Sport in Corona-Zeiten

Karl-Heinz Rummenigge befürchtet finanziell schwere Zeiten für den Fußball

Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge befürchtet finanzielle Einbußen für den Fußball.

Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge befürchtet finanzielle Einbußen für den Fußball.

Bild: Roland Weihrauch/dpa (Archivfoto)

Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge befürchtet finanzielle Einbußen für den Fußball.

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Der Bayern-Chef schätzt, dass es auch in der nächsten Saison nur Geisterspiele geben wird. Er befürchtet daher einen "finanziellen Einbruch".

Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge befürchtet finanzielle Einbußen für den Fußball.
dpa
27.07.2020 | Stand: 15:38 Uhr

Karl-Heinz Rummenigge erwartet im Zuge der Coronavirus-Pandemie weiterhin herausfordernde Zeiten für den Fußball. "Die gesamte Welt und jede Branche ist von der Pandemie betroffen und der Fußball macht da keine Ausnahme. Wir sind alle glücklich, dass wir unsere Saison beenden konnten", sagte der Vorstandschef des FC Bayern München bei einer internationalen Video-Pressekonferenz zur "Audi Digital Summer Tour" am Montag. Auch die Premier League sei nun beendet, Deutschland habe mit der Fortsetzung der Bundesliga ein gutes Beispiel gegeben.

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"Im kommenden Jahr ist sicherlich ein größerer finanzieller Einbruch zu erwarten", sagte Rummenigge. In der abgelaufenen Saison hat nur das letzte Viertel der Spiele ohne Zuschauer stattfinden müssen. Das kann in der neuen Saison mehr Spiele der Clubs betreffen.

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Auch Vorstandskollege Jörg Wacker wies auf finanzielle Auswirkungen hin. "Es ist eine schwierige Situation. Wir sprechen hier nicht über Zahlen, aber die Auswirkungen sind sowohl in Deutschland als auch international zu spüren. Beispielsweise im Merchandising: Wir mussten unsere Fanshops schließen, haben aber die Erfahrung gemacht, dass wir es mit Hilfe des E-Commerce kompensieren können", sagte Wacker.