Bundesliga-Transfer

Neuzugang für den FC Bayern: Upamecano laut Trainer Flick "sehr wichtiger Baustein" für die Zukunft

Bisher spielte Dayot Upamecano für den RB Leipzig. Ab Juli wird der Franzose für den FC Bayern auf dem Platz stehen.

Bisher spielte Dayot Upamecano für den RB Leipzig. Ab Juli wird der Franzose für den FC Bayern auf dem Platz stehen.

Bild: Jan Woitas, dpa (Archivbild)

Bisher spielte Dayot Upamecano für den RB Leipzig. Ab Juli wird der Franzose für den FC Bayern auf dem Platz stehen.

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Für 42,5 Millionen Euro wechselt Upamecano vom RB Leipzig zum FC Bayern. Eine beachtliche Summe, vor allem in Zeiten der Coronakrise.
Bisher spielte Dayot Upamecano für den RB Leipzig. Ab Juli wird der Franzose für den FC Bayern auf dem Platz stehen.
dpa
14.02.2021 | Stand: 22:51 Uhr

Der FC Bayern München sieht in Neuzugang Dayot Upamecano von RB Leipzig einen Schlüsselspieler für die Zukunft. "Wir sind glücklich, dass wir Dayot Upamecano für den FC Bayern München gewinnen konnten. Dayot wird ein sehr wichtiger Baustein für unsere Mannschaft in den kommenden Jahren sein, davon sind wir überzeugt", sagte Sportvorstand Hasan Salihamidzic laut Mitteilung des deutschen Fußball-Rekordmeisters vom Sonntag.

Spitzenclubs in ganz Europa waren an Upamecano interessiert

Der 22 Jahre alte Innenverteidiger wird vom 1. Juli an für die Bayern aktiv sein. Sein Vertrag ist bis zum 30. Juni 2026 datiert. Auch englischen Spitzenclubs wie dem FC Liverpool und dem FC Chelsea wurde Interesse an dem Franzosen nachgesagt. Upamecano kann Leipzig für eine Ausstiegsklausel in Höhe von 42,5 Millionen Euro verlassen.

"Ich bin wie der ganze Verein sehr froh, dass es uns gelungen ist, Dayot zu uns zu bekommen", sagte Flick am Sonntag. Doch erst einmal müssten sowohl der FC Bayern als auch Upamecano mit Leipzig auf ihre Aufgaben in der laufenden Saison fokussiert sein. "Wir müssen schauen, dass wir im nächsten knapp halben Jahr noch unsere Pflicht erfüllen", sagte Flick am Tag vor dem Liga-Heimspiel gegen Arminia Bielefeld.

Hohe Transfersummen auch in Corona-Zeiten

Gerade in Corona-Zeiten ist das Transfervolumen beachtlich. Teurer waren für die Bayern nur der für 80 Millionen Euro verpflichtete Rekordeinkauf Weltmeister Lucas Hernández und der für rund 50 Millionen Euro nach München gewechselte Nationalspieler Leroy Sané. Frankreichs Weltmeister Corentin Tolisso hatte bei seinem Wechsel 41,5 Millionen gekostet.

Zuletzt stand der FC Bayern für die Teilnahme an der Club-WM in Katar in öffentlicher Kritik. Spieler Thomas Müller kehrte von dort mit einer Corona-Infektion zurück und befindet sich aktuell in Quarantäne. Wie die Augsburger Allgemeinen berichtete, äußerte sich auch der Bundestagsabgeordnete und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (SPD) zu dem Vorfall. Er war dem Fußballclub Realtitätsferne in Zeiten der Corona-Pandemie vor. Auch Trainer Hans Flick äußerte sich zu den Vorwürfen. Flick gab zwar zu, dass sich der Fußball in einer Sonderrolle befindet, fügte aber auch an: "Die Reise nach Katar ist unser Job, unser Business - diese Sache müssen wir machen."

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