DFB-Pokal Viertelfinale

Segelstar lost DFB-Pokal: Regionalligist Essen empfängt Kiel

Solo-Weltumsegler Boris Herrman hat in der ARD-«Sportschau» die vier Paarungen für die nächste Runde im DFB-Pokal gezogen.

Solo-Weltumsegler Boris Herrman hat in der ARD-«Sportschau» die vier Paarungen für die nächste Runde im DFB-Pokal gezogen.

Bild: Yohan Bonnet, dpa

Solo-Weltumsegler Boris Herrman hat in der ARD-«Sportschau» die vier Paarungen für die nächste Runde im DFB-Pokal gezogen.

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Maximal drei Fußball-Erstligisten erreichen das Halbfinale des DFB-Pokals, denn ein Viertligist spielt in der Runde der letzten Acht gegen einen Zweitligisten.
dpa
07.02.2021 | Stand: 21:36 Uhr

Mindestens ein unterklassiger Verein kommt ins Halbfinale des DFB-Pokals. So viel ist nach der Auslosung durch den Segler Boris Herrmann sicher, denn der Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen empfängt in der Runde der letzten Acht den Zweitligisten Holstein Kiel. "Ich bin nicht unglücklich", kommentierte Essens Trainer Christian Neidhardt die Auslosung am Sonntag während der "Sportschau" der ARD in Köln.

Herrmann zog zudem zwei reizvolle Erstliga-Duelle. Borussia Mönchengladbach empfängt im West-Kracher Borussia Dortmund. Pikant auch deshalb, weil Gladbachs Coach Marco Rose beim BVB für die nächste Saison im Gespräch ist. Außerdem hat RB Leipzig Heimrecht gegen den VfL Wolfsburg. Im vierten Spiel hat der Zweitligist SSV Jahn Regensburg den Erstligisten Werder Bremen zu Gast. Der 39-jährige Herrmann hatte in der vergangenen Woche bei der Vendée Globe, der härtesten Regatta der Welt, den fünften Platz belegt.

Die Spiele finden am 2. und 3. März statt. Die Halbfinal-Partien sind für den 1. und 2. Mai vorgesehen, das Endspiel steht am 13. Mai in Berlin an.

RWE-Trainer: "In jedem Spiel Außenseiter"

"Einen Zweitligisten haben wir uns ein bisschen gewünscht", sagte Essens Trainer Neidhard, betonte aber, sein Team sei "in jedem Spiel Außenseiter". Die Essener hatten am Dienstag überraschend den Bundesligisten Bayer Leverkusen mit 2:1 nach Verlängerung aus dem Wettbewerb geworfen.

Zur Rolle der Holsteiner sagte der RWE-Coach: "Kiel hat auch etwas zu verlieren." Nach dem Sieg gegen den Titelverteidiger FC Bayern München in der vorherigen Runde "will man ja nicht gegen eine Viertligisten verlieren". Wie schon beim Sensationserfolg gegen die Bayern hatte sich Kiel auch gegen den Zweitliga-Rivalen Darmstadt 98 im Elfmeterschießen durchgesetzt und durch ein 7:6 das Viertelfinale erreicht.