Motorsport

Titelrennen in der Tourenwagenserie ADAC TCR Germany bleibt offen

Marcel Schrötter, eigentlich in der Moto-2-WM mit dem Motorrad unterwegs, stieg als Gaststarter für das Wiggensbacher Engstler-Team in den Tourenwagen-Flitzer. Auf dem Sachsenring zog sich der gebürtige Landsberger bei seiner Premiere achtbar aus der Affäre.

Marcel Schrötter, eigentlich in der Moto-2-WM mit dem Motorrad unterwegs, stieg als Gaststarter für das Wiggensbacher Engstler-Team in den Tourenwagen-Flitzer. Auf dem Sachsenring zog sich der gebürtige Landsberger bei seiner Premiere achtbar aus der Affäre.

Bild: Hyundai Motorsport

Marcel Schrötter, eigentlich in der Moto-2-WM mit dem Motorrad unterwegs, stieg als Gaststarter für das Wiggensbacher Engstler-Team in den Tourenwagen-Flitzer. Auf dem Sachsenring zog sich der gebürtige Landsberger bei seiner Premiere achtbar aus der Affäre.

Bild: Hyundai Motorsport

Das Team Engstler sammelt am Sachsenring fleißig Punkte. Antti Buri fährt aufs Podest und Motorrad-Profi Marcel Schrötter glänzt auch auf vier Rädern.
07.10.2020 | Stand: 07:28 Uhr

Mit einer furiosen Aufholjagd sicherte sich der Finne Antti Buri, der in der Tourenwagenserie ADAC TCR Germany für das Wiggensbacher Team Engstler fährt, einen Podestplatz auf dem Sachsenring. Im ersten von zwei Rennen wurde er im Hyundai i30 N TCR Dritter. Auch Nachwuchsfahrer Nico Gruber (19, Österreich) sammelte bei seinem Debüt auf dieser Rennstrecke zweimal Punkte. „In der Meisterschaft sind wir damit weiter in Schlagdistanz zu den Führenden“, freute sich Engstler-Sportdirektor Kurt Treml.

Antti Buri bei Tourenwagenserie in Gesamtwertung auf Platz drei

Buri kämpfte sich am Samstag aus der vierten Startreihe bis auf den vierten Rang vor und eroberte in der spannenden Schlussphase sogar noch den dritten Podiumsplatz. Nach einer schwierigen Qualifikation ging er einen Tag später von der letzten Position aus ins zweite Rennen. Erneut machte Buri viele Plätze gut, verpasste jedoch mit Platz vier das Podium knapp. In der Fahrerwertung belegt der 31-Jährige mit 22 Zählern Rückstand auf den Tabellenführer weiterhin Rang drei. Er meinte: „Es war ein schwieriges Wochenende. Wir sind aber weiterhin im Titelrennen. Im zweiten Rennen war für mich die Lücke nach vorne zu groß.“

Zweiter Platz in Junioren-Wertung für Nico Gruber

Eine solide Leistung zeigte sein Teamkollege Gruber. Der 19-Jährige eroberte bei seinem ersten Rennen auf dem Sachsenring zunächst den dritten Startplatz. Er konnte das Tempo der Konkurrenten aber nicht mitgehen und fiel auf Rang sechs zurück. Im zweiten Lauf wurde er Siebter. In der Junioren-Wertung brachten ihm diese Ergebnisse aber immerhin zweimal den zweiten Platz. Gruber sagte glücklich: „Der Sachsenring hat mir sehr gut gefallen, die Strecke ist extrem schwierig. Deshalb bin ich mit den zwei Rennen sehr zufrieden. Ich habe viel dazugelernt.“

Schrötter erntet viel Lob vom Teammanager

Ein starkes Wochenende legte Marcel Schrötter hin. Der gebürtige Landsberger fährt normalerweise auf zwei Rädern in der Moto-2-WM und nutzte ein rennfreies Wochenende für einen Gaststart im Tourenwagen-Zirkus auf vier Rädern. „Für mich gab es in kurzer Zeit sehr viel zu lernen, denn ich saß zum ersten Mal auf einer Rennstrecke im Auto. Vielen Dank an das Hyundai-Team Engstler. Es hat sehr viel Spaß gemacht, hier mitzufahren. Das mache ich gerne wieder einmal. Aber zurzeit ist der Motorsport auf zwei Rädern mein Hauptjob. Darauf muss ich mich konzentrieren“, sagte der 27-Jährige. Im ersten Rennen schaffte es Schrötter auf Platz neun, im zweiten Lauf lieferte er sich einige heiße Zweikämpfe und landete letztlich auf Rang sechs. Das begeisterte vor allem Sportdirektor Treml. Er meinte: „Marcel Schrötter ist Rennfahrer durch und durch. Er hat zunächst Erfahrung gesammelt und im zweiten Durchgang einen super Job gemacht. Wir sind sehr glücklich, dass wir ein so tolles Wochenende mit ihm verbringen durften, und hoffen, ihn noch einmal in den Hyundai i30 N TCR bringen zu können.“