnet am dritten Wochenende hintereinander signifikant sinkende Zahlen bei pandemiebedingten Spielabsagen: So gingen am vergangenen Spieltag, dem dritten nach dem Re-Start am 19. September 2020, insgesamt 7939 Partien problemlos über die Bühne, 733 Partien oder knapp 8,5 Prozent mussten im Vorfeld aufgrund von nachgewiesenen Corona-Fällen, Quarantänemaßnahmen oder lokalen Spielverboten verlegt werden. Damit waren auch jetzt wieder weit über 210.000 Frauen und Männer, Jungen und Mädchen im Freistaat am Ball.

BFV-Präsident Koch: "Das sind absolut erfreuliche Zahlen"

„Das sind absolut erfreuliche Zahlen“, sagt BFV-Präsident Rainer Koch. In der Vorwoche hatte die pandemiebedingte Absagequote noch bei knapp 14 Prozent gelegen. In einer bayernweiten Umfrage hatten sich Anfang September über 80 Prozent der bayerischen Vereinsvertreter dafür ausgesprochen, die im März unterbrochene Saison 2019/20 in jedem Falle so früh als möglich noch in diesem Jahr fortzusetzen. „Die Zahlen unterstreichen, dass auch jene Vereine, die in diesem Jahr gar nicht mehr spielen wollten, trotz berechtigter Bedenken ihren Teil dazu beitragen und am Spielbetrieb teilnehmen“, sagt Koch.

Lob an die Ehrenamtlichen

Die Arbeit, die die Ehrenamtlichen in den Vereinen leisten, sei gar nicht hoch genug einzuschätzen: „Es sind die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die gerade auch jetzt ihren Verein nicht nur ein Gesicht geben, sondern Großartiges leisten. All‘ denen möchte ich Danke sagen. Wir wissen um die schwierige Zeit, in der wir lernen müssen, bestmöglich mit der Pandemie zu leben, auch wenn es zu Rückschlägen kommt. Die Alternative ist in meinen Augen keine, denn das würde das komplette Einstellen des Breitensports bis zu dem Zeitpunkt nach sich ziehen, an dem wir Corona im Griff haben. Wann das ist, weiß heute schließlich niemand. Der Fußball aber kann es auf seine Weise schaffen, das Virus zu besiegen: indem wir Fußballspiele wie jetzt mit Vorsicht, Bedacht und gegenseitiger Rücksichtnahme organisieren und vorbildlich über die Bühne bringen.“