Snowboard Weltcup

Snowboarder Baumeister vor Olympia in Höchstform

Kurz vor den Olympischen Spielen in Höchstform: Der Snowboarder Stefan Baumeister aus Bad Aibling.

Kurz vor den Olympischen Spielen in Höchstform: Der Snowboarder Stefan Baumeister aus Bad Aibling.

Bild: Gian Ehrenzeller, dpa (Archivbild)

Kurz vor den Olympischen Spielen in Höchstform: Der Snowboarder Stefan Baumeister aus Bad Aibling.

Bild: Gian Ehrenzeller, dpa (Archivbild)

Snowboarder Stefan Baumeister (28) aus Bayern läuft kurz vor Olympia in Peking zur Hochform auf. Mit einem Sieg im Riesenslalom geht er im Weltcup in Führung.
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dpa
14.01.2022 | Stand: 17:08 Uhr

Snowboarder Stefan Baumeister hat eine glänzende Generalprobe für die Olympischen Winterspiele in Peking hingelegt. Der 28-Jährige gewann am Freitag in Österreich den Parallel-Riesenslalom auf der Simonhöhe und übernahm damit auch die Führung im Gesamtweltcup. Im Finale setzte er sich knapp gegen den Slowenen Tim Mastnak durch.

Baumeister holt sich Weltcup-Führung und gilt als Top-Favorit bei den Olympischen Spielen

Im Zielraum riss sich Baumeister das Board von den Füßen und sprang seinen Kolleginnen und Kollegen aus dem deutschen Team in die Arme. Es war bereits sein fünfter Weltcup-Sieg und sein vierter Podestplatz in diesem Winter. Zweimal wurde er Erster, zweimal Zweiter. (Lesen Sie auch: Biathlon-Weltcup in Ruhpolding: Doll zu Corona-Angst vor Olympia)

So sieht der Snowboard-Star ohne Helm und Brille aus: Stefan Baumeister vor einer Pressekonferenz im Januar 2022.
So sieht der Snowboard-Star ohne Helm und Brille aus: Stefan Baumeister vor einer Pressekonferenz im Januar 2022.
Bild: Angelika Warmuth, dpa

"Ich habe wirklich Spaß im Moment", sagte der Sportler vom SC Aising-Pasing, der damit auch bei den Spielen in China zu den Topfavoriten gehört. Baumeisters Mannschaftskamerad Elias Huber scheiterte im letzten Einzelrennen vor dem Saisonhöhepunkt im Februar im Achtelfinale.

Weltcup-Podium auch bei den Frauen: Melanie Hochreiter fährt auf dritten Platz

Bei den Damen fuhr Melanie Hochreiter derweil erstmals in ihrer Karriere auf ein Weltcup-Podium. Die 25-Jährige vom WSV Bischofswiesen und die Russin Sofia Nadirschina kamen im kleinen Finale zeitgleich ins Ziel und teilten sich den dritten Platz.

Die zweimalige Gesamtweltcup-Gewinnerin Ramona Hofmeister scheiterte im Viertelfinale an der späteren Überraschungssiegerin Aleksandra Krol aus Polen. Auch für Carolin Langenhorst war in der Runde der besten Acht Schluss. Am Samstag steht noch ein Mixed-Teamevent an.

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