Fußball

Aus dem Krankenbett in die Regionalliga

Thomas Sprinkart aus der Schiedsrichtergruppe Ostallgäu schaffte trotz längerer Verletzungspause den Aufstieg in die Fußall-Regionalliga.

Thomas Sprinkart aus der Schiedsrichtergruppe Ostallgäu schaffte trotz längerer Verletzungspause den Aufstieg in die Fußall-Regionalliga.

Bild: Dirk Klos

Thomas Sprinkart aus der Schiedsrichtergruppe Ostallgäu schaffte trotz längerer Verletzungspause den Aufstieg in die Fußall-Regionalliga.

Bild: Dirk Klos

Nach längerer Verletzung freut sich Schiedsrichter Thomas Sprinkart über den Aufstieg. Auch andere Allgäuer rücken nach oben.
09.06.2022 | Stand: 17:44 Uhr

Nicht nur bei den Allgäuer Fußballteams herrschen nach Saisonende Freude und Enttäuschung über Auf- und Abstieg in den einzelnen Klassen, sondern auch die Leistungen der Schiedsrichter auf dem grünen Rasen werden von Jahr zu Jahr neu bewertet. Und dabei schneiden, was die vergangene Spielzeit betrifft, die Allgäuer Unparteiischen laut einer Mitteilung des Bezirks Schwaben im Bayerischen Fußball-Verband (BFV) ausgesprochen gut ab. „Das Ergebnis der diesjährigen Qualifikation fällt sehr positiv aus – vor allem im DFB-Bereich ist Schwaben stark vertreten“, heißt es dort.

Positivier Trend für Schiedsrichterinnen

Besonders positiv verlief die Saison für die Frauen des Bezirks. Gleich drei Schiedsrichterinnen rücken im Männerbereich eine Liga nach oben und werden zugleich auch im DFB-Bereich nominiert. Paulina Koch (Schiedsrichtergruppe Kempten/Oberallgäu) und Sarah Hofmann (Südschwaben) zeigten gute Leistungen in der Bezirksliga und gehören zu den acht Aufsteigern in die Landesliga, wo weiterhin Tim Bruckner (Kempten/Oberallgäu) vertreten ist. Lena Holland (Augsburg), die bereits erste Testspiele in der Bezirksliga erfolgreich meisterte, bekommt nun einen festen Platz in der Liga zugesprochen. Zudem wurde sie als Schiedsrichterin für die Bundesliga der B-Juniorinnen nominiert. An der Seitenlinie wird sie von Paulina Koch unterstützt. Sarah Hofmann wurde zudem auf DFB-Ebene erneut als Assistentin in der 2. Frauen-Bundesliga nominiert.

Auch in die Junioren-Bundesligen sind fünf schwäbische Schiedsrichter vorgedrungen: Sebastian Stadlmayr (Nordschwaben) und Felix Wagner (Donau), die beide auch in die Bayernliga aufsteigen, wurden für die A-Junioren-Bundesliga nominiert. Als Assistenten kamen Lukas Schregle (Ostallgäu), Moritz Hägele (auch Aufsteiger in die Bayernliga, Neuburg) und Jan-Niklas Eichholz (Augsburg) hinzu, Marco Blösch (Ostallgäu) bleibt in der Liga.

Verletzungen werden berücksichtigt

Besonders erfreut zeigten sich die schwäbischen Schiedsrichter darüber, dass bei den Höhergruppierungen für die Regionalliga auch Kameraden berücksichtigt wurden, die zeitweise verletzungsbedingt ausgefallen waren. Neben Patrick Krettek (29/Neuburg) betrifft dies Thomas Sprinkart (Ostallgäu). Der 26-Jährige glänzte mit sehr guten Leistungen, durfte dann jedoch, nachdem er sich vor zwei Monaten beim Sport verletzt hatte, sechs Wochen lang sein Knie nicht belasten. Inzwischen hat er sich erholt und freut sich, dass er nächste Saison eine Klasse höher pfeifen darf. In der Regionalliga als „Spezialassistent“ tätig ist Michel Stölpe (Ostallgäu). In dieser Funktion sind bei ausgewählten Spielen Aufgaben zu erledigen, die denjenigen des „Vierten Offiziellen“ bei den Profis ähneln.

Hartmann weiter Aushängeschild

In den Profiligen sind ebenfalls einige Allgäuer Schiris zugange. Aushängeschild ist nach wie vor Bundesliga-Referee Robert Hartmann aus Wangen, der für den SV Krugzell pfeift. In der Dritten Liga aktiv ist Tobias Schultes (Kempten/Oberallgäu), als Spezialassistent wird hier Lothar Ostheimer (Kempten/Oberallgäu) eingesetzt.

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