Pressestimmen

"Kaltblütiger Mord": Das schreibt die Presse über den 8:2-Sensationssieg des FC Bayern gegen Barcelona

Der FC Barcelona (hier Luis Suarez) am Boden: Nach dem 8:2-Sieg des FC Bayern im Champions League Viertelfinale überschlägt sich die Presse.

Der FC Barcelona (hier Luis Suarez) am Boden: Nach dem 8:2-Sieg des FC Bayern im Champions League Viertelfinale überschlägt sich die Presse.

Bild: picture alliance/Manu Fernandez/AP Pool/dpa

Der FC Barcelona (hier Luis Suarez) am Boden: Nach dem 8:2-Sieg des FC Bayern im Champions League Viertelfinale überschlägt sich die Presse.

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Nach dem sensationellen 8:2-Sieg von Bayern München im Viertelfinale der Champions League gegen den FC Barcelona überschlägt sich die Presse. Eine Auswahl.

Der FC Barcelona (hier Luis Suarez) am Boden: Nach dem 8:2-Sieg des FC Bayern im Champions League Viertelfinale überschlägt sich die Presse.
Von Redaktion Allgäuer Zeitung
20.08.2020 | Stand: 13:26 Uhr

Die spanischen Medien sind bitter enttäuscht:


"El País":

"Bayern demütigt Barcelona. Bei dem historischen Sieg hat die Mannschaft von Quique Setién unerklärlicherweise der Macht des deutschen Teams nichts entgegenzusetzen. (...) Das Azulgrana-Team hat die schlimmste jemals bei einem europäischen Wettbewerb gesehene Niederlage seiner Geschichte erlitten."

 >> Auch nach dem anschließenden Halbfinal-Sieg gegen Olympique Lyon kommentierte die Presse die Erfolgsserie des FC Bayern München <<

"La Vanguardia" (Barcelona):

"Bayern beerdigt den FC Barcelona. Die Blaugrana machen sich in Lissabon lächerlich und scheiden durch ein beschämendes 2:8 aus. Die Demütigung war ungeheuer. Es wird lange dauern, bis die Schande verblasst. Champions kriechen nicht so. Was für eine Strafe. Wie schmerzhaft. Was für ein Untergang. Lissabon ist vielleicht das dunkelste Kapitel in der schwarzen Geschichte Barcelonas."

"Marca":

"Adiós für Setién, aber es müssen noch viel mehr gehen. Das Barça-Debakel entfaltete sich auf die schlimmste Art und Weise, von den Bayern geschlagen und verprügelt, unfähig angesichts des deutschen Fußballs und dessen Schwungs, überwältigt von der 2. bis zur 90. Minute, das Bild einer kleinen Mannschaft, ein Negativbild ihrer Größe. Es gab einige Chancen beim verrückten Beginn des Spiels, aber die Schläge der bayerischen Dampfwalze wurden nach vier Toren binnen einer halben Stunde zu einem K.o.. Das 2:8 ist ein demütigendes Ergebnis."

"Mundo Deportivo":

"Historische Lächerlichkeit Barças in der Champions League. Die Bayern besiegten Barça mit einem überwältigenden 2:8, ein Ergebnis, das es in der jüngeren Geschichte nicht nur Barças, sondern des gesamten Wettbewerbs noch nie gab. Die Spieler, die diesem Verein den größten Ruhm gebracht haben, boten ein unwürdiges Bild für einen hundertjährigen Verein wie Barça. "Wir sind Barça, das beste Team der Welt", wiederholte Vidal in der Vorbereitungsphase immer wieder. Dieses Barça, das er meinte, ist jetzt Geschichte."

"Goal":

"Das war kein Spiel, das war kaltblütiger Mord. Ein Mord, der absehbar und mit aller Härte der Welt unerbittlich war. Da nach zwei die Drei kommt, hat Barça alles getan, um seinen Weltrekord für Jämmerlichkeit noch zu überbieten. Nachdem das Team in Rom und Anfield gedemütigt worden war, brach es seinen eigenen Rekord und verließ Lissabon mit acht Treffern im Sack. In Lissabon wurde ein Duell zwischen Sportlern und Touristen ausgetragen, dessen Ergebnis ebenso kraftvoll wie verdient war. Als Chronik eines angekündigten Todes schlug Bayern München Barça auf vernichtende Weise."

 

Und das schreiben deutsche Medien: 

 

"Bild":

"Bayern rollt wie eine Dampfwalze ins Halbfinale! Der Rekordmeister kennt keine Gnade mit dem großen FC Barcelona, schießt das Star-Ensemble um den sechsfachen Weltfußballer Lionel Messi (33) hochkant aus der Champions League."

"Spiegel": 

"In einem denkwürdigen Champions-League-Spiel hat der FC Bayern Lionel Messis FC Barcelona gedemütigt. Für Barça ist es das Ende einer Ära. Alphonso Davies legte ein Solo für die Geschichtsbücher hin. (...) So sehr Barça auch taumelte und defensiv die Ordnung verlor - einen entscheidenden Unterschied zum legendären 7:1 im WM-Halbfinale 2014 gab es sehr wohl: Nach 25 Minuten hätten die Katalanen auch 3:1 führen können, erst nach dem 1:2 kippte das Spiel zugunsten der Münchner." 

"Süddeutsche Zeitung": 

"Der große FC Barcelona, von dessen Vorarbeiter Arturo Vidal tags zuvor noch zur besten Mannschaft der Welt erklärt, bezog von den Bayern Prügel wie eines ihrer beliebigen Opfer aus der Bundesliga oder schlimmer noch: wie der Hamburger SV. Das 4:1 zur Pause war ein gnädiges Resultat, und als die Münchner nach 90 Minuten 8:2 gewonnen hatten, war das nichts anderes als das angemessene Abbild ihrer kompletten Überlegenheit."


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"FAZ": 

"Ein Sahnehäubchen nennt der kommende Bayern-Boss Oliver Kahn den Gewinn der Champions League in diesem Jahr. Die Formulierung scheint deutlich untertrieben. Spielerisch hat der deutsche Meister schon am Freitag eine ganze Sahnetorte aufgetischt und mit einem unglaublichen 8:2-Sieg gegen den FC Barcelona im Viertelfinale in Lissabon seine Favoritenrolle eindrucksvoll untermauert."

"Augsburger Allgemeine": 

"Das war Triple-reif! Angeführt von Rekordspieler Thomas Müller hat der FC Bayern in einem irren Torfestival den ruhmreichen FC Barcelona überrollt und sich beim Finalturnier der Champions League endgültig in die Favoritenrolle katapultiert."

11 Freunde: 

"Wir waren ver­liebt, als Messi, Xavi und Iniesta einst den Fuß­ball ver­än­derten und ver­zau­berten. Wir wollten Fuß­ball so denken wie Bus­quets. Waren kurz davor, uns die Frisur von Puyol auf die Wade zu täto­wieren. Und jetzt, am 14. August 2020, an einem feucht-warmen Som­mer­abend, sitzen wir hier vor unseren Bild­schirmen und können es nicht fassen. Der FC Bayern Mün­chen gewinnt mit 8:2 gegen den FC Bar­ce­lona und TikaTaka ist soeben gestorben. Es erlag einem 90-minü­tigen Virus­leiden: BAYERN-20."