Fußball

FC Barcelona will um Messi kämpfen - Thomas Müller sorgt für Lacher

Lionel Messi und Thomas Müller: Bei der Fußball-WM 2014 waren sie Rivalen im WM-Finale zwischen Argentinien und Deutschland. Und auch 2020 hatte Müller beim Champions-League-Duell mit dem FC bayern gegen Messis FC Barcelona das bessere Ende für sich.

Lionel Messi und Thomas Müller: Bei der Fußball-WM 2014 waren sie Rivalen im WM-Finale zwischen Argentinien und Deutschland. Und auch 2020 hatte Müller beim Champions-League-Duell mit dem FC bayern gegen Messis FC Barcelona das bessere Ende für sich.

Bild: Arne Dedert/dpa (Archiv)

Lionel Messi und Thomas Müller: Bei der Fußball-WM 2014 waren sie Rivalen im WM-Finale zwischen Argentinien und Deutschland. Und auch 2020 hatte Müller beim Champions-League-Duell mit dem FC bayern gegen Messis FC Barcelona das bessere Ende für sich.

Bild: Arne Dedert/dpa (Archiv)

Auf die Abschiedsankündigung von Lionel Messi beim FC Barcelona reagiert Thomas Müller von Bayern München gewohnt launig. Was der Champions-League-Sieger sagt.
Lionel Messi und Thomas Müller: Bei der Fußball-WM 2014 waren sie Rivalen im WM-Finale zwischen Argentinien und Deutschland. Und auch 2020 hatte Müller beim Champions-League-Duell mit dem FC bayern gegen Messis FC Barcelona das bessere Ende für sich.
dpa
27.08.2020 | Stand: 13:17 Uhr

"Ich habe in den letzten Monaten ein-, zweimal mit unserem Finanzvorstand gesprochen und da können wir, glaube ich, nix machen", sagte Thomas Müller lachend am Donnerstag in München auf die Frage, ob Messi nicht ein Kandidat für den FC Bayern sei.

Nach 20 Jahren soll der Argentinier den FC Barcelona angeblich verlassen und zu Manchester City wechseln wollen. Der 33-Jährige ist einer der wertvollsten Fußballer der Welt.

FC Bayern München und Lionel Messi: kein Großtransfer mehr 2020

Die Münchner hatten nach dem Wechsel von Leroy Sané (Manchester City) für angeblich knapp 50 Millionen Euro Ablöse klar gemacht, keinen Großtransfer mehr im Sommer zu tätigen.

"Der Tag, an dem Lionel Messi und Barcelona getrennte Wege gehen, muss natürlich irgendwann kommen. Natürlich dachte man eher, dass das das Karriereende sein wird. Jetzt ist es scheinbar anders, ich bin in der Materie aber nicht drin", sagte Müller bei einem Werbetermin.

So lobt Thomas Müller Lionel Messi

"Lionel Messi ist mit der beste Fußballer des Planeten, vielleicht auch rückwirkend auf die Fußballgeschichte in den letzten 100 Jahren", lobte der Bayern-Star. "Hut ab vor der ganzen Karriere. Dass jetzt irgendeine Veränderung kommt, kann für die Fußballwelt auch interessant sein. Außer den Barcelona-Fans, was ich nachvollziehen kann, sieht das Ganze wohl keiner wirklich kritisch, sondern ist eher gespannt, was sich für neue Wege auftun."

Der Coach aus den Niederlanden wolle dem zum Weggang entschlossenen Profi klarmachen, dass er ihn als weiterhin besten Spieler der Welt betrachte und ihn bei seinem Projekt zur Erneuerung des Teams um Nationaltorwart Marc-André ter Stegen auf jeden Fall dabei haben wolle.

Koeman hatte sich kurz nach seiner Vorstellung in Barcelona vor einigen Tagen bereits ein erstes Mal mit Messi getroffen. Nach einigen Medienberichten war dieses Gespräch allerdings auch mit ein Grund für die Entscheidung Messis, den Club nach 20 Jahren verlassen zu wollen. Koeman soll ihm gesagt haben, dass es in Barcelona keine "Privilegien" mehr geben werde.

Koeman habe nun versucht, Messi in den vergangenen Tagen zu kontaktieren, um eventuelle Missverständnisse auszuräumen, er habe bisher aber keine Antwort erhalten, hieß es. Die Zeit drängt: Die Katalanen wollen am Dienstag das Training für die neue Saison aufnehmen.

Manchester City, Inter Mailand oder doch PSG: Wohin zieht es Lionel Messi?

Messi hatte nur elf Tage nach der 2:8-Pleite gegen den FC Bayern im Viertelfinale der Champions League in Lissabon Barça per Fax seinen Abgang angekündigt und mitgeteilt, er wolle eine Vertragsklausel ziehen, nach der er den Verein ablösefrei verlassen darf.

Nach Ansicht des Clubs ist die Frist zur Ziehung der Klausel für dieses Jahr allerdings bereits im Juni abgelaufen. Messis Vertrag läuft bis Juni 2021. Darin ist eine Freigabeklausel in Höhe von 700 Millionen Euro verankert. Nach verschiedenen Medienberichten könnte der sechsmalige Weltfußballer unter anderem zu Manchester City, Paris Saint-Germain oder Inter Mailand wechseln. Aus Frankreich hieß es jedoch, ein Transfer sei "unmöglich", wie die "L'Équipe" berichtete.