Fußball

Kein FC-Bayern-"Ultimatum" an David Alaba: "Spielen keine Spielchen"

Seit Monaten verhandeln Fußball-Rekordmeister FC Bayern München mit David Alaba und dessen Beratern um die Verlängerung des 2021 auslaufenden Vertrags.

Seit Monaten verhandeln Fußball-Rekordmeister FC Bayern München mit David Alaba und dessen Beratern um die Verlängerung des 2021 auslaufenden Vertrags.

Bild: Tom Weller, dpa (Archiv)

Seit Monaten verhandeln Fußball-Rekordmeister FC Bayern München mit David Alaba und dessen Beratern um die Verlängerung des 2021 auslaufenden Vertrags.

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Der FC Bayern München will im Poker mit David Alaba keinen Stichtag für die angestrebte Vertragsverlängerung vorgeben. Was der Fußball-Rekordmeister plant.
Seit Monaten verhandeln Fußball-Rekordmeister FC Bayern München mit David Alaba und dessen Beratern um die Verlängerung des 2021 auslaufenden Vertrags.
dpa
12.10.2020 | Stand: 22:06 Uhr

"Wir werden David kein Ultimatum setzen, wir werden da keine Spielchen spielen", sagte Sportvorstand Hasan Salihamidzic am Montag in München. Seit Monaten verhandeln der deutsche Fußball-Rekordmeister mit dem 28-jährigen Alaba und dessen Berater um die Verlängerung des 2021 auslaufenden Vertrages.

"Wir wissen alle, was wir an David haben und versuchen, ihn zu überzeugen. Wir würden uns selbstverständlich freuen, wenn er in München bleibt und hoffen, dass die Unterschrift auch irgendwann erfolgt", sagte Salihamidzic. Alaba war im Sommer 2008 zu den Münchnern gewechselt.

David Alaba: Fühle mich beim FC Bayern München "sehr wohl"

Im Rahmen des Nationalteams sprach Alaba zuletzt über den Stellenwert von Bayern als seinem aktuellen Lebensmittelpunkt. "Ich fühle mich in München sehr wohl, es ist schon seit zwölf Jahren meine Heimat. Dort durfte ich sehr schöne Momente erleben", sagte Alaba (Wahl zu Europas Trainer und Fußballer des Jahres: FC Bayern räumt ab).

Zurückhaltender äußerte sich Salihamidzic bei Jérôme Boateng (32), dessen Vertrag beim FC Bayern München ebenfalls im kommenden Sommer ausläuft. "Wir schätzen Jérôme sehr", sagte der Sportvorstand und lobte die Leistungen des Innenverteidigers auf dem Weg zum Champions-League-Sieg. Jetzt wolle man fokussiert bis zum Winter weiterarbeiten, dann schaue man weiter. Boateng selbst hatte sich vage geäußert. Für ihn kommen demnach eine Vertragsverlängerung und ein Wechsel ins Ausland in Betracht.

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