Vierschanzentournee in Bischofshofen

Vierschanzentournee-Finale: Kobayashi holt Gesamtsieg, Geiger springt aufs Treppchen

Vierschanzentournee 2021/22: Ryoyu Kobayashi in Bischofshofen in Aktion. Dre Japaner holt sich den Gesamtsieg.

Vierschanzentournee 2021/22: Ryoyu Kobayashi in Bischofshofen in Aktion. Dre Japaner holt sich den Gesamtsieg.

Bild: Daniel Karmann/dpa

Vierschanzentournee 2021/22: Ryoyu Kobayashi in Bischofshofen in Aktion. Dre Japaner holt sich den Gesamtsieg.

Bild: Daniel Karmann/dpa

Ryoyu Kobayashi hat die 70. Vierschanzentournee gewonnen. Karl Geiger schaffte es in Bischofshofen aufs Treppchen. Nachrichten und Reaktionen im Newsblog.
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Von Allgäuer Zeitung
07.01.2022 | Stand: 07:09 Uhr

In diesem Newsblog informiert die Allgäuer Zeitung über alle Infos, Ergebnisse, Termine, Reaktionen, Favoriten und Nachrichten - auch rund um das Thema Corona zur Vierschanzentournee.

7. Januar, 7.05 Uhr: So war die Vierschanzentournee 2021/2022 - eine Bilanz

Die Vierschanzentournee 2021/2022 ist vorbei. Ryoyu Kobayashi hat sich den Sieg gesichert. Deutschland wartet weiter auf einen Tournee-Gewinner seit 2002. Eine Bilanz.

6. Januar, 19.31 Uhr: Kobayashi gewinnt 70. Vierschanzentournee

Der Japaner Ryoyu Kobayashi hat die 70. Vierschanzentournee der Skispringer gewonnen, den erhofften Vierfachsieg aber verpasst. Am Donnerstag in Bischofshofen kam der 25 Jahre alte Weltklasseathlet nicht über Rang fünf hinaus, für den Gesamtsieg vor den beiden Norwegern Marius Lindvik aus Norwegen und Halvor Egner Granerud reichte es aber trotzdem. Tagessieger im Pongau wurde der Österreicher Daniel Huber. Karl Geiger musste sich trotz Führung im ersten Durchgang mit Platz drei begnügen. Einen ausfühlichen Bericht zum Springen in Bischofshofen lesen Sie hier.

6. Januar, 18.31 Uhr: Geiger führt nach erstem Durchgang in Bischofshofen

Karl Geiger nimmt Kurs auf einen Tagessieg bei der Vierschanzentournee. Der 28 Jahre alte Allgäuer sprang am Donnerstag in Bischofshofen 140,5 Meter und setzte sich damit nach dem ersten Durchgang an die Spitze. Ihm folgen Daniel Huber aus Österreich und der Japaner Yukiya Sato. