Fußball Regionalliga

Türkgücü München stellt Insolvenzantrag - Abzug von neun Punkten

Im vergangenen August kickten die Spieler von Türkgücü München noch im DFB-Pokal gegen Union Berlin. Nun hat der Regionalligaverein Insolvenz angemeldet.

Im vergangenen August kickten die Spieler von Türkgücü München noch im DFB-Pokal gegen Union Berlin. Nun hat der Regionalligaverein Insolvenz angemeldet.

Bild: Matthias Balk, dpa (Archivbild)

Im vergangenen August kickten die Spieler von Türkgücü München noch im DFB-Pokal gegen Union Berlin. Nun hat der Regionalligaverein Insolvenz angemeldet.

Bild: Matthias Balk, dpa (Archivbild)

Türkgücü München hat am Montag Insolvenz angemeldet. Der Schritt war für den Regionalliga-Verein "unumgänglich".
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dpa
31.01.2022 | Stand: 15:07 Uhr

Der Fußball-Drittligist Türkgücü München hat Insolvenzantrag gestellt. Der Verein hatte zuletzt nicht alle erforderlichen Nachweise zur Nachlizenzierung beim Deutschen Fußball-Bund eingereicht. "Nachdem zunächst zugesagte Gesellschaftermittel nicht flossen, wurde der Schritt des Antrages auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens unumgänglich", schrieb Türkgücü am Montag.

Regionalliga-Verein aus München insolvent: Zukünftige Spielklasse unklar

Auf den Verein wartet der Abzug von neun Punkten, der noch in der laufenden Spielzeit greifen würde. Aktuell ist Türkgücü mit 21 Zählern Tabellen-18. Nach dem Abzug wäre der Club abgeschlagen Letzter. (Lesen Sie auch: Kehrt Bastian Schweinsteiger zum Fußball zurück?)

"In welcher Spielklasse ein Neuaufbau erfolgen kann, ist von sportlichen sowie finanziellen Faktoren abhängig", teilten die Münchner weiter mit und stellten beim Amtsgericht München einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.

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