Formel E

Maximilian Günther bleibt in der virtuellen Rennserie an der Spitze

Maximilian Günther aus Kempten ist nach wie vor der beste Simulator-Rennfahrer der Formel E.

Maximilian Günther aus Kempten ist nach wie vor der beste Simulator-Rennfahrer der Formel E.

Bild: BMW Motorsport

Maximilian Günther aus Kempten ist nach wie vor der beste Simulator-Rennfahrer der Formel E.

Bild: BMW Motorsport

Der Motorsportler aus Kempten wird beim Simulator-Rennen auf dem Kurs von Monaco Dritter. Auch zwei Fahrer des Abt-Rennstalls sind vorne dabei.
12.05.2020 | Stand: 06:15 Uhr

Maximilian Günther aus Kempten bleibt weiter an der Spitze der virtuellen Formel-E-Rennserie „Race at Home Challenge“. Nach drei Siegen in Folge gelang ihm nun erneut der Sprung aufs Treppchen. Der BMW-Werksfahrer wurde auf dem virtuellen Kurs in Monaco Dritter und führt nun mit 65 Zählern die Wertung der 24 Fahrer an.

Die Serie umfasst acht Rennen, bei denen die Profi-Rennfahrer in einem Simulator zuhause im Wohnzimmer sitzen. Diesmal hatte der 22-jährige Allgäuer in der Qualifikation etwas Pech und ging nur von Startplatz sechs ins Rennen: „Es ist im Qualifying nicht optimal gelaufen. Es war unglaublich eng und ich denke, ich hätte die Poleposition erreichen können, wenn ich nicht einen kleinen Fehler in meiner Runde gehabt hätte.“

21 Punkte Vorsprung in der Gesamtwertung

Dann zeigte er erneut sein Gespür für gute Taktik: „Im Rennen hatte ich einen guten Start und konnte in Kurve eins auf der Außenbahn drei Plätze gutmachen. Insgesamt war es trotz allem ein guter Tag.“ Der Sieg ging diesmal an Pascal Wehrlein (Team Mahindra) vor Stoffel Vandoorne (Mercedes). In der Fahrerwertung hat Günther mit 65 Punkten 21 Zähler Vorsprung auf Wehrlein: „Ich denke, mit Platz drei habe ich das Beste aus der Situation gemacht und wichtige Punkte für die Gesamtwertung geholt.“

Auch Abt-DTM-Fahrer sind gut dabei

Einen guten Auftritt in der virtuellen Rennserie hatten erneut die beiden Abt-DTM-Fahrer Robin Frijns und Nico Müller. Der Niederländer wurde Fünfter, sein Schweizer Kollege Achter. Glücklos blieben die beiden Audi-Werksfahrer Lucas di Grassi und Daniel Abt auf den Plätzen 17 und 19.

Am 11. Juli will das Deutsche Tourenwagen Master auf dem Norisring in die Saison starten. Bis dahin messen sich die Rennfahrer ebenfalls auf virtuellen Strecken. Beim ersten Lauf der „DTM esports Classic Challenge“ bewies Nico Müller, dass er bestens mit Boliden aus dem Jahr 1992 umzugehen weiß und siegte, sein Teamkollege Frijns wurde Fünfter. Beim zweiten Rennen stand ein anderer Kemptener im Rampenlicht: Sheldon van der Linde wurde Zweiter.