Fußball-Nationalmannschaft

Löw plant für Türkei-Spiel separates Team: Risiko minimieren

Bundestrainer Jogi Löw plant, das Testspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Türkei kommende Woche mit einem separaten Team zu bestreiten.

Bundestrainer Jogi Löw plant, das Testspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Türkei kommende Woche mit einem separaten Team zu bestreiten.

Bild: picture alliance/Christian Charisius/dpa (Archiv)

Bundestrainer Jogi Löw plant, das Testspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Türkei kommende Woche mit einem separaten Team zu bestreiten.

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Warum Joachim Löw das Testspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am kommenden Mittwoch gegen die Türkei mit einer separaten Mannschaft angehen will.
Bundestrainer Jogi Löw plant, das Testspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Türkei kommende Woche mit einem separaten Team zu bestreiten.
dpa
02.10.2020 | Stand: 12:36 Uhr

"Wir lassen die Spieler in zwei Etappen anreisen und planen im Grunde mit zwei unterschiedlichen Aufgeboten", erklärte der Bundestrainer nach der Nominierung seines 29-köpfigen Aufgebots am Freitag.

Alle Spieler des FC Bayern und von RB Leipzig sowie Toni Kroos von Real Madrid, der sich noch mit einem Muskelfaserriss im Gesäßbereich quält, werden erst am Dienstag in Köln anreisen und dann Mittwoch trainieren. "Mit ihnen plane ich nicht für das Spiel gegen die Türkei", sagte Löw.

Spiel in Ukraine wird in Corona-Risikogebiet stattfinden

Im Anschluss an das Testspiel will der 60-Jährige dann entscheiden, wer die Reise zum Spiel gegen die Ukraine ins Corona-Risikogebiet Kiew mit antreten wird. "Das Reglement sieht für die UEFA-Spiele ja ohnehin maximal 23 Spieler vor", bemerkte Löw auf der DFB-Homepage:

"Und was die Pandemie angeht, werden wir wieder penibel sämtliche Maßnahmen ergreifen, um das Risiko, sich zu infizieren, so gering wie möglich zu halten." (Lesen sie auch: Leroy Sané fällt aus - FC Bayern München und Nationalteam betroffen)

Erweiterter Kader soll Optionen offen halten

Löw will die Belastung für jeden Spieler dosieren. "Es wird im Rahmen dieses intensiven Zeitraums bei der Nationalmannschaft für jeden Phasen der Anspannung, aber auch der Entspannung geben. Deshalb haben wir einen erweiterten Kader berufen, der uns genügend Optionen für die drei Spiele gibt", sagte der DFB-Chefcoach.

In der Nations League tritt die Nationalelf nach der Partie am 10. Oktober in der Ukraine drei Tage später in Köln noch gegen die Schweiz an. "Mit Blick auf die individuelle Belastungssteuerung der Spieler ist das eine Herausforderung", erklärte Löw.