Fußball Champions League

Paris Saint-Germain: Istanbuls Co-Trainer kann auf Bank sitzen

Istanbuler Co-Trainer Pierre-Achille Webo darf am Mittwochabend bei der Fortsetzung des Spiels gegen Paris Saint-Germain auf der Bank Platz nehmen.

Istanbuler Co-Trainer Pierre-Achille Webo darf am Mittwochabend bei der Fortsetzung des Spiels gegen Paris Saint-Germain auf der Bank Platz nehmen.

Bild: picture alliance/dpa/AFP | Franck Fife

Istanbuler Co-Trainer Pierre-Achille Webo darf am Mittwochabend bei der Fortsetzung des Spiels gegen Paris Saint-Germain auf der Bank Platz nehmen.

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Nach dem Skandal-Abbruch von Dienstag wird das Champions-League-Spiel zwischen Paris Saint-Germain und Istanbul am Mittwochabend fortgesetzt.
Istanbuler Co-Trainer Pierre-Achille Webo darf am Mittwochabend bei der Fortsetzung des Spiels gegen Paris Saint-Germain auf der Bank Platz nehmen.
dpa
09.12.2020 | Stand: 18:48 Uhr

Bei der Fortsetzung des am Dienstag abgebrochenen Spiels in der Champions League zwischen Paris Saint-Germain und Basaksehir Istanbul kann der mit einer Roten Karte bestrafte Istanbuler Co-Trainer Pierre-Achille Webo auf der Bank Platz nehmen.

Wie Frankreichs Meister PSG am Mittwoch auf seiner Homepage mitteilte, hat die Europäische Fußball-Union die Rote Karte ausgesetzt. "Der Assistenztrainer kann für das Spiel, das am Abend wiederholt wird, auf der Bank sitzen", teilten die Pariser mit.

Der frühere kamerunische Nationalspieler Webo hatte in der ersten Halbzeit die Rote Karte gesehen. Dabei soll es zu einer rassistischen Beleidigung durch den Vierten Offiziellen gekommen sein. Sebastian Colţescu wurde vorgeworfen, eine rassistische Formulierung für Schwarze benutzt zu haben, die im Deutschen inzwischen mit dem Begriff "N-Wort" umschrieben wird. Aus Protest hatten beide Mannschaften den Platz verlassen. Die Partie wurde abgebrochen.

Banner gegen Rassimus aufgespannt

Vor dem Anpfiff am Mittwoch waren im Stadion Prinzenpark Transparente mit Botschaften gegen Rassismus aufgehängt worden, wie Fotos im Twitter-Account des Fernsehsender "beIN Sports" zeigten. Darauf stand unter anderem "Unterstützung für M. Webo... Stolz auf die Spieler... gegen Rassismus" und "Paris vereint gegen Rassismus". Zudem war auf der Tribüne ein Banner mit den Logos beider Vereine und dem Slogan "No to Racism" (Nein zu Rassismus) aufgespannt.

DFB-Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich will nach dem Spielabbruch in der Champions League auch bei den deutschen Unparteiischen den richtigen Umgang mit möglichen rassistischen Vorkommnissen ansprechen. "Der Vorfall in Paris ist für uns Anlass, auch unsere Schiedsrichter noch einmal auf die Sensibilität dieses Themas hinzuweisen", sagte Fröhlich am Mittwoch der "Bild".

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