Olympische Spiele 2021

Olympia-Chefin Hashimoto: Keine Gedanken an Olympia-Absage

Der Rückhalt in der eigenen Bevölkerung schwindet. Trotzdem und trotz stark steigender Corona-Infektionszahlen in Japan sollen die Olympischen Sommerspiele in Tokio laut Organisatoren definitiv stattfinden.

Der Rückhalt in der eigenen Bevölkerung schwindet. Trotzdem und trotz stark steigender Corona-Infektionszahlen in Japan sollen die Olympischen Sommerspiele in Tokio laut Organisatoren definitiv stattfinden.

Bild: dpa/kyodo

Der Rückhalt in der eigenen Bevölkerung schwindet. Trotzdem und trotz stark steigender Corona-Infektionszahlen in Japan sollen die Olympischen Sommerspiele in Tokio laut Organisatoren definitiv stattfinden.

Bild: dpa/kyodo

Trotz stark steigender Corona-Infektionszahlen in Japan schließen die Organisatoren eine Absage oder erneute Verschiebung der Spiele in Tokio definitiv aus.
##alternative##
dpa
16.04.2021 | Stand: 12:05 Uhr

Trotz stark steigender Corona-Infektionszahlen in Japan schließen die Olympia-Organisatoren eine Absage oder erneute Verschiebung der Sommerspiele in Tokio definitiv aus. "Es gibt eine Vielzahl von Bedenken, aber als Organisationskomitee für Tokio 2020 denken wir nicht daran, die Spiele abzusagen", bekräftigte Seiko Hashimoto, Präsidentin des Organisationskomitees, am Freitag.

Tags zuvor hatte Toshihiro Nikai, Generalsekretär der regierenden LDP-Partei, auf die Frage, ob eine Absage eine Option sei, gesagt: "Natürlich." Wenig später versuchte Nikai seine Aussagen zu revidieren.

Trotz stark steigender Corona-Infektionszahlen in Japan: Keine Gedanken an Olympia-Absage

Japans Premierminister Yoshihide Suga gab daraufhin am Donnerstag eine Erklärung ab, in der er betonte, dass es keine Änderung der Position der Regierung gebe, "alles zu tun, um sichere Olympische Spiele zu erreichen." (Lesen Sie auch: Abgesagte Wettkämpfe und Nordkorea-Rückzug: Neue Zweifel an Olympia)

In der Bevölkerung schwindet der Rückhalt: 72 Prozent der Japaner sprechen sich aus Angst vor einer weiteren Corona-Welle für die Absage oder Verschiebung der Olympischen Spiele und Paralympics in Tokio aus. Nur etwa 24 Prozent befürworten dagegen die Austragung des Ringe-Spektakels, das am 23. Juli mit der Entzündung des olympischen Feuers in Japans Hauptstadt beginnen soll, wie Anfang der Woche aus einer Umfrage der Nachrichtenagentur Kyodo News hervorging. (Lesen Sie auch: Olympiasiegerin Heide Ecker-Rosendahl: "Würde nicht nach Tokio fahren")

Lesen Sie auch: Wie sich die Olympia- und EM-Verschiebung auf ARD und ZDF auswirkt

Lesen Sie auch
##alternative##
Olympische Spiele 2021

Diskussionen um Olympia-Fackellauf nach steigenden Corona-Infektionen