Nordische Ski-Weltmeisterschaften

Nordische Ski-WM 2021 in Oberstdorf: Laura Gimmler erfüllt sich "Kindheitstraum"

Ski-Weltmeisterschaften in Oberstdorf: Laura Gimmler schaffte es ins Halbfinale bei den Langlauf-Sprints der Nordischen Ski-WM 2021.

Ski-Weltmeisterschaften in Oberstdorf: Laura Gimmler schaffte es ins Halbfinale bei den Langlauf-Sprints der Nordischen Ski-WM 2021.

Bild: Ralf Lienert

Ski-Weltmeisterschaften in Oberstdorf: Laura Gimmler schaffte es ins Halbfinale bei den Langlauf-Sprints der Nordischen Ski-WM 2021.

Bild: Ralf Lienert

Die Nordische Ski-WM in Oberstdorf 2021 ist eröffnet: Bei den Sprints im Langlauf wurden die ersten Medaillen vergeben. Der News-Blog der Allgäuer Zeitung.
Ski-Weltmeisterschaften in Oberstdorf: Laura Gimmler schaffte es ins Halbfinale bei den Langlauf-Sprints der Nordischen Ski-WM 2021.
Von Allgäuer Zeitung
25.02.2021 | Stand: 16:22 Uhr

25. Februar, 15.40 Uhr: Laura Gimmler trotz Halbfinal-Ausscheiden glücklich - die Fotos von den Langlaufentscheiden

Als beste deutsche Athletin hat Laura Gimmler bei ihrer Heim-WM das Halbfinale im Langlauf-Sprint erreicht und war mit ihrem Abschneiden glücklich. «Ich bin unglaublich erleichtert und gerührt, dass heute alles aufgegangen ist», sagte Gimmler. Für sie sei schon die Teilnahme in ihrer Heimat «ein Kindheitstraum» und das überraschend starke Ergebnis «das Sahnehäubchen». Die weiteren deutschen Sportler waren in der Quali und im Viertelfinale ausgeschieden. «Ich denke, das ist gelungen, das passt», bilanzierte Bundestrainer Peter Schlickenrieder, vor allem mit Blick auf Gimmler.

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Nordische Ski-WM 2021: Langlaufen Sprint Finals

Update, 25. Februar, 13.20 Uhr: Vier Norweger auf dem Podest der Langlauf-Sprints

Am Donnerstag fanden um 11.30 Uhr die Finals im Langlauf-Sprint statt. Bei den Damen wurde die Schwedin Joanna Sundling mit seiner Zeit von 2:36.76 Minuten Weltmeisterin. Vize-Weltmeisterin ist die Norwegerin Maiken Caspersen Falla. Den dritten Platz sicherte sich die Slowenin Anamarija Lampič.

Bei den Herren verteidigte der Norweger Johannes Høsflot Klæbo mit einer Zeit von 3:01.30 Minuten seinen Weltmeistertitel. Teamkollege Erik Valnes sicherte sich den zweiten Platz. Auf dem dritten Platz landete mit Håvard Solås Taugbøl ebenfalls ein Norweger.

Update, 25. Februar, 13 Uhr: WM-Finalläufe im Sprint ohne deutsches Langlauf-Team

Das deutsche Langlauf-Team hat bei den ersten beiden WM-Entscheidungen in Oberstdorf eine Überraschung verpasst. Im Sprint schafften es aus dem Team von Peter Schlickenrieder am Donnerstag keine Athleten in die Finals der jeweils sechs besten Starter. Laura Gimmler lief im Frauen-Sprint ins Halbfinale, wurde dann aber nur Fünfte in ihrem Durchgang. Zuvor waren Katharina Hennig und Sofie Krehl bei den Frauen sowie Janosch Brugger bei den Männern in den Viertelfinals ausgeschieden. Der Sprint gilt als die schwächste Disziplin des deutschen Langlauf-Teams, das bei der Heim-WM im nordischen Skisport als Außenseiter an den Start geht.

Update, 25. Februar, 11.50 Uhr: Skispringer Eisenbichler, Geiger und Paschke für Einzel gesetzt

Skisprung-Bundestrainer Stefan Horngacher hat Weltmeister Markus Eisenbichler, Flug-Weltmeister Karl Geiger und Pius Paschke einen fixen Startplatz für das erste Einzel bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf zugesichert. Das Trio wird am Samstag (16.30 Uhr/ARD und Eurosport) auf der Normalschanze am Schattenberg auf jeden Fall dabei sein, wie Horngacher am Donnerstag sagte. Die weiteren drei WM-Starter Severin Freund, Constantin Schmid und Martin Hamann sollen beim Training am Donnerstagabend den vierten deutschen Startplatz ausspringen.

Horngacher sieht gute Medaillenchancen für den ersten WM-Wettbewerb. «Die Kleinschanze ist auch unser Metier, da erwarte ich mir fast etwas mehr als auf der großen Schanze», sagte der Chefcoach aus Österreich. Vor zwei Jahren in Seefeld und Innsbruck hatten Eisenbichler und Geiger auf der Großschanze Gold und Silber geholt. Im Normalschanzen-Einzel gab es damals keine Medaille.

Update, 25. Februar, 11.40 Uhr: Olympiasieger Wellinger hakt Skisprung-Saison vorzeitig ab

Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger hat die erste Saison nach seinem Kreuzbandriss abgehakt und arbeitet schon für den kommenden Winter. Dies sagte Bundestrainer Stefan Horngacher am Donnerstag bei einer Medienrunde vor der Nordischen Ski-WM, für die der 25 Jahre alte Goldgewinner von Pyeongchang nicht nominiert wurde. «Beim Andi Wellinger ist es eher so, dass er die Vorbereitung für die nächste Saison eingeschlagen hat. Es geht ihm so mittelmäßig beim Springen - nicht so gut, wie wir es uns erhoffen würden», sagte Horngacher.

Wellinger war zum Saisonauftakt im November noch im deutschen Weltcup-Team dabei, holte aber bis zur Vierschanzentournee keine Punkte. Nach dem Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen durfte er die weiteren beiden Tournee-Wettbewerbe nicht mehr absolvieren. Im Januar und Februar lief es dann auch in zweit- und drittklassigen Wettbewerben immer schlechter. Für Wellinger sei es wichtig, die laufende Saison «abzuhaken», sagte Horngacher.

Andreas Wellinger hat die Skisprung-Saison für sich abgehakt.
Andreas Wellinger hat die Skisprung-Saison für sich abgehakt.
Bild: Daniel Karmann, dpa

Update, 25. Februar, 11.15 Uhr: Verwirrende Zeitnahme: Langläufer Eisenlauer erst Zweiter, dann 37.

Die Freude über eine vermeintliche Überraschung bei der WM währte nur kurz. Einen Moment lang wurde Langläufer Sebastian Eisenlauer vom SC Sonthofen in der Zwischenwertung der Sprint-Qualifikation der Männer auf Platz zwei geführt. Direkt hinter dem norwegischen Superstar Johannes Hosflot Klaebo. Wenig später wurde die Zeit des Allgäuers korrigiert. Die Technik hatte verrückt gespielt, vier Sekunden mehr bekam Eisenlauer aufgebrummt und schied letztlich als 37. der Vorläufe vorzeitig aus. Der 30-Jährige war im Ziel enttäuscht darüber, ordnete seinen Lauf aber gleich entsprechend ein: „Ich bin letztlich in dem Bereich der Rangliste ins Ziel gekommen, in dem ich mich im Weltcup dieses Jahr leider meistens bewegt habe. Es wäre schön gewesen, wenn ich hier bei der Heim-WM mein bestes Ergebnis abgeliefert hätte, denn eigentlich liegt mir die Strecke hier.“ Angesprochen auf die Verwirrung um seine Zielzeit sagte Eisenlauer lachend: „Es wäre zu schön gewesen. Aber mir war eigentlich sofort klar, dass da ein Fehler drin sein muss.“

Update, 25. Februar, 10.30 Uhr: Hennig, Gimmler und Krehl für Sprint-Finals qualifiziert

Das war schon mal ein Auftakt nach Maß. Mit Katharina Hennig (Sonthofen), Laura Gimmler und Sofie Krehl (Oberstdorf) haben sich gleich drei Allgäuerinnen für die Sprint-Finals der Top 30 ab 11.30 Uhr qualifiziert. Zunächst stehen auf der 1,2 Kilometer kurzen Strecke fünf Viertelfinal-Läufe an, dann die zwei Halbfinals und schließlich das Finale. Ausgeschieden ist bei den Frauen lediglich Lisa Lohmann auf Rang 44. Bei den Männern lief es weniger gut. Lediglich Janosch Brugger, der in Fischen wohnt, ergatterte noch einen Platz in den Finals ab Mittag. Sebastian Eisenlauer (Sonthofen) schied als 37. der Qualifikation genauso vorzeitig aus wie Anian Sossau (38.) und Thomas Bing (49.)

Update, 25. Februar, 9.55 Uhr: Alte Bekannte im Papplikum: Althaus und ihr Skisprung-Heimspiel

Auf die bekannten Gesichter in ihrem Heimatort muss Skispringerin Katharina Althaus auch trotz Corona-Pandemie nicht verzichten. Die Zuschauer werden bei der WM in Oberstdorf von Pappaufstellern ersetzt, die der 24 Jahre alten Lokalmatadorin durchaus geläufig sind. «Ich kenne die eine oder andere Person, das macht natürlich schon nochmal mehr Spaß», sagte Althaus vor dem ersten WM-Einzel am Donnerstag (17.00 Uhr/ARD und Eurosport). Sie selbst sei zwar nicht dabei und von ihrer Familie habe sie auch noch niemanden entdeckt. Die gebürtige Oberstdorferin Althaus kennt im WM-Ort aber auch so jede Menge Menschen.

«Ich finde, die Pappaufsteller machen schon ziemlich viel aus. Wir haben das Beste aus der Situation gemacht. Es schaut nicht aus wie im Training und das ist viel wert», sagte Althaus, die bei Olympia 2018 in Pyeongchang sowie bei der WM 2019 in Seefeld Silber im Einzel holte. Diesmal geht die Allgäuerin als Außenseiterin in die erste Skisprung-Entscheidung der WM.

Update, 25. Februar, 8.30 Uhr: Endlich Schanzengleichheit: Nordischer Kampf der Frauen geht weiter

Vor zehn Jahren waren die Skispringerinnen noch eine Randnotiz im WM-Programm. 2021 ist erstmals Gleichberechtigung hergestellt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Update, 25. Februar, 7.45 Uhr: Virologe Kekulé: "Ein großer Corona-Ausbruch ist bei der Ski-WM in Oberstdorf vermeidbar"

Der Virologe Alexander Kekulé berät die Veranstalter der Nordischen Ski-WM. Warum er lange Zeit darauf gehofft hatte, dass Zuschauer im Allgäu dabei sein können, erfahren Sie hier.
Maskottchen Nordi bei der Eröffnungsfeier im Skisprung-Stadion in Oberstdorf.
Maskottchen Nordi bei der Eröffnungsfeier im Skisprung-Stadion in Oberstdorf.
Bild: Ralf Lienert

Update, 25. Februar, 6.35 Uhr: Boomboxen gegen die Stille: Langläufer wollen bei WM Stimmung machen

Um der Corona-Tristesse im Stadion und an der Strecke zu entgehen und die letzte Kraft herauszukitzeln, setzen die deutschen Langläufer bei der WM in Oberstdorf auf Bässe aus der Box. «Meine Trainer kriegen alle Boomboxen an die Hand, und dann versuchen wir, möglichst Remmidemmi zu machen und unsere Athleten zu unterstützen», sagt Teamchef Peter Schlickenrieder der Deutschen Presse-Agentur. «Wir haben eine Playlist von jedem Athleten, welches Lied er denn gerne hört. Im Optimalfall spielen wir ihm das dann ein, wenn er vorbeirennt», erklärt Schlickenrieder den Plan und lacht dabei. «Priorität hat aber natürlich das Zeiten geben.»Die deutschen Langläufer sind bei den Heim-Weltmeisterschaften, die coronabedingt ohne Zuschauer vor Ort stattfindet, an diesem Donnerstag erstmals gefordert. Im Stadion im Ried steht von 9.00 Uhr an die Qualifikation der Sprints auf dem Programm. Die Finals sind für 11.30 Uhr (Eurosport) angesetzt.

Update, 25. Februar, 6.30 Uhr: WM-Überraschungscoup auf der Schanze? Althaus und Co. nur Außenseiter

Auf den Schanzen am Oberstdorfer Schattenberg springt Katharina Althaus im Winter, im Frühjahr, im Herbst und im Sommer. An diesem Donnerstag (17.00 Uhr/ARD und Eurosport) darf die 24 Jahre alte Lokalmatadorin auch erstmals ein WM-Springen auf ihrer Heimanlage bestreiten. «Ich habe eigentlich so viel auf der Schanze trainiert, das ist ein bisschen komisch, aber ich hoffe, ich erwische einfach den Schanzentisch», sagte Althaus nach den Trainings und der Qualifikation, die für das deutsche Team durchwachsen ausfielen.

Nach Gold 2015 (Carina Vogt), Gold 2017 (Vogt) und Silber 2019 (Althaus) könnte ausgerechnet bei der Heim-WM das erste medaillenlose Einzel seit langer Zeit drohen. Zur Ausgangslage der deutschen Damen sagte Althaus: «Was heißt Außenseiterrolle? Ich glaube, uns hat man einfach nicht so auf dem Schirm. Durch die ganzen Verletzungen die letzten Jahre ist es nicht ganz so einfach.» Man habe einfach nicht die Lockerheit und die Souveränität, «wie wir sie sonst bei der WM hatten».

Das gilt auch für Vogt, die in den vergangenen zwei Jahren schwer von mehreren Knieverletzungen zurückgeworfen wurde. Mit einer sensationellen Einzelmedaille im Allgäu liebäugelt sie nicht einmal. «Ich bin immer sehr realistisch. Wenn man sieht, was die vorne für einen Sport zeigen, muss man den Hut ziehen. Dass ich da jetzt keine Rolle spiele, war mir durchaus bewusst», stellte Vogt klar.

Neben dem Duo starten auch Juliane Seyfarth, die vor zwei Jahren WM-Vierte im Einzel wurde, und Anna Rupprecht in der coronabedingt leeren Arena für den Deutschen Skiverband (DSV). Als Topfavoritin für Gold gilt die Japanerin Sara Takanashi, die am Mittwoch auch die Qualifikation gewann.

