Formel 1

Grosjean kehrt nach Feuer-Unfall ins Formel-1-Cockpit zurück

Romain Grosjean aus Frankreich kam mit nur leichten Verbrennungen davon, als sein Rennwagen beim Grand Prix von Bahrain nach einem Unfall in Flammen aufging.

Romain Grosjean aus Frankreich kam mit nur leichten Verbrennungen davon, als sein Rennwagen beim Grand Prix von Bahrain nach einem Unfall in Flammen aufging.

Bild: Kamran Jebreili, dpa

Romain Grosjean aus Frankreich kam mit nur leichten Verbrennungen davon, als sein Rennwagen beim Grand Prix von Bahrain nach einem Unfall in Flammen aufging.

Bild: Kamran Jebreili, dpa

Mercedes macht seine Ankündigung wahr und lässt den 2020 schwer verunglückten Romain Grosjean wieder Runden im Formel-1-Wagen fahren.
05.05.2021 | Stand: 10:16 Uhr

Der deutsche Formel-1-Rennstall Mercedes macht seine Ankündigung wahr und lässt den im vergangenen Jahr schwer verunglückten Romain Grosjean kommenden Monat im ehemaligen Weltmeister-Auto von Superstar Lewis Hamilton fahren.

Am 27. Juni wird der 35 Jahre alte Franzose beim Großen Preis von Frankreich im W10 einige Demorunden absolvieren. Zwei Tage später darf Grosjean einen kompletten Testtag auf dem Circuit Paul Ricard in dem Wagen bestreiten, mit dem Hamilton 2019 Weltmeister wurde.

"Aufgrund der COVID-Pandemie konnte die Formel 1 in der Saison 2020 nicht in Frankreich fahren. Deshalb wird es für mich etwas ganz Besonderes sein, im Rahmen des Frankreich Grand Prix 2021 mit einem Mercedes zu fahren und danach damit einen Test auf meiner Heimstrecke, dem Circuit Paul Ricard, zu absolvieren", sagte Grosjean in einer Mitteilung von Mercedes am Mittwoch: "Ich kann diesen Tag kaum noch erwarten." Es werde eine einzigartige Erfahrung.

Grosjean war im vergangenen November in Bahrain schwer verunglückt. Sein damaliger Haas-Rennwagen war in die Leitplanken gekracht, in zwei Stücke gebrochen und in Flammen aufgegangen. Der Franzose hatte Verbrennungen an den Händen erlitten, den Horror-Crash ansonsten wie durch ein Wunder ohne noch schwerere Blessuren überstanden.

Formel 1: Der Grosjean-Unfall in Bahrain sorgte weltweit für Aufsehen. Dass der Franzose den Flammen nur mit leichten Verletzungen entkam, gilt als weiterer Beweis, wie sicher Formel-1-Autos heute sind.
Formel 1: Der Grosjean-Unfall in Bahrain sorgte weltweit für Aufsehen. Dass der Franzose den Flammen nur mit leichten Verletzungen entkam, gilt als weiterer Beweis, wie sicher Formel-1-Autos heute sind.
Bild: Brynn Lennon, Pool Getty, dpa

"Die Idee entstand, als es danach aussah, dass Romain seine aktive Formel-1-Karriere beenden würde, und wir wollten nicht, dass dieser Unfall sein letzter Moment in einem F1-Auto sein sollte", erklärte Mercedes-Teamchef Toto Wolff. "Ich weiß, dass die F1-Gemeinschaft sich darüber freuen wird, Romain wieder auf der Strecke zu sehen."

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