Finanzkontrollen im Fußball

Rummenigge fordert Reform des Financial Fair Play

Schärfere Regeln im Financial Fairplay sind laut Karl-Heinz Rummenigge eine "absolute Notwendigkeit".

Schärfere Regeln im Financial Fairplay sind laut Karl-Heinz Rummenigge eine "absolute Notwendigkeit".

Bild: Arne Dedert/dpa (Archivbild)

Schärfere Regeln im Financial Fairplay sind laut Karl-Heinz Rummenigge eine "absolute Notwendigkeit".

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Angesichts der Millionentransfers europäischer Fußballclubs fordert Karl-Heinz Rummenigge, der frühere Bayern-Vorstand, eine Reform des Financial Fairplay.
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dpa
11.08.2021 | Stand: 09:27 Uhr

Der frühere Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge hat sich erneut für strengere Finanzkontrollen im europäischen Fußball ausgesprochen. "Es existiert bereits in Form von Financial Fair Play. Es muss nur angepasst und stringenter eingesetzt und eingefordert werden", sagte Rummenigge der "Sport Bild" (Mittwoch).

Der 65-Jährige sitzt als Vertreter der Club-Vereinigung ECA im Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union. Schärfere Regeln seien eine "absolute Notwendigkeit", sagte Rummenigge. "UEFA-Präsident Aleksander Ceferin sieht das ähnlich."

Financial Fairplay soll Fußball-Wettbewerb stabilisieren

Die Frage sei aber, wie schnell Veränderungen eingeführt und juristisch abgesichert werden könnten "in einem Europa, zu dessen Grundpfeilern der Marktwirtschaft der freie Wettbewerb gehört", sagte Rummenigge. "Doch diese Regularien, von denen ich spreche, sollen den Wettbewerb ja stabilisieren und nicht einschränken, von dieser Seite wird die Thematik viel zu selten betrachtet."

Das Financial Fair Play der UEFA schreibt im Grundsatz vor, dass die am Europapokal teilnehmenden Clubs nicht mehr ausgeben sollen, als sie einnehmen. Angesichts der Millionen-Transfers und -Gehälter europäischer Topclubs gibt es aber massive Kritik an dem System und dessen Wirksamkeit. Es bedürfe eines "konkreten" Strafenkatalogs, sagte Rummenigge. "Mann muss nicht wild um sich schießen, aber ein paar kleine Details verändern."

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