Frauenfußball

Melanie Leupolz schießt erstes Tor für FC Chelsea

Gewann in ihrem ersten Spiel für den FC Chelsea gleich die Trophäe um den Community Shield, einer Art Supercup in England: Melanie Leupolz. Nun hat die 26-jährige Westallgäuerin ihr erstes Tor in der englischen Liga erzielt.

Gewann in ihrem ersten Spiel für den FC Chelsea gleich die Trophäe um den Community Shield, einer Art Supercup in England: Melanie Leupolz. Nun hat die 26-jährige Westallgäuerin ihr erstes Tor in der englischen Liga erzielt.

Bild: Facebook Melanie Leupolz

Gewann in ihrem ersten Spiel für den FC Chelsea gleich die Trophäe um den Community Shield, einer Art Supercup in England: Melanie Leupolz. Nun hat die 26-jährige Westallgäuerin ihr erstes Tor in der englischen Liga erzielt.

Bild: Facebook Melanie Leupolz

26-jährige Westallgäuerin schlägt in London bisher voll ein. Erst Leistungsträgerin beim Supercup-Finale, jetzt erster Treffer beim 9:0-Sieg gegen Bristol. Wie es den restlichen Allgäuer Profi-Spielerinnen gerade ergeht

14.09.2020 | Stand: 13:19 Uhr

Fußball-Nationalspielerin Melanie Leupolz (26) hat für ihren neuen Arbeitgeber FC Chelsea London ihr erstes Pflichtspieltor erzielt. Am zweiten Spieltag der englischen Women’s Super League erzielte die gebürtige Ratzenriederin beim 9:0-Kantersieg gegen Bristol City das zwischenzeitliche 3:0 (34.). Titelverteidiger Chelsea belegt damit Tabellenplatz drei hinter Arsenal und Everton. Für Melanie Leupolz läuft es nach dem Wechsel von Bayern München auf der Insel also richtig gut. Schon im ersten Pflichtspiel im alt-ehrwürdigen Wembley-Stadion hatte die Westallgäuerin großen Anteil am Gewinn des sogenannten Community Shield, einer Art Supercup zwischen Meister und Pokalsieger, den Chelsea mit 2:0 gegen Manchester City für sich entschieden hatte.  

 

Zur Karriere von Melanie Leupolz (Auszug aus Wikipedia):

Melanie Leupolz (geboren im April 1994 in Wangen im Allgäu) gelangte über die Fußballabteilungen der Vereine TSV Ratzenried und TSV Tettnang 2010 zum Zweitligisten SC Freiburg, für den sie am 8. August 2010 in der ersten Runde um den Vereinspokal, beim 7:0-Sieg beim Hegauer FV, mit einem Tor zum Sieg ihrer Mannschaft beitrug. Am Ende ihrer Premierensaison stand der Aufstieg in die Bundesliga fest. Ihr Bundesligadebüt gab sie am 21. August 2011 (erster Spieltag) beim 2:2-Unentschieden im Auswärtsspiel gegen den SC 07 Bad Neuenahr, wobei sie mit dem Führungstreffer zum 1:0 in der 15. Minute auch ihr erstes Tor erzielte.

Am 17. Februar 2014 verkündete sie ihren Wechsel am Saisonende zum FC Bayern München, der sie mit einem Vertrag bis zum 30. Juni 2017 ausstattete. Für die Bayern debütierte sie am 31. August 2014 (erster Spieltag) beim 1:1-Unentschieden im Heimspiel gegen den 1. FFC Frankfurt. Ihr erstes Tor im Trikot des FC Bayern gelang ihr am fünften Spieltag beim 3:0-Sieg im Auswärtsspiel gegen Bayer 04 Leverkusen mit dem Führungstreffer in der 37. Minute. Gleich in ihrer ersten Saison gewann sie 2015 mit den Münchnerinnen die deutsche Meisterschaft. Leupolz wurde im September 2018 Kapitänin der Mannschaft und verlängerte im Dezember 2018 ihren Vertrag beim FC Bayern München bis mindestens Sommer 2020. Mit Bayern wurde sie zweimal Deutsche Meisterin. Seit 2013 spielt Leupolz für die A-Nationalmannschaft, mit der sie 2013 Europameisterin und 2016 Olympiasiegerin wurde.

 

Fühner und Wieder sind noch nicht hundertprozentig fit

Und wie ergeht es derzeit eigentlich den anderen Profi-Fußballerinnen aus dem Allgäu? Die gebürtige Lindauerin Janina Minge (21) hat mit dem SC Freiburg den ersten Sieg in der Frauen-Bundesliga geschafft. Nach dem klaren 3:0 beim FC Sand sind die Breisgauerinnen Tabellensechster. Die zur Saisonpremiere noch verletzt pausierende Anne Fühner (25/Wildpoldsried) bekam im Trikot der TSG Hoffenheim einen Kurzeinsatz. In der 83. Minute stand die 1:4-Heimniederlage der TSG gegen Vorjahresmeister VfL Wolfsburg aber längst fest. Verena Wieder (20/Thalhofen) ist nach ihrem Kreuzbandriss im Januar bei Bayer Leverkusen zwar schon recht weit im Aufbautraining, aber noch nicht weit genug für den Sprung ins Bundesliga-Team.