Update, 24. Februar, 21.45 Uhr: Eröffnungsfeier ohne Drohnen-Show

Eigentlich sollte bei der Eröffnungsfeier eine Drohnenshow gezeigt werden. Doch dieses Highlight mit 110 Drohnen konnte wegen einer technischen Störung nicht stattfinden: Weil es Störungen im Satelliten-Signal gab, konnten die Drohnen kein GPS-Signal finden und deswegen nicht fliegen, erklärte WM-Pressesprecherin Miriam Frietsch gegenüber der Allgäuer Zeitung.

Update, 24. Februar, 21.15 Uhr: Nordische Ski-WM in Oberstdorf ist eröffnet

Die Nordische Ski-Weltmeisterschaft in Oberstdorf ist offiziell eröffnet. Alfons Hörmann nahm am Mittwochabend bei der Eröffnungsfeier als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) die Fahne des Weltverbandes Fis entgegen und sprach zur Eröffnung der Titelkämpfe von Skispringern, Langläufern und Nordischen Kombinierern, die bis zum 7. März dauern. Eigentlich sollte Fis-Präsident Gian Franco Kasper die Wettbewerbe eröffnen, doch das Programm wurde am Mittwoch aus zunächst unbekannten Gründen kurzfristig geändert.

Oberstdorfs Bürgermeister Klaus King hatte zuvor die Hoffnung betont, dass wegen der besonderen Corona-Umstände schon bald wieder eine WM im Allgäu stattfinden kann. Der frühestmögliche Zeitpunkt dafür wäre 2027, da die Titelkämpfe 2023 (Planica) und 2025 (Trondheim) bereits vergeben sind. «Man spürt Tag für Tag, dass die Chancen auf eine Bonus-WM steigen», sagte Horst Hüttel, Deutschlands Teammanager für die Sparten Skisprung und Nordische Kombination.

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So war die Eröffnungsfeier der Nordischen Ski-WM 2021 in Oberstdorf

Update, 24. Februar, 21 Uhr: DOSB-Boss Alfons Hörmann: Oberstdorf kann «Meilenstein» für Olympia sein

DOSB-Präsident Alfons Hörmann aus Sulzberg (Oberallgäu) sieht die Nordische Ski-Weltmeisterschaft unter Corona-Bedingungen auch als wichtige Bewährungsprobe für die bevorstehenden Großevents im Sommer und im nächsten Winter. «In solchen Situationen hilft weltweiter Rückenwind. Oberstdorf könnte im Sinne von 'best practice' ein Meilenstein auf dem Weg des Weltsports nach Tokio und Peking sein», sagte Hörmann am Mittwochabend bei der Eröffnungsfeier der Titelkämpfe im Allgäu. Der 60 Jahre alte Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) kommt selbst aus dem Allgäu und war früher Präsident des Deutschen Skiverbandes (DSV).

Die Olympischen Sommerspiele von Tokio waren pandemiebedingt um ein Jahr von 2020 auf 2021 verschoben worden und sollen in diesem Jahr (23. Juli bis 8. August) nachgeholt werden. Nur ein halbes Jahr später stehen vom 4. bis 20. Februar die Winterspiele 2022 in Peking auf dem Programm. In Oberstdorf finden wegen der Corona-Krise alle Wettbewerbe der Skispringer, Kombinierer und Langläufer ohne Zuschauer statt. Alle Beteiligten werden engmaschig getestet.

Update, 24. Februar, 19 Uhr: Skispringerin Takanashi gewinnt WM-Quali - Deutsche nicht vorne dabei

Die Japanerin Sara Takanashi hat die Qualifikation für den ersten Skisprung-Wettkampf bei der Weltmeisterschaft in Oberstdorf gewonnen. Die 24-Jährige setzte sich am Mittwochabend kurz vor der offiziellen Eröffnungsfeier vor Marita Kramer aus Österreich und der Slowenin Ema Klinec durch. Die deutschen Springerinnen waren auf der Normalschanze am Schattenberg nicht vorne dabei.

Anna Rupprecht belegte als beste Athletin aus dem Team von Bundestrainer Andreas Bauer den 15. Platz. Lokalmatadorin Katharina Althaus sprang nur auf Rang 19, blieb für den Wettkampf aber dennoch «optimistisch». In Carina Vogt und Juliane Seyfarth qualifizierten sich auch die beiden weiteren Starterinnen des Deutschen Skiverbands für das Springen am Donnerstag (17.00 Uhr/ARD und Eurosport).

Update, 24. Februar, 18.30 Uhr: 80 Demonstranten protestieren im Kurpark Oberstdorf

Etwa 80 Demonstranten haben am Mittwoch im Rahmen der Nordischen Ski-WM am Kurpark in Oberstdorf protestiert. Mit Trillerpfeifen und Kuhglocken machten sie ihrem Ärger Luft. Mehr dazu lesen Sie hier.

Update, 24. Februar, 17.30 Uhr: Erste Wettbewerbe im Langlauf und Springen am Donnerstag

An diesem Donnerstag stehen bei der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Oberstdorf die ersten Entscheidungen auf dem Programm. Am Morgen (9.00 Uhr) warten für Langläuferinnen und Langläufer zunächst die Qualifikationen für den Sprint, bevor am Vormittag (11.30 Uhr/Eurosport) die Finalläufe beginnen. Das deutsche Team von Peter Schlickenrieder startet in beide Wettkämpfe als klarer Außenseiter. Am Abend (17.00 Uhr/ARD und Eurosport) küren die Skispringerinnen auf der Normalschanze ihre erste Weltmeisterin im Einzel. Katharina Althaus holte vor zwei Jahren WM-Silber, ist in diesem Weltcup-Winter aber noch nicht auf dem Podest gelandet. Fragen und Antworten zum Sport-Highlight im Allgäu lesen Sie hier.

Update, 24. Februar, 14 Uhr: Die Langlauf-Exoten der Nordischen Ski-WM 2021 in Oberstdorf

Bei der Nordischen Ski-WM 2021 in Oberstdorf sind 65 Nationen vertreten. Darunter viele Exoten. Ein paar von ihnen stellen wir hier vor.

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Das sind die Langlauf-Exoten bei der Nordischen Ski-WM 2021 in Oberstdorf

Update, 24. Februar, 13 Uhr: Bisher 4.000 Tests bei Nordischer Ski-WM - Ein Verdachtsfall

Bei der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Oberstdorf hat die erste große Corona-Testreihe aller Beteiligten fast nur negative Befunde gebracht. Aus den ersten 4000 Tests hat sich lediglich ein Verdachtsfall ergeben, der sich nun in Quarantäne befindet, wie Geschäftsführer Moritz Beckers-Schwarz am Mittwoch bei der Auftakt-Pressekonferenz sagte. Zur Person und zu Einzelheiten machte der Funktionär keine Angaben.

Die Veranstalter setzen bei dem Event neben regelmäßigen PCR-Tests auch Antigen-Tests ein. «Wir beobachten das sehr eng. Wir können schnell reagieren», sagte Beckers-Schwarz. Das Hygienekonzept für die bis 7. März dauernden Wettkämpfe war bis kurz vor WM-Beginn immer wieder nachgeschärft worden.

