Transfers in der 2. Bundesliga

Zweitligisten auf dem Transfermarkt zurückhaltend

Der FC St. Pauli ist im Viertelfinale des DFB-Pokals. Das Transferfenster in der zweiten Liga ließen die Hamburger ungenutzt.

Der FC St. Pauli ist im Viertelfinale des DFB-Pokals. Das Transferfenster in der zweiten Liga ließen die Hamburger ungenutzt.

Bild: Christian Charisius, dpa (Archivbild)

Der FC St. Pauli ist im Viertelfinale des DFB-Pokals. Das Transferfenster in der zweiten Liga ließen die Hamburger ungenutzt.

Bild: Christian Charisius, dpa (Archivbild)

Die Corona-Zeiten bringen Unsicherheit in den Fußball. Das Transferfenster in der zweiten Bundesliga ist daher von Vorsicht und wenigen Wechseln geprägt.
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dpa
31.01.2022 | Stand: 17:10 Uhr

Weniger Einnahmen, geringere Investitionen - in unsicheren Corona-Zeiten haben sich die Fußball-Zweitligisten auf dem Transfermarkt zurückgehalten.

Angesichts der pandemiebedingten Beschränkungen bei den Zuschauerzahlen scheuten die 18 Clubs in der Ende Januar abgelaufenen Wechselfrist teure Zukäufe. Ähnlich wie im Fußball-Oberhaus gewannen Leihgeschäfte weiter an Attraktivität.

Darmstadt, Pauli und Bremen stellvertretend: Nur eine Verstärkung bei den drei Top-Klubs

Stellvertretend für die insgesamt vorherrschende Zurückhaltung stehen die drei Spitzenclubs. Tabellenführer SV Darmstadt vermeldete in André Leipold von Wacker Burghausen nur einen Zugang. Die Verfolger FC St. Pauli und Werder Bremen verzichteten gänzlich auf Verstärkungen. (Lesen Sie auch: Viertelfinale im DFB-Pokal 2021/2022: Termine, Live-Ticker und Übertragung)

Dagegen dokumentierte der Tabellenvierte FC Schalke 04 seine Ambitionen auf die Rückkehr in die Bundesliga. Mit Hilfe von Marius Lode (FK Bodø/Glimt), Andreas Vindheim (Sparta Prag) und Dong-gyeong Lee (Ulsan Hyundai/ausgeliehen) soll der Sprung auf einen Aufstiegsplatz gelingen.

HSV und Schalke 04 wollen zurück in die erste Liga

Der nicht minder ambitionierte Hamburger SV setzt auf den georgischen Leihspieler Giorgi Tschakwetadse von KAA Gent aus der belgischen Jupiler Pro League, der das offensive Mittelfeld des einstigen Bundesliga-Dinos beleben soll.

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Gegen den Trend wurden bis wenige Stunden vor der Schließung des Transferfensters um 18 Uhr mehr Zugänge (35) als Abgänge gemeldet (29). Den größten Handlungsbedarf gab es beim abgeschlagenen FC Ingolstadt. Sowohl bei den Zugänge (6) als auch bei den Abgängen (5) liegt der Tabellenletzte bislang vorn.

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