Ski-Langlauf

Tour de Ski: Langläuferin Katharina Hennig nach Platz fünf überglücklich

Tour de Ski: Mit Platz fünf in Val Müstair in der Schweiz überraschte die Wahl-Allgäuerin Katharina Henning aus Sonthofen.

Tour de Ski: Mit Platz fünf in Val Müstair in der Schweiz überraschte die Wahl-Allgäuerin Katharina Henning aus Sonthofen.

Bild: picture alliance/dpa | Raul Mee

Tour de Ski: Mit Platz fünf in Val Müstair in der Schweiz überraschte die Wahl-Allgäuerin Katharina Henning aus Sonthofen.

Bild: picture alliance/dpa | Raul Mee

Langläuferin Katharina Hennig aus Sonthofen hat am zweiten Tag der Tour de Ski für eine Überraschung gesorgt. Was sie zu diesem Top-Resultat sagt.
02.01.2021 | Stand: 19:33 Uhr

Die 24-jährige Wahl-Allgäuerin Katharina Henning belegte am Samstag im Zehn-Kilometer-Massenstart der Tour de Ski in Val Müstair/Schweiz den fünften Platz und lag dabei nur zwei Sekunden hinter der siegreichen Schwedin Linn Svahn. Am Vortag hatten Deutschlands Langläufer in den Sprints noch massiv enttäuscht. Hennig schob sich mit ihrem starken Resultat im Massenstart in der klassischen Technik auch in der Gesamtwertung nach vorne und ist nun Elfte. Sie hatte vorher "ein Resultat in den Top 10" als Ziel ausgegeben.

Katharina Hennig tankt Selbstvertrauen

Hennig, die in Sonthofen wohnt und in Oberstdorf trainiert, war über diesen Überraschungs-Erfolg glücklich - und auch ein wenig erleichtert. Sie meinte: "Dieser fünfte Platz war für mein Selbstvertrauen sehr wichtig. Denn bei mir ist es eigentlich schon seit Jahren so, dass es im Dezember nicht gut läuft. Ich brauche immer ein bisschen länger, um reinzukommen und brauche auch noch Trainingseinheiten rund um Weihnachten. Deshalb habe ich mich im Ziel auch sehr gefreut, dass der Plan wieder aufgegangen ist."

Lob gibt es auch für die Servicemänner

Sie habe sich zwar einen Platz in den Top Ten vorgenommen, aber nicht erwartet, dass es bereits tatsächlich mit einer solch guten Platzierung klappen könnte. "Ich wollte für mich eigentlich erst einmal einen guten Schritt finden", meinte Hennig nach dem Rennen. Ein starker Auftakt war letztlich der Schlüssel zum Erfolg. Die 24-Jährige erklärte: "Ich bin gleich schnell nach vorne gekommen. Dann hieß es: Ruhe bewahren, Kräfte einteilen und dranbleiben. Am Ende nur noch Augen zu und durch." Die technisch anspruchsvolle Runde sei ihr entgegengekommen. Und Hennig lobte in diesem Zusammenhang auch die Servicemänner: "Wir hatten wirklich gutes Material unter den Füßen."

Tour de Ski: So geht es weiter

Hinter der im Schlussspurt siegreichen Svahn komplettierten Julia Stupak aus Russland und die Amerikanerin Jessica Diggins das Podium im zweiten Einzelrennen. Hinter Hennig landete auch Antonia Fräbel als 25. in den Punkte-Rängen. Dahinter lagen Pia Fink (35.) und Julia Preussger (39.) deutlich weiter zurück.

Am Sonntag geht es mit der Verfolgung in der freien Technik über zehn Kilometer weiter. Es ist gleichzeitig die letzte Etappe der Tour de Ski, die in der Schweiz ausgetragem wird. Dann geht's nach Italien. Am 5. Januar zieht der Langlauf-Tross weiter nach Toblach, vom 8. bis 10. Januar geht es in Val di Fiemme bei Frauen und Männern um die Entscheidung in der Gesamtwertung.

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