Update, 24. Februar, 12.55 Uhr: Skipräsident Steinle: Wegen neuer WM-Bewerbung "in der Diskussion"

Der Präsident des Deutschen Skiverbandes (DSV), Franz Steinle, kann sich vorstellen, dass sich Oberstdorf nach der Corona-WM in diesem Jahr bald wieder um die Titelkämpfe bewirbt. «Wir sind in der Diskussion. Auch vor Ort wird diese Diskussion geführt. Wir haben mit den verschiedenen Gesellschaftern vereinbart, dass wir die WM zunächst abwarten», sagte Steinle am Mittwoch bei der Auftakt-Pressekonferenz in Oberstdorf. Wegen der Corona-Pandemie finden alle Wettbewerbe im Allgäu ohne Zuschauer statt.

Die Verantwortlichen in Oberstdorf hoffen, bei einer weiteren Bewerbung von einer Art Corona-Bonus profitieren zu können. Steinle verdeutlichte, dass 2027 der frühestmögliche Zeitpunkt für einen weiteren WM-Anlauf wäre. Die Titelkämpfe für 2023 (Slowenien mit Planica) und 2025 (Norwegen mit Trondheim) sind bereits vergeben. Bevor Oberstdorf für 2021 den Zuschlag erhielt, war der Ort im Allgäu gleich mit vier Bewerbungen gescheitert.

Update, 24. Februar, 12 Uhr: Vom Tigerenten-Club zu Goldserie: Skispringerin Vogt vor WM-Rückkehr

In der Kindersendung «Tigerenten-Club» hatte Carina Vogt schon mit acht Jahren einen großen Auftritt. Stolz berichtete die junge Skispringerin von ihrer Bestweite von 35 Metern, als der damalige Bundestrainer - und inzwischen gestorbene - Reinhard Heß ein Lob aussprach, aber auch bemerkte: «Wenn sich die Landung noch verbessert, war das nicht so schlecht.» Gut zwei Jahrzehnte ist die Sendung her, seitdem ist viel passiert: Mit 29 ist Vogt mit Olympia-Gold und fünf WM-Titeln die erfolgreichste deutsche Skispringerin in der jungen Geschichte ihrer Sportart.

Mit der Dokumentation «Golden Girl» hat die ARD nun noch einmal den Weg der Springerin aus Schwäbisch Gmünd nachgezeichnet. Es ist ein Weg, der nach all den Erfolgen zwischen 2014 und 2019 seit der vergangenen WM in Seefeld sehr beschwerlich war. Vogt riss sich vor der Saison 2019/20 das Kreuzband, nach der Genesung warfen sie immer neue Knieverletzungen zurück. Bis zuletzt war ihr WM-Start offen, doch am Donnerstag (17.00 Uhr/ARD und Eurosport) kann sie in Oberstdorf als hochdekorierte Außenseiterin an den Start gehen.

Update, 24. Februar, 8.30 Uhr: Coronabedingte Skisprung-Neuerungen für Eisenbichler auch positiv

Dreifach-Weltmeister Markus Eisenbichler sieht auch positive Seiten an den coronabedingten Veränderungen rund um Skisprung-Wettkämpfe. "Für mich persönlich ist es sogar etwas angenehmer, weil durch die Kontaktbeschränkungen und die fehlenden Zuschauer nicht so viel Trubel an der Schanze ist", sagte der 29-Jährige im Interview mit unserer Redaktion. "Es hat eher den Flair von Trainingssprüngen, da mache ich mir nicht ganz so viel Druck." Bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf tritt Eisenbichler auch gegen Lokalmatador Karl Geiger an. Außerhalb der Arena sind die Teamkollegen aber auch gute Freunde. Mehr dazu lesen Sie im Interview.

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Nordische Ski-WM: Das sind die Allgäuer Starter

Update, 23. Februar, 20.40 Uhr: Skispringerinnen Althaus, Vogt, Seyfarth, Rupprecht bei Einzel dabei

Die vier Skispringerinnen Katharina Althaus, Carina Vogt, Juliane Seyfarth und Anna Rupprecht bestreiten für den Deutschen Skiverband das erste WM-Einzel am Donnerstag (17.00 Uhr). Dies teilte Bundestrainer Andreas Bauer am Dienstagabend nach dem ersten Trainingstag auf der Normalschanze in Oberstdorf mit. Nicht im vierköpfigen Aufgebot ist damit Luisa Görlich. Althaus gewann vor zwei Jahren in Seefeld im Einzel die Silbermedaille, Vogt holte im Einzel Olympiagold 2014 sowie die beiden WM-Titel 2015 und 2017. Am Mittwoch (18.00 Uhr) steht zunächst die Qualifikation auf dem Programm.

Update, 23. Februar, 20.20 Uhr: Katharina Althaus auf der Spur des richtigen Gefühls

Katharina Althaus beschreibt das fragile Flugsystem, dem Sportler in der Luft ausgesetzt sind. Die 24-Jährige über Automatismen und detaillierte Fehlersuche.

Update, 23. Februar, 17.40 Uhr: "Der ganze Ort zieht mit"

Peter Kruijer, Chef des SC Oberstdorf spürt trotz fehlender Zuschauer einen WM-Spirit in Oberstdorf. Wie er die Nordische Ski-WM unter Corona-Bedingungen einschätzt, lesen Sie hier.

Update, 23. Februar, 14.30 Uhr: WM-Startzeiten beim Langlauf verschoben

Das frühlingshafte Wetter und Temperaturen von bis zu 15 Grad haben für die ersten Änderungen im Ablauf der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Oberstdorf gesorgt. Die Langlauf-Rennen am Mittwoch und Donnerstag beginnen früher als bisher geplant, um bessere Bedingungen in der Loipe gewährleisten zu können. Die beiden Qualifikationen am Mittwoch starten im Allgäu um 9.00 Uhr und 10.30 Uhr (statt 12.30 Uhr und 14.30 Uhr). Auch am Donnerstag werden die Sprint-Rennen in den Vormittag gezogen. Die Qualifikationen beginnen ab 9.00 Uhr, mit den Finalläufen soll es ab 11.30 Uhr losgehen.

Die warmen Bedingungen seien "für jeden Veranstalter eine enorme Herausforderung", sagte der deutsche Langlauf-Teamchef Peter Schlickenrieder. Der 51-Jährige lobte die Organisatoren für den umsichtigen Umgang mit der Situation.

Update, 23. Feburar, 12.20 Uhr: Kombinierer-Cheftrainer Weinbuch: Mögliche Trennung bei WM-Misserfolg

Hermann Weinbuch schließt ein vorzeitiges Ende seiner Bundestrainer-Tätigkeit in der Nordischen Kombination nicht aus. "Mein Vertrag läuft bis nach Olympia 2022. Ich selbst plane Jahr für Jahr. Wenn die WM ein Misserfolg werden würde, dann wäre es besser, man trennt sich jetzt. Aber ich glaube natürlich fest daran, dass wir in Oberstdorf erfolgreich sein werden", sagte der 61-Jährige der Thüringer Allgemeine (Dienstag) einen Tag vor Eröffnung der Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Oberstdorf. Weinbuch ist seit über 24 Jahren Chef der Kombinierer und der erfolgreichste Bundestrainer im nordischen Skisport.

