Ski alpin

Nach Platz sechs im Nacht-Slalom von Madonna - Linus Straßer peilt Siegerpodest an

Slalom-Fahrer Linus Strasser aus München peilt Anfang 2021 Podiums-Platzierungen im Ski-Weltcup an.

Slalom-Fahrer Linus Strasser aus München peilt Anfang 2021 Podiums-Platzierungen im Ski-Weltcup an.

Bild: Marco Trovati, dpa (Archiv)

Slalom-Fahrer Linus Strasser aus München peilt Anfang 2021 Podiums-Platzierungen im Ski-Weltcup an.

Bild: Marco Trovati, dpa (Archiv)

Die deutschen Skirennfahrer sehen sich nach einigen aufmunternden Ergebnissen kurz vor Weihnachten auf gutem Weg in die Podestregionen im alpinen Weltcup.
Slalom-Fahrer Linus Strasser aus München peilt Anfang 2021 Podiums-Platzierungen im Ski-Weltcup an.
dpa
23.12.2020 | Stand: 08:41 Uhr

Linus Straßer war am Dienstagabend im Slalom von Madonna di Campiglio Sechster geworden und hatte nur zwei Zehntelsekunden Rückstand auf die Top 3. Danach sagte Alpin-Chef Wolfgang Maier: "Wir melden das Podium ganz gerne jetzt dann mal an. Das ist nun unsere große Herausforderung."

Vor Straßer hatten schon die Männer in den Speedevents und im Riesenslalom sowie Kira Weidle in der Abfahrt mit ihren Leistungen Hoffnungen auf Spitzenplätze gemacht. "Die Saison hat jetzt erst richtig begonnen. Ich denke, dass wir noch Luft haben", sagte Maier der Deutschen Presse-Agentur vor der kurzen Weihnachtspause.

Ski Alpin Termine: Gleich fünf Slalom-Rennen im Januar 2021

Der Münchner Technikspezialist Straßer will im Januar mit gleich fünf Torläufen sein erstes Podest in einem Weltcup-Slalom feiern. "Diese paar Zehntel muss ich noch rauskitzeln, dass es fürs Podium reicht", kündigte er an. Dabei hatte der 28-Jährige wegen einer Entzündung der Quadrizepssehne im Oberschenkel im Herbst viele Wochen nicht trainieren können. "Er kann jetzt mit richtig viel Selbstvertrauen antreten", meinte Maier, "und er hat noch Luft nach oben".

Durch den Rücktritt von Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg und den Verletzungsausfall von Speed-Ass Thomas Dreßen waren dem Deutschen Skiverband (DSV) die beiden wichtigsten Sportler weggefallen. Nun wollen andere wie Straßer für die erhofften Podesterfolge sorgen.

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