Handball

Dietmannsried/Altusried startet in die Handball-Saison

Michael Feigele und die HSG Dietmannsried/Altusried treffen zum Saisonauftakt auf den TuS Fürstenfeldbruck II.

Michael Feigele und die HSG Dietmannsried/Altusried treffen zum Saisonauftakt auf den TuS Fürstenfeldbruck II.

Bild: Dirk Klos

Michael Feigele und die HSG Dietmannsried/Altusried treffen zum Saisonauftakt auf den TuS Fürstenfeldbruck II.

Bild: Dirk Klos

Landesligist HSG Dietmannsried/Altusried ist bei Fürstenfeldbruck II gefordert. Aus der vergangenen Spielzeit wollen die Handballer die richtigen Lehren ziehen.
16.09.2022 | Stand: 18:00 Uhr

Nach vier Monaten Pause geht es für die Handballer der HSG Dietmannsried/Altusried wieder um Punkte: In der Landesliga trifft die HSG zum Saisonauftakt auf Bayernliga-Absteiger TuS Fürstenfeldbruck II. Die Partie bei den Oberbayern findet am Samstag (17 Uhr) statt.

In der vergangenen Saison landeten die HSG-Handballer auf dem zweiten Platz und jubelten in der – ausnahmsweise dreigleisigen – Landesliga über die Vizemeisterschaft. Es war das beste Saisonresultat der Vereinsgeschichte. Bei genauerem Hinsehen wird aber deutlich: Die Endplatzierung in einer insgesamt ausgeglichenen Liga darf nicht zu hoch eingeordnet werden. Zwar hielten die Oberallgäuer über weite Phasen der Saison mit Meister und Bayernliga-Aufsteiger Allach mit – jedoch verlor die HSG nach einer Corona-Unterbrechung an Boden.

Rückblick auf die vergangene Saison

Die Folge waren unnötige Punktverluste, die Mannschaften rückten enger zusammen. Aufgrund der rigorosen Abstiegsregelung, die vorsah, dass von zehn Mannschaften sechs direkt absteigen, war für den Tabellenzweiten bis zwei Spieltage vor Schluss rein rechnerisch sogar noch der Abstieg möglich. Doch soweit kam es nicht. „Mit der vergangenen Saison waren wir aber letztlich zufrieden. Wir wussten, dass uns ein knüppelhartes Jahr bevorsteht und wir unter die ersten Drei kommen müssen, um nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben“, sagt der Sportliche Leiter, Thomas Kinkel. „Das ist uns einwandfrei gelungen und wir haben, speziell vor der Corona-Unterbrechung, sehr gute Leistungen gezeigt, an die wir in dieser Saison anknüpfen wollen und müssen.“.

Zwölf Mannschaften in der Handball-Landesliga

Da die Landesliga ab dieser Saison wieder zweigleisig ist, erwartet die Oberallgäuer eine Staffel mit insgesamt zwölf Mannschaften. Die Abstiegsgefahr ist also nicht so groß wie im Vorjahr, generell ist die Liga aber als ausgeglichen und leistungsstark einzuschätzen. Neben der HSG ist mit dem TSV Ottobeuren ein weiteres Allgäuer Team vertreten.

Nun geht die Mannschaft von Trainer Tíbor Somogyi mit einer ähnlich hohen Erwartungshaltung in die Saison. „„An erster Stelle steht ein erfolgreicher und stabiler Saisonstart. Wir möchten schnell möglichst viele Punkte sammeln, um uns dann mittelfristig unter den besten fünf Mannschaften der Liga zu etablieren“, sagt Kinkel. „ Bei einem optimalen Saisonverlauf möchten wir die ersten drei Plätze erreichen, allerdings ist eine solche Zielvorgabe in dieser Liga sehr komplex und man muss abwarten, wie die Hinrunde verläuft.“

HSG Dietmannsried/Altusried trifft auf TuS Fürstenfeldbruck II

Mit der Drittliga-Reserve der Fürstenfeldbrucker treffen die HSG’ler auf eine Mannschaft, die sich nach dem keineswegs überraschenden Abstieg neuformiert hat und sich somit wohl noch in der Findungsphase befindet. Somit werden die „Brucker“ in dieser Saison vermutlich zu einer Art Wundertüte, über deren wahre Leistungsfähigkeit erst im weiteren Verlauf Aussagen getroffen werden können.

Jedenfalls sind Somogyi und Kinkel gewarnt und rechnen mit einer schweren Auswärtspartie. „In Fürstenfeldbruck zu spielen, ist nie einfach – vor allem nicht zum Saisonauftakt. Wir gehen hoch motiviert in dieses Spiel und versuchen alles, um erfolgreich in die neue Saison zu starten“, sagte Kinkel weiter. Mit welchem Kader die Oberallgäuer in die Wittelsbacher-Halle reisen, entscheidet sich nach dem Abschlusstraining am Freitag.