Diskussion um Joachim Löw

Liga-Chef kritisiert DFB: "Unwürdiges Schauspiel an Illoyalität"

Christian Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball-Liga hat den DFB, kritisiert.

Christian Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball-Liga hat den DFB, kritisiert.

Bild: picture alliance/dpa | Arne Dedert

Christian Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball-Liga hat den DFB, kritisiert.

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In der Debatte um Bundestrainer Joachim Löw hat Liga-Chef Christian Seifert das Auftreten des Deutschen Fußball-Bundes kritisiert.
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dpa
07.12.2020 | Stand: 19:58 Uhr

"Generell wünsche ich dem DFB, dass er aus sich heraus zur Ruhe kommt und das teilweise sehr unwürdige Schauspiel an Illoyalität langsam sein Ende findet", sagte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga am Montag in Frankfurt am Main.

Fast zeitgleich hatte sich Löw selbst bei seiner ersten Medienrunde seit dem 0:6 in Spanien darüber beklagt, dass in den vergangenen Tagen Inhalte aus internen Gesprächen mit dem DFB an die Öffentlichkeit gelangt seien.

Seifert war bereits im Oktober aus dem Präsidialausschuss des DFB zurückgetreten und hatte offiziell Zeitmangel als Grund genannt. Nach den jüngsten Vorgängen um Löw und dem öffentlich bekanntgewordenen Zerwürfnis in der DFB-Spitze sieht der 51-Jährige den Verband selbst in der Verantwortung für die schlechte Außendarstellung. "Das liegt dieses Mal nicht an den Medien oder an ehemaligen Präsidenten, sondern das sollte dieses Mal - glaube ich - innerhalb des DFB selbst beginnen", sagte Seifert. (Lesen Sie auch: Klopp stärkt Löw: "Von mir gibt es 0,0 Prozent Kritik")