Radsport

Radsport-Teamchef: "Nicht schon an Austragung von Rennen zweifeln"

01.08.2020, Italien, Siena: Radsport: UCI WorldTour - Strade Bianche, 184,00 km, Männer: Maximilian Schachmann (2.v.r) aus Deutschland vom Team Bora-Hansgrohe in Aktion. Foto: Fabio Ferrari/Lapresse via ZUMA Press/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ |

Der internationale Radsport könnte durch die Corona-Krise Probleme bekommen, falls wieder Rennen ausfallen sollten. Das befürchtet Ralph Denk, Team-Chef bei Bora-hansgrohe.

Bild: picture alliance/Fabio Ferrari/Lapresse via ZUMA Press/dpa

Der internationale Radsport könnte durch die Corona-Krise Probleme bekommen, falls wieder Rennen ausfallen sollten. Das befürchtet Ralph Denk, Team-Chef bei Bora-hansgrohe.

Bild: picture alliance/Fabio Ferrari/Lapresse via ZUMA Press/dpa

Ralph Denk fürchtet als Teamchef der Mannschaft Bora-hansgrohe große Schwierigkeiten für den Radsport bei einer zweiten Corona-Infektionswelle.

dpa
02.08.2020 | Stand: 09:27 Uhr

 "Wenn die Infektionszahlen im Verhältnis zu den Tests wirklich hochgehen und Rennen wieder abgesagt werden, steuern wir im Radsport auf ernste Probleme zu", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung am Sonntag". "Dann können wir, wie wir in Bayern sagen, nur noch mit dem Ofenrohr ins Gebirge schauen. Dann wissen viele nicht mehr, wie es weitergehen soll."

Denk will nicht zu pessmistisch sein

Denk will nach dem Neustart der Radsport-Saison am Samstag beim italienischen Schotterrennen Strade Bianche nicht zu pessimistisch sein. "Nur sollten wir jetzt nicht schon an der Austragung von Rennen zweifeln, wenn der Betrieb ja gerade erst wieder hochgefahren worden ist", sagte er: "Alles ist besser als nichts."

Beim Team Bora-hansgrohe steht auch der Allgäuer Radprofi Michael Schwarzmann unter Vertrag, der bei der Sibiu-Tour in Rumänien stark in die neue Saison startete