Frauen-Fußball

Melanie Leupolz sieht die Entwicklung im deutschen Frauenfußball kritisch

Auch Melanie Leupolz ist nicht nur im Frauenfußball erfolgreich, sondern hat eine 177.000 Follower starke Fancommunity auf Instagram (melanie_leupolz). Die 26-jährige Sportlerin, die in Wangen (Westallgäu) geboren wurde, veröffentlicht auf ihrem Account Postings über ihr Leben als Profifußballerin in der Bundesliga und im Nationalteam.

Auch Melanie Leupolz ist nicht nur im Frauenfußball erfolgreich, sondern hat eine 177.000 Follower starke Fancommunity auf Instagram (melanie_leupolz). Die 26-jährige Sportlerin, die in Wangen (Westallgäu) geboren wurde, veröffentlicht auf ihrem Account Postings über ihr Leben als Profifußballerin in der Bundesliga und im Nationalteam.

Bild: Sven Hoppe/dpa

Auch Melanie Leupolz ist nicht nur im Frauenfußball erfolgreich, sondern hat eine 177.000 Follower starke Fancommunity auf Instagram (melanie_leupolz). Die 26-jährige Sportlerin, die in Wangen (Westallgäu) geboren wurde, veröffentlicht auf ihrem Account Postings über ihr Leben als Profifußballerin in der Bundesliga und im Nationalteam.

Bild: Sven Hoppe/dpa

Nationalspielerin Melanie Leupolz aus Wangen sieht die Entwicklung im deutschen Frauenfußball kritisch. Vor allem ein Problem gebe es.

dpa
12.06.2020 | Stand: 16:21 Uhr

Nationalspielerin Melanie Leupolz vom FC Bayern München sieht die Entwicklung im deutschen Frauenfußball kritisch. In "Extra Time - Der Eurosport-Podcast" sagte sie, außer bei Höhepunkten gebe es kaum Aufmerksamkeit. "Der Hype rund um die großen Turniere ist da. Aber danach flacht das Interesse doch meistens wieder ab. Die Zuschauerzahlen bei uns in München zum Beispiel sinken. Das ist natürlich eine sehr schlechte Entwicklung. Ich glaube, dass man da in der Bundesliga ein Auge drauf haben muss, weil andere europäische Ligen auf dem Vormarsch sind", bemerkte Leupolz.

Die 26-Jährige aus Wangen, die in der kommenden Saison beim FC Chelsea in England spielen wird, glaubt aber nach wie vor an die Stärke der Nationalmannschaft. "Ich denke, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Weltmeisterschaft in Frankreich kam vielleicht noch einen Tick zu früh. Es gab ja einen großen Umbruch in der Mannschaft und im Trainerteam. Die Zeit bis zum nächsten Turnier können wir jetzt aber nutzen, um an Kleinigkeiten zu arbeiten. Dann zähle ich uns absolut zu den besten Mannschaften in Europa und der Welt", sagte die Mittelfeldspielerin.