Ringen TSV Westendorf

Jungs mit Talent und Biss - Westendorfer Ringer unerwartet stark

Ringen wdorf Halbergmoos Reggel jubel

Kampfgeist vorhanden: Neben den Sieggaranten sorgen derzeit auch Tizian Reggel (im Bild), Daniel Joachim, Felix Jürgens oder Felix Kiyek für Punkte beim TSV Westendorf, der damit Platz zwei schon fast sicher hat.

Bild: Harald Langer (Archivbild)

Kampfgeist vorhanden: Neben den Sieggaranten sorgen derzeit auch Tizian Reggel (im Bild), Daniel Joachim, Felix Jürgens oder Felix Kiyek für Punkte beim TSV Westendorf, der damit Platz zwei schon fast sicher hat.

Bild: Harald Langer (Archivbild)

Der TSV tritt weiterhin in der Oberliga an. Die Westendorfer haben schon jetzt eine sehr erfolgreiche Saison bestritten – dabei überraschen einige Athleten positiv.
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Von Stefan Günter
20.11.2021 | Stand: 05:15 Uhr

Der Bayerische Ringer-Verband hält weiterhin an der Ausrichtung von Meisterschaftskämpfen fest. Obwohl zahlreiche Vereine aufgrund der 2G-Regel bereits die Reißleine gezogen haben, kann der TSV Westendorf mit seinen beiden Mannschaften antreten. Während die Zweite auswärts beim ATSV Kelheim antritt, gibt das Oberliga-Team seine Visitenkarte bei den Grizzlys in Nürnberg ab.

Kampfloser 40:0-Sieg

„Wir sehen diesen Kampf total gelassen“, sagt Freistil-Cheftrainer Matthias Einsle. Dadurch, dass der SV Mietraching coronabedingt in dieser Saison nicht mehr weitermachen möchte, hat auch der TSV Westendorf bereits den Sieg und 40:0-Punkte gutgeschrieben bekommen. Offen ist auch, ob der SV Geiselhöring an den Kämpfen weiter teilnimmt. Der zweite Platz dürfte somit den Ostallgäuern nicht mehr zu nehmen sein. Hallbergmoos steht schon theoretisch als Meister der Oberliga und Aufsteiger in die wieder neu geschaffene Zweite Bundesliga fest.

Kampfgeist und Moral stimmen

Westendorf kann daher ohne Druck den Kampf in der Norisstadt angehen. „Wir müssen keinem mehr etwas beweisen. Was großartig ist: Der Kampfgeist und die Moral sind bei jedem Ringer weiterhin vorhanden“, erklärt Einsle, der den jüngsten Sieg gegen den SV Siegfried Hallbergmoos krankheitsbedingt online verfolgte. Dass Daniel Joachim und Felix Jürgens dabei über sich hinauswuchsen, „zeigt uns doch, dass die Jungs Talent und Biss haben. Sie wollen einfach nicht verlieren“, hebt der Freistil-Coach hervor. Der unbändige Siegeswille war bereits beim Hinkampf gegen die Grizzlys zu sehen. Deutlich bezwangen die Ostallgäuer die Franken mit 23:6. Acht der insgesamt zehn Einzelkämpfe gingen damals auf das Konto des TSV, der damit den direkten Vergleich gegen den Tabellenvierten bereits gewonnen haben.

Lockere Fahrt und schöner Abend

Schon jetzt sind die Erwartungen deshalb bei Weitem übertroffen worden. Von daher genießen die Westendorfer den nächsten Kampf bei den Grizzlys. „Das wird eine lockere Auswärtsfahrt und ein schöner Abend“, erklärt Einsle. Denn nach dem Oberligakampf ringt das Bundesligateam der Nürnberger gegen Aufsteiger Viernheim.