Update, 23. Februar, 12.10 Uhr: Skispringer Eisenbichler will bei WM an Weltklasse-Form anknüpfen

Markus Eisenbichler gibt es in zwei Versionen: Als ehrlich fluchenden Wüterich und als euphorisch jubelnden Überflieger. Im deutschen Skisprung-Team ist der emotionale Bayer der Mann für die Extreme. Zuletzt hatte der 29-Jährige immer wieder Grund, sich zu ärgern und tat das auch: Mal hatte er "in die Scheiße gegriffen", mal wollte er am liebsten "irgendwas kaputtmachen". Bei der Heim-WM in Oberstdorf will Eisenbichler wieder an seine Weltklasse-Form des Saisonbeginns anknüpfen.

Update, 23. Februar, 11 Uhr: Skispringer Schlierenzauer muss Saison vorzeitig beenden

Für Weltcup-Rekordsieger Gregor Schlierenzauer ist der Skisprung-Winter wegen einer Knieverletzung vorzeitig beendet. Der 31 Jahre alte Österreicher zog sich einen Anriss des linken Kreuzbandes zu, wie der Österreichische Skiverband (ÖSV) am Dienstag bestätigte. Die Ausfallzeit von Schlierenzauer beträgt mindestens sechs Wochen, dann ist die Wettkampfsaison vorbei. Für die Nordische Ski-WM in Oberstdorf wäre der Sieger von 53 Weltcup-Springen ohnehin nicht nominiert gewesen.

"Irgendwie bleibt der Wurm drinnen. Die Saison, die mit der Covid-Erkrankung zach begonnen hat und nicht ins Laufen kommen wollte, endet für mich mit einer Teilruptur des vorderen linken Kreuzbandes", schrieb Schlierenzauer in seinem Blog. Der Springer hat in jungen Jahren die Szene dominiert, seit Dezember 2014 aber keinen Einzelwettbewerb mehr für sich entschieden.

Update, 23. Februar, 7 Uhr: Ex-Kombinierer Ackermann zur WM ohne Fans: Sportlicher Wert bleibt

Aus Sicht des früheren Nordischen Top-Kombinierers Ronny Ackermann verliert die Heim-WM in Oberstdorf auch ohne Fans in den Stadien nichts an ihrem sportlichen Reiz. "Der Sportler versucht, sich zum Höhepunkt fit zu bekommen, seine Leistung abzurufen und kann das dann eigentlich relativ gut ausblenden", sagte der 43-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

Natürlich fände er es schade, dass eine Weltmeisterschaft mit Zuschauern derzeit wegen der Coronavirus-Pandemie nicht möglich sei. Der Wert der WM verringere sich dadurch aber nicht. "In ein paar Jahren fragt keiner mehr, ob da Zuschauer waren oder nicht. Dann ist eher wichtig, ob man seine sportlichen Ziele erreichen konnte."

Ackermann erlebte als aktiver Sportler im Jahr 2005 die Weltmeisterschaften im Allgäu und gewann damals zweimal Gold und einmal Silber. "Die schönsten Momente waren abends auf der Medals Plaza, als die Medaillen übergeben wurden. Da war eine einzigartige Stimmung im Zentrum", berichtete er.

Update, 22 Februar, 18:50 Uhr: Die Ski-WM in Oberstdorf kämpft mit dem warmen Wetter

Bei Temperaturen um 20 Grad genießen die Menschen die Sonne. Doch die Organisatoren der Nordischen Ski-WM stellt das warme Wetter vor schwierige Aufgaben. Wie sie den Schnee auf der Schanze und in den Loipen vor dem Dahinchmelzen bewahren, lesen Sie hier.

Update, 22. Februar, 16.40 Uhr: Nach Turbulenzen bei Tournee: PCR-Tests bei Ski-WM im Mundraum

Nach den Corona-Testturbulenzen bei der Skisprung-Vierschanzentournee sind die Organisatoren der Nordischen Ski-WM wieder zu PCR-Tests im Mundraum zurückgekehrt. Dies gelte zunächst für alle durchgeführten PCR-Tests, hieß es am Montag in Oberstdorf. Bei der Tournee rund um den Jahreswechsel waren zunächst Abstriche im Mund genommen worden. Nachdem es rund um das Auftaktspringen in Oberstdorf massive Turbulenzen um widersprüchliche Testergebnisse eines polnischen Athleten gab, stellten die Verantwortlichen kurzfristig um und nahmen zwischen Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen nur noch Abstriche in der Nase.

Bei der WM (bis 7. März) sollen die Beteiligten engmaschig getestet werden. Neben PCR-Tests sollen dabei auch regelmäßig Antigen-Tests zum Einsatz kommen. Das Hygienekonzept war bis kurz vor dem Start der Titelkämpfe im Allgäu immer wieder nachgeschärft worden.

Update, 22. Februar, 14 Uhr: Fotos aus Oberstdorf

Trainings, Corona-Tests, Einkleidung und Papp-Aufsteller auf der Tribüne: Vor der offiziellen Eröffnung der Nordischen Ski WM am Mittwochabend ist am Montag in Oberstdorf schon einiges los. Unser Fotograf Ralf Lienert hat die Fotos des Tages:

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Nordische Ski-WM in Oberstdorf: Fotos von Montag, 22. Februar

Update, 22. Februar: 4500 Personen aus über 60 Nationen bei Ski-WM in Oberstdorf erwartet

Trotz des coronabedingten Zuschauerausschlusses werden in den kommenden Tagen bei der Nordischen Ski-WM tausende Menschen in Oberstdorf erwartet. Insgesamt sollen 4500 Beteiligte für die Titelkämpfe ins Allgäu reisen, wie die Organisatoren der Weltmeisterschaft auf Anfrage schrieben. Darunter sind 750 Athleten aus über 60 Ländern. Von 23. Februar bis 7. März stehen in den drei Sportarten Skispringen, Langlauf und Nordische Kombination insgesamt 24 WM-Entscheidungen an.

Sportler, Funktionäre und Journalisten sollen engmaschig mit PCR- und Antigen-Tests auf das Coronavirus getestet worden. Das Hygienekonzept war bis kurz vor Beginn der Veranstaltung immer wieder nachgeschärft worden. Auch das Hotelpersonal in dem 10 000-Einwohner-Örtchen direkt an der Grenze zu Österreich soll regelmäßig getestet werden.

Update, 21. Februar: Nordische Ski-WM in Oberstdorf: Deutsche Skispringer starten nicht als Topfavoriten

Die Formkurze zeigte zwar zuletzt bei Karl Geiger nach oben. Doch Top-Favorit auf Gold bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf sind weder Geiger noch Markus Eisenbichler. Dafür ist der souveräne Gesamtweltcupführende Halvor Egner Granerud aus Norwegen einfach zu konstant und die internationale Konkurrenz insgesamt zu stark. Das Ziel, in jedem Wettkampf um das Podest mitzuspringen, ist realistisch. Ein Medaillen-Festival wie in Tirol ist es eher nicht - viermal Gold und zweimal Silber holten die deutschen Skispringerinnen und Skispringer damals. Mehr über die Erwartungen im deutschen Skisprung-Team lesen Sie hier.

Update, 20. Februar: Deutsches Team im Skisprung-Mixed auf Rang fünf

Die deutschen Skispringer haben es bei der WM-Generalprobe nicht auf das Podest geschafft. Karl Geiger, Pius Paschke, Anna Rupprecht und Luisa Görlich belegten im Mixed-Wettbewerb im rumänischen Rasnov den fünften Platz. Den Sieg sicherte sich am Samstag das Team aus Norwegen vor Slowenien und Österreich. Aus dem deutschen Quartett gelang Skiflug-Weltmeister Geiger mit einem Satz auf 96 Meter der weiteste Sprung.

Für die Frauen steht bereits am Mittwoch die Qualifikation zum Weltmeisterschafts-Einzel von der Normalschanze an. Am Sonntag der kommenden Woche geht es dann im Allgäu im Mixed um WM-Ehren.

Update, 20. Februar: Skisprung-Coach Werner Schuster bereut Abschied in Deutschland nicht

Der frühere Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster bereut seinen freiwilligen Rückzug im Jahr 2019 nicht. "Seefeld war ein Abschluss von dieser Deutschland-Story, wie man ihn sich nur in Träumen ausmalen konnte. Ich trauere dem nicht nach", sagte der 51-Jährige der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf die Heim-WM in Oberstdorf, die am kommenden Dienstag beginnt. Schuster stammt aus dem Kleinwalsertal und kennt Oberstdorf schon aus der Jugend. Bei den Titelkämpfen in Tirol, wo Schuster inzwischen seine Heimat gefunden hat, holten Markus Eisenbichler, das Männer-Team und das Mixed jeweils Goldmedaillen.

Die WM im Allgäu begleitet der Österreicher nun als Experte und Co-Kommentator bei Eurosport.

Update, 19. Februar: Skispringer Eisenbichler und Granerud in Rasnov disqualifiziert

Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler und der Gesamtweltcup-Führende Halvor Egner Granerud sind beim Weltcup im rumänischen Rasnov disqualifiziert worden. Zunächst war nur der 29 Jahre alte Deutsche wegen eines nicht regelkonformen Anzugs aus dem Wettbewerb genommen worden, teilte der Weltverband Fis mit. Kurz nach Ende des Springens, das Granerud eigentlich gewonnen hatte, erwischte es auch noch den Norweger, dessen Anzug ebenfalls nicht regelkonform war.

Als bester Deutscher rückte Vorjahressieger Karl Geiger, der 94,5 und 96,5 Meter sprang, auf den dritten Rang vor. Pius Paschke schaffte es auf Rang sieben.

Update, 19. Februar: Landrätin "schärft" Hygienekonzept der WM in Oberstdorf nach

In einer Videoschalte hat jetzt die Oberallgäuer Landrätin Indra Baier-Müller die Oberstdorfer Hoteliers auf die anstehende WM eingeschworen. Vor dem Hintergrund der Verbreitung der neuen Viren-Mutationen sei das bisherige Hygienekonzept für die WM kurzfristig nochmals komplett auf Herz und Nieren überprüft und in Abstimmung mit allen Beteiligten nachgeschärft worden.

Wieso die Landrätin vom "vielleicht schärfsten Corona-Hygienekonzept Bayerns“ spricht, lesen Sie hier.

Update, 19. Februar: Der Trainer der Skispringerinnen steht bei der Heim-WM vor einer großen Herausforderung

Andreas Bauer steht vor seiner dritten Heim-WM in Oberstdorf. Die Wettkämpfe werden für den 57-jährigen Bundestrainer der Skispringerinnen eine besondere Herausforderung. 2021 soll für ihn der Höhepunkt werden: Als Architekt eines Medaillentraums für die in den vergangenen Jahren so erfolgsverwöhnte Skisprung-Nation. Mehr dazu lesen Sie hier.

Update, 19. Februar: Verstärkte Polizeikontrollen bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf

Am Montag startet die Nordische Ski-WM 2021 in Oberstdorf, weshalb es laut Polizei in den kommenden zwei Wochen dort nur begrenzt öffentliche Parkplätze geben wird. Wer nach Oberstdorf fahren möchte, soll im Voraus überlegen, ob die Fahrt dorthin wirklich notwendig ist, heißt es von der Polizei. Insbesondere bei Tagesausflügen an den beiden Wettkampfwochenenden sollen Besucher auf andere Ziele ausweichen.

In den kommenden zwei Wochen werde die Polizei verstärkt in Oberstdorf sein und neben der Einhaltung der Parkregeln auch die der Corona-Regeln kontrollieren.

Update, 19. Februar: WM-Start von Skisprung-Olympiasiegerin Vogt wegen Knieproblemen noch offen

Skispringerin Carina Vogt ist nach 22 Monaten Pause zwar zurück im Weltcup und auch für die Heim-WM nominiert, muss aber weiter um einen Start in Oberstdorf bangen. Dies sagte Bundestrainer Andreas Bauer der Deutschen Presse-Agentur. Die 29-Jährige, die in ihrer Laufbahn Olympiagold und fünf WM-Titel gewonnen hat, hat wieder Probleme mit ihrem Knie.

Update, 18. Februar: Zwei Unterallgäuer sind bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf dabei

Nur noch wenige Tage, dann ist das Allgäu der Nabel des Wintersports: Am 23. Februar wird die Nordische Ski-Weltmeisterschaft in Oberstdorf eröffnet. Bis zum 7. März werden dann Langläufer, Skispringer und Kombinierer um Medaillen kämpfen. Vor leeren Rängen. Denn die Corona-Pandemie zwang die Veranstalter zu Geisterspielen. Trotzdem werden einige Wintersport-Fans aus dem Unterallgäu bei der WM vor Ort sein – als Helfer. Zwei von ihnen sind Mirko Loleit und Marcus Barnstorf. Was genau ihre Aufgaben vor Ort sind, erfahren Sie hier.

Update, 17. Februar: Keine Skisprung-Pause für Skispringer Karl Geiger vor der WM

Die sportlich schwächelnden Skispringer Markus Eisenbichler und Karl Geiger bekommen unmittelbar vor der Heim-WM in Oberstdorf keine Wettkampfpause mehr. Beide wurden von Bundestrainer Stefan Horngacher für den Weltcup im rumänischen Rasnov berufen, wie der Deutsche Skiverband (DSV) am Mittwoch mitteilte. Neben Weltmeister Eisenbichler und dem Tournee-Zweiten Geiger sind auch Severin Freund, Martin Hamann, Pius Paschke und Constantin Schmid für die Wettbewerbe am Freitag (Einzel) und Samstag (Mixed Team) auf der Normalschanze nominiert.

Frauen-Bundestrainer Andreas Bauer wählt vor den nächste Woche im Allgäu beginnenden Titelkämpfen einen anderen Ansatz. Die drei Top-Athletinnen Katharina Althaus, Carina Vogt und Juliane Seyfarth reisen nicht zum Weltcup nach Rumänien und werden stattdessen in Garmisch-Partenkirchen trainieren.

Update, 17. Februar: Olympiasieger Johannes Rydzek: WM ohne Fans für Hotels "eine Katastrophe"

Doppel-Olympiasieger Johannes Rydzek leidet vor der Nordischen Ski-WM in seiner Heimat Oberstdorf mit den vom coronabedingten Fanausschluss betroffenen Unternehmen. "Hotels, Vermieter, Einzelhändler, Restaurants, für alle ist eine WM ohne Zuschauer eine Katastrophe", sagte der 29 Jahre alte Nordische Kombinierer in einem von seinem Management verbreiteten Interview. "Das ist die große Tragik an der Geschichte. Kein Veranstalter und kein Athlet konnte sich das vorstellen, dass es mal soweit kommen wird", sagte er.

Trotz der alles andere als optimalen Umstände hält Rydzek es für richtig, "die WM auch in dieser Form durchzuführen. Das Organisationskomitee in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Skiverband und den örtlichen Behörden werden alles dafür tun, dass die Sicherheit der Teilnehmer, Helfer aber auch Bürger gewährleistet ist", sagte der Allgäuer, der bei den Olympischen Winterspielen 2018 Gold im Einzel von der Großschanze und im Team gewann.

Update, 16. Februar: Ist das Tauwetter ein Problem für die Nordische Ski-WM in Oberstdorf?

Joachim Schug ist offizieller meteorologischer Berater der Nordischen Ski-WM. Er schätzt ein, wie sich die aktuelle Wetterlage auf die Veranstaltung auswirkt.

Update, 16. Februar: Bundestrainer Weinbruch will "Lagerkoller vermeiden"

Bundestrainer Hermann Weinbuch wird bei der Ski-WM in Oberstdorf in der kommenden Woche den Kontakt zu den anderen deutschen Teilnehmern vermissen. "Untereinander können wir uns in der deutschen Mannschaft diesmal kaum sehen", sagte der Coach der Nordischen Kombinierer der "Augsburger Allgemeinen Zeitung" (Mittwoch). "Wir werden mit den Langläufern oder Springern nicht in Kontakt sein, wie es sonst bei einer WM war. Das war immer ein schöner Nebeneffekt, das ist leider nicht möglich."

Wichtig werde es sein, einen Lagerkoller zu vermeiden, sagte Weinbuch: "Wir können in eine Halle gehen, um Fußball zu spielen. Im Hotel haben wir Krafträume, ein Spielzimmer, in dem man Darts, Tischtennis oder Billard spielen kann." Die Titelkämpfe im Allgäu beginnen am 23. Februar und dauern bis zum 7. März.

Update, 15. Februar: Söder stellt klar - WM in Oberstdorf findet statt

Das ist wohl das endgültige "Go" für die Nordische Ski-WM 2021 in Obertdorf. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder lässt auf Nachfrage unserer Redaktion ausrichten, dass er an der WM festhalten will.

Lesen Sie hier, weshalb Söder auf das Hygienekonzept vertraut und einen Kommentar unseres Autors.

Update, 15. Februar: Katharina Althaus verbringt Valentinstag auf der Langlauf-Loipe

Knapp eine Woche vor der WM zeigt sich die Oberstdorfer Skispringerin Katharina Althaus auf Instagram auf der Loipe statt auf der Schanze. Den Valentinstag verbrachte die 24-Jährige sportlich mit ihrem Partner beim Langaufen.

Update, 14. Februar: Granerud gewinnt Skispringen in Polen - Eisenbichler auf Rang zwölf

Die deutschen Skispringer sind eineinhalb Wochen vor Beginn der Heim-WM weit von ihrer Bestform entfernt. Markus Eisenbichler (130,5 und 133 Meter) belegte am Sonntag im polnischen Zakopane als Bester Rang zwölf. Auch Karl Geiger (22.), Martin Hamann (24.) und Pius Paschke (30.) holten Weltcup-Punkte.

Update, 14. Februar: Karl Geiger in Polen nur auf Platz 23

Markus Eisenbichler ließ seinen Ärger frei heraus. "Am liebsten würde ich irgendwas kaputtmachen gerade", sagte der emotionale Bayer nach dem verkorksten Weltcup der deutschen Skispringer in Zakopane. Die DSV-Adler können zehn Tage vor dem Start der Heim-WM in Oberstdorf nicht mit der absoluten Weltspitze mithalten. Beim Sieg des Japaners Ryoyu Kobayashi waren EisenUpdtaebichler und Pius Paschke, die punktgleich nur auf Platz 14 landeten, die besten Springer aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher.

Trotz seines Ärgers ist der 29 Jahre alte Eisenbichler derzeit noch der konstanteste DSV-Adler und am ehesten in der Lage, mit den Besten zu konkurrieren. Skiflug-Weltmeister Karl Geiger erging es am Samstag in Polen noch deutlich schlechter. Er erreichte nur Rang 23.

Update, 14. Februar: Nordische Ski-WM in Oberstdorf: Keine Zuschauer, aber Fahnen

Es ist, als würde man fürs Arbeiten im Homeoffice Make-up auflegen: Tourismus Oberstdorf hat die Bürger und Geschäftsleute dazu aufgerufen, für die Nordische Ski-Weltmeisterschaft, die Ende Februar beginnt, die Häuser zu schmücken. Dabei sind wegen des Lockdowns gar keine Touristen im Ort. Unsere Redakteurin Sibylle Mettler sprach mit Gästedirektorin Petra Genster darüber, wozu der Schmuck dennoch gut ist.

Update, 13. Februar: Die Oberstdorfer WM-Loipen im Strecken-Check

In 10 Tagen beginnt die Nordische Ski-WM in Oberstdorf. Höchste Zeit, um die Loipen unter die Lupe zu nehmen. Lesen Sie exklusiv mit AZ Plus, was die Athleten erwartet.

Update, 12. Febraur: Auch Sportler aus Tirol dürfen wie geplant teilnehmen

Für Österreichs Skisportler ergeben sich aus den seit Freitag gültigen Corona-Ausreisebeschränkungen in Tirol keine Komplikationen hinsichtlich der Ski-WM in Oberstdorf. Sie müssen sich wie geplant einem PCR-Test bei der Einreise unterziehen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Update, 12. Februar: So bereitet sich die Polizei auf die Nordische Ski WM in Oberstdorf vor

In Oberstdorf laufen die Vorbereitungen auf die Nordische Ski WM in Oberstdorf. Auch die Polizei rüstet sich für das Sportereignis. Der Fokus wird dabei auf den Corona-Regeln liegen, heißt es in einer Mitteilung. Auch eine "moderne Videoüberwachung" ist geplant. Mit was die Polizei sonst noch rechnet.

Update, 12. Februar: Corona-Beschränkungen: Keine Ski-Weltcups in Norwegen

Der Ski-Weltcup wird in diesem Winter nicht Station in Norwegen machen. Aufgrund der verschärften Corona-Richtlinien in dem nordeuropäischen Land können die traditionellen Wintersport-Events nicht ausgetragen werden. Das teilte der Weltverband Fis mit. Betroffen sind die alpinen Skirennfahrer, die Langläufer, die Nordischen Kombinierer sowie die Skispringer. Betroffen sind u.a. die Ski-nordisch-Weltcups in Oslo (11. bis 14. März) und Lillehammer (19. bis 21. März) sowie die weiteren Skispringen der Raw-Air-Tour in Trondheim und Vikersund. Über mögliche Ersatz-Veranstaltungen hat die Fis noch nicht entschieden.

Update, 11. Februar: Oberstdorfer Hoteliers: „Wir stehen hinter der Ski-WM“

Die Forderung des Hoteliers Jürnjakob Reisigl, die Nordische Ski-WM abzusagen, sorgt in Oberstdorf weiter für Diskussionen. Jetzt erhält Reisigl Gegenwind aus der eigenen Branche: „Wir stehen geschlossen hinter der Nordischen Ski-WM“, sagt Jörg King, Ortsvorsitzender des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes. „Wir hätten die WM auch gerne verschoben, aber jetzt ziehen wir die Veranstaltung professionell durch.“

Update, 11. Februar: Wirbel um Skispringerin Juliane Seyfarth geht weiter

Skispringerin Juliane Seyfarth zeigt sich kurz vor der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf nackt im "Playboy". Das kam bei ihrem Team in Oberstdorf aber nicht gut an - aus einem Grund. Ob die Nacktfotos ein Nachspiel für Juliane Seyfarth haben, lesen Sie hier.

Update, 10. Februar: Skispringerin vor der Nordischer Ski-WM mit Nacktfotos im Playboy

Kurz vor der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf sorgt Juliane Seyfarth (30) für Gesprächsstoff. Die zweifache Skisprung-Weltmeisterin mit der Mannschaft zeigt sich nackt im "Playboy". Ihre Begründung laut Bild: „Das Leben ist wie ein Poesie-Album und wir sollten es mit tollen Geschichten füllen. Der ‚Playboy‘ ist eine tolle Gelegenheit, Bilder für die Ewigkeit zu schaffen, und eine unvergessliche Geschichte.“ Geschichte will sie auch in Oberstdorf schreiben. Sie freut sich auf den ersten WM-Wettkampf der Frauen von der Großschanze. Mehr über ihr Shooting lesen Sie hier.

Update, 9. Februar: Wie sieht es zwei Wochen vor WM Start in Oberstdorf aus?

In zwei Wochen ist Eröffnungsfeier bei der Nordischen Ski-WM. Corona macht ein rauschendes Sportfest unmöglich. Wir machten uns trotzdem auf Euphorie-Suche.

Update, 9. Februar: Virtuelles Treffen vor der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf

Die Organisatoren bereiten die Nordische Ski-WM in Oberstdorf mit Ressort- und Bereichsleitern großteils über das Internet vor. Was für Überraschungen sorgte, lesen Sie hier.

Update, 8. Februar: Eisenbichler auf Platz drei beim Weltcup in Klingenthal

Der deutsche Skispringer Markus Eisenbichler belegt beim Heimweltcup in Klingenthal den dritten Platz vor Weltcup-Spitzenreiter Halvor Egner Granerud aus Norwegen und dem Slowenen Bor Pavlovcic.

Auch der Deutsche Skiverband freut sich über Eisenbichlers Platz auf dem Treppchen und teilt seinen Sprung auf Instagram.

Update, 8. Februar: Rang sieben für die deutschen Skilanglauf-Männer beim Weltcup in Ulricehamn

Die deutschen Skilanglauf-Männer haben nach der nächsten schweren Sprint-Niederlage immerhin einen Achtungserfolg im Teamsprint erzielt. Das Duo Maxim Cervinka und Sebastian Eisenlauer schaffte es am Sonntag im schwedischen Ulricehamn ins Finale und belegte dort den siebten Rang. Die beiden Deutschen hielten dabei bis zum Zielsprint mit der Spitzengruppe mit und landeten 3,37 Sekunden hinter dem italienischen Siegerduo Francesco de Fabiani und Federico Pellegrino. Die Schweiz und die zweite Vertretung der Schweden komplettierten das Podest beim Männer-Rennen.

Bei den Frauen schaffte es kein deutsches Team ins Finale. Der Sieg ging an das slowenische Duo Eva Urevc und Anamarija Lampic. Schweden landete auf Rang zwei, die Schweiz wurde Dritter.

In den Sprintentscheidungen am Tag zuvor hatte die Mannschaft von Teamchef Peter Schlickenrieder ebenfalls nichts mit den Top-Rängen zu tun. Sofie Krehl war als Beste im Halbfinale ausgeschieden. Die Siege hatten sich Maja Dahlqvist aus Schweden sowie ihr Landsmann Oskar Svensson gesichert.

Update, 7. Februar: So gut sind die Deutschen für die Nordische Ski-WM gerüstet

Wir haben uns einmal die Form der deutschen Athleten angeschaut. Die ganze Analyse finden Sie hier.

Update, 7. Februar: Skispringer Karl Geiger ist in der Krise

Der Vierschanzentournee-Zweite Karl Geiger steckt im Skisprung-Weltcup in einem richtigen Formtief. Nach seinem 32. Platz vom Samstag schaffte es der Skiflug-Weltmeister auch am Sonntag in Klingenthal nicht in den zweiten Durchgang und landete diesmal sogar auf Rang 38. Geiger sprang nur 123,5 Meter und war damit der schlechteste Athlet der sechs Deutschen.

Gut zwei Wochen vor der WM in seinem Heimatort Oberstdorf hat der Allgäuer seine Leichtigkeit, die ihm in diesem Winter schon den Flug-WM-Titel und einen Einzelsieg bei der Vierschanzentournee bescherte, vollkommen verloren. Am kommenden Wochenende sind die Skispringer in Zakopane in Polen dran. Alle weiteren deutschen Springer schafften es im Vogtland in den zweiten Durchgang.

Update, 7. Februar: Nordischer Kombinierer Vinzenz Geiger gewinnt auch zweiten Wettbewerb in Klingenthal

Der deutsche Nordische Kombinierer Vinzenz Geiger hat auch den zweiten Wettbewerb beim Weltcup-Heimspiel in Klingenthal gewonnen. Am Sonntag setzte sich der 23 Jahre alte Allgäuer nach einem Großschanzensprung und dem folgenden Zehn-Kilometer-Lauf vor dem Japaner Akito Watabe und Lukas Greiderer aus Österreich durch.

Update, 6. Februar: Deutsche Kombinierer um Geiger erfolgreich in Klingenthal

Der Allgäuer Vinzenz Geiger hat in Klingenthal erneut einen Einzelsieg errungen. Mit auf dem Podest standen seine Teamkollegen.

Update, 5. Februar: Oberstdorfer Groß-Hotelier fordert kurzfristige Absage der WM

Aufregung in Oberstdorf: Groß-Hotelier Jürnjakob Reisigl, der fünf Hotels in Oberstdorf führt, fordert eine kurzfristige Absage der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf. Welche Argumente er nennt, lesen Sie hier.

Was Passanten über die WM in Corona-Zeiten in Oberstdorf denken, erfahren Sie hier.

Update, 4. Februar: Oberstdorf denkt über Bonus-WM nach

In Oberstdorf ist die Enttäuschung über die Corona-WM groß: Deshalb wollen die Organisatoren über weitere Nordische Ski-Weltmeisterschaften nach 2021 verhandeln. Die Organisatoren um den Aufsichtsratsvorsitzenden Franz Steinle haben zugesagt, sich für eine solche „Bonus-WM“ einzusetzen, ohne dass weitere Investitionen nötig wären. Die Erfolgsaussichten seien derzeit aber seriös nicht abzuschätzen. Spätestens im Frühjahr sollen beim Kongress des Internationalen Skiverbandes erste Gespräche geführt werden. Frühestmöglich könnte Oberstdorf im Jahr 2027 zum Zug kommen.

Update, 1. Februar: Große Sorgen in Oberstdorf wegen Einreiseverboten

In drei Wochen beginnt die Ski-WM in Oberstdorf. Eine Firma aus England musste bereits absagen. Auch Sportlern droht das Aus. Mehr dazu lesen Sie hier.

Lesen Sie hier Teil 2 unseres News-Blogs zur Nordischen Ski-WM 2021 in Oberstdorf.