Breitensport

Sportminister wollen erneuten Corona-Lockdown im Sport verhindern

Abgesperrte Sportplätze und Verbot von Schul- und Breitensport wollen die Sportminister der Länder künftig möglichst verhindern.

Abgesperrte Sportplätze und Verbot von Schul- und Breitensport wollen die Sportminister der Länder künftig möglichst verhindern.

Bild: Christian Charisius, dpa (Symbol)

Abgesperrte Sportplätze und Verbot von Schul- und Breitensport wollen die Sportminister der Länder künftig möglichst verhindern.

Bild: Christian Charisius, dpa (Symbol)

Auf der Sportministerkonferenz in Koblenz haben die Minister der Länder angekündigt, einen erneuten Lockdown im Schul- und Breitensport verhindern zu wollen.
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dpa
05.11.2021 | Stand: 16:10 Uhr

Angesichts wieder steigender Corona-Fallzahlen haben die Sportministerinnen und Sportminister der Länder ein klares Bekenntnis für eine dauerhafte Öffnung des Freizeit-, Breiten- und Schulsports abgegeben. Man wolle "alles dafür tun, dass es nicht zu einem erneuten Lockdown im Sport kommt", betonte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Freitag zum Abschluss der Sportministerkonferenz in Koblenz. Der in Folge der Corona-Pandemie verstärkte, aber bereits vorher schon zunehmende Mangel an Bewegung in der Bevölkerung müsse durch gezielte Initiativen bekämpft werden.

Der Anfang Dezember aus dem Amt scheidende DOSB-Präsident Alfons Hörmann wies nachdrücklich auf die Bedeutung der vom Deutschen Olympischen Sportbund initiierten Kampagnen "Comeback der Bewegung" und "Comeback der Gemeinschaft" hin. Beide hätten Fahrt aufgenommen und würden von zahlreichen Vereinen erfolgreich genutzt. "Entscheidend für mehr Bewegung ist nun jedoch, dass die Sportvereine keine weiteren Einschränkungen erfahren", sagte der 61-Jährige.

DOSB verlor vergangenes Jahr 800 000 Mitglieder

Bedingt durch die Corona-Pandemie hatte der DOSB im Vorjahr rund 800 000 Mitglieder verloren. "In diesem Jahr könnte eine ähnliche Größenordnung dazukommen", sagte Hörmann. Auch das Ehrenamt habe an vielen Stellen gelitten. Am meisten weh tue aber, "dass Kinder und Jugendliche ganz besonders betroffen sind", so Hörmann.

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