Motorsport

Luca Engstler steigt beim Weltcup in der Slowakei wieder ins Auto

Luca Engstler freut sich auf das Weltcup-Wochenende am Slovakia-Ring bei Bratislava.

Luca Engstler freut sich auf das Weltcup-Wochenende am Slovakia-Ring bei Bratislava.

Bild: Hyundai Motorsport

Luca Engstler freut sich auf das Weltcup-Wochenende am Slovakia-Ring bei Bratislava.

Bild: Hyundai Motorsport

Hyundai kehrt nach einer Rennpause wieder zurück in den Tourenwagen-Weltcup. Warum sich der junge Rennfahrer aus Wildpoldsried auf das Wochenende freut.
09.10.2020 | Stand: 06:15 Uhr

Nein, zurückgelehnt hat sich Luca Engstler in den vergangenen Wochen nicht. Obwohl sich Hyundai vorübergehend aus dem Tourenwagen-Weltcup (WTCR) zurückgezogen und auf einen Start am Nürburgring verzichtet hatte. Der Hersteller war mit der sogenannten „Balance-of-Performance-Einstellung“ nicht zufrieden und fühlte sich ungerecht behandelt. Mit dieser Einstellung soll zum Beispiel durch Gewichte oder Bodenfreiheit die Leistungsfähigkeit der Autos ausgeglichen werden.

Streit mit der WTCR ist beigelegt

Engstler erklärte in der Fachzeitschrift Autobild: „Für mich als Fahrer ist das natürlich ärgerlich, weil ich auf den Rookie-Titel geschielt habe. Jetzt ist die Meisterschaft gelaufen und es geht nur noch darum, Erfahrung für das nächste Jahr zu sammeln.“ Hyundai hat mittlerweile den Streit mit der WTCR beigelegt und schickt seine Fahrer am Wochenende auf dem Slovakia-Ring, knapp 36 Kilometer von Bratislava entfernt, wieder ins Rennen.

Engstler war zuletzt als Fahrercoach am Sachsenring

Der 20-Jährige hat sich derweil anderweitig im Cockpit fitgehalten. Erst fuhr er für Hyundai beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring, dann war er als Fahrercoach mit dem Team seines Vaters bei der ADAC TCR Germany am Sachsenring. Jetzt wartet ein intensives Wochenende auf Engstler, denn auf dem Programm stehen in der Slowakei sechs Rennen in nur zwei Tagen. Schon im vergangenen Jahr durfte der Wildpoldsrieder auf der Rennstrecke erste Erfahrung sammeln. Mit einer Wildcard wurde er zweimal Zehnter. Engstler sagt: „Ich kenne die Strecke sehr gut. Sie ist eine meiner Favoriten. Aber ich werde auch an diesem Wochenende wieder viel lernen müssen.“