Fußball

Sinkendes Interesse am DFB-Team: Kommerzialisierung als Hauptgrund

Das Interesse an der Nationalelf um Trainer Joachim Löw war schon deutlich größer als es derzeit ist. Die Gründe nennt eine Studie.

Das Interesse an der Nationalelf um Trainer Joachim Löw war schon deutlich größer als es derzeit ist. Die Gründe nennt eine Studie.

Bild: picture alliance/Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Das Interesse an der Nationalelf um Trainer Joachim Löw war schon deutlich größer als es derzeit ist. Die Gründe nennt eine Studie.

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Die Kommerzialisierung der Nationalmannschaft ist laut einer Umfrage der Hauptgrund am sinkenden Interesse der Deutschen am Team von Joachim Löw.
Das Interesse an der Nationalelf um Trainer Joachim Löw war schon deutlich größer als es derzeit ist. Die Gründe nennt eine Studie.
dpa
10.11.2020 | Stand: 10:25 Uhr

Dies gaben gut die Hälfte der mehr als 2000 befragten Personen in einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Civey für das Nachrichtenportal t-online an. Auch eine unsympathische DFB-Führung (39,7), eine unattraktive Spielweise (35,6) und eine zu hohe Anzahl an Wettbewerben (33,9) wurden als Gründe genannt.

Aussortierung von WM-Stars beschäftigt Fans eher weniger

Die Aussortierung der WM-Stars von 2014 wie etwa Mats Hummels, Thomas Müller und Jerome Boateng (20,8) spielte dagegen nur eine untergeordnete Rolle.

Beim Länderspiel gegen die Türkei im Oktober schauten weniger als sechs Millionen Menschen das Spiel im TV. Nach Angaben von RTL, ARD und ZDF war dies seit mindestens 20 Jahren die schlechteste Quote für eine deutsche Länderspiel-Übertragung in den Abendstunden.

Auch die Zuschauerzahlen im Stadion waren bei DFB-Spielen vor der Corona-Pandemie zurückgegangen.