Tokio 2021

Olympisches Dorf in Tokio hat geöffnet - Corona-Angst statt Partyzone

Corona-Sorgen bei Olympia 2021 in Tokio: Das Athletendorf für die Olympischen Spiele in Tokio 2021 steht im Hafenviertel Harumi der Hauptstadt Japans.

Corona-Sorgen bei Olympia 2021 in Tokio: Das Athletendorf für die Olympischen Spiele in Tokio 2021 steht im Hafenviertel Harumi der Hauptstadt Japans.

Bild: ---, Kyodo, dpa

Corona-Sorgen bei Olympia 2021 in Tokio: Das Athletendorf für die Olympischen Spiele in Tokio 2021 steht im Hafenviertel Harumi der Hauptstadt Japans.

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Zehn Tage vor Beginn der Olympischen Spiele 2021 hat das Athletendorf in Tokio geöffnet. Mitten im Notstand wegen der Corona-Pandemie.
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dpa
13.07.2021 | Stand: 09:33 Uhr

Der normalerweise fröhliche Countdown-Beginn wurde am Dienstag überschattet von der andauernden Sorge vieler Menschen im Gastgeberland vor einer Ausbreitung des Coronavirus durch das Mega-Sportspektakel. Am Vortag war der nunmehr vierte Notstand in der Olympia-Stadt in Kraft getreten und wird bis vorläufig zum 22. August - also bis nach Ende der Spiele - andauern.

Rund 18.000 Athleten und Offizielle werden in den 21 Gebäuden innerhalb des 44 Hektar großen Olympischen Dorfes in der Bucht von Tokio wohnen. Immer mehr Delegationen sind bereits in Japan angekommen, bis Ende dieser Woche werden es voraussichtlich mehr als 2.200 Teilnehmer sein.

Es wurden bereits zwei Mitglieder des Teams aus Uganda, ein serbischer Athlet und ein Mitglied der israelischen Delegation positiv auf das Virus getestet. Dies schürte noch die weit verbreitete Sorge in Japan vor einer Ausbreitung des Virus.

Olympia-Dorf 2021: Corona-Angst statt Party-Zone

Normalerweise ist das Athletendorf die Partyzone und Begegnungsstätte für die Sportlerinnen und Sportler aller Länder. Doch in Tokio erwartet die Olympioniken eine gänzlich andere Atmosphäre voller strenger Regeln. So müssen sie stets mindestens zwei Meter Abstand halten, und das auch beim Essen. Kontakte sollen die Athletinnen und Athleten reduzieren, sich weder umarmen noch die Hände schütteln, und sich nur möglichst nur für kurze Zeit in der Mensa aufhalten.

Alkohol dürfen sie nur auf ihren Zimmern trinken, in öffentlichen Bereichen ist das verboten. Auch müssen sie außerhalb ihrer eigenen Zimmer stets Masken tragen. Kontakte zur einheimischen Bevölkerung sind genauso untersagt wie touristische Ausflüge. Erst wenige Tage vor ihrem ersten Wettkampf dürfen sie ins Dorf einziehen, spätestens zwei Tage nach ihrem letzten Einsatz sollen sie wieder abreisen.

Die ersten Sportler haben das Olympia-Dorf in Tokio bezogen.
Die ersten Sportler haben das Olympia-Dorf in Tokio bezogen.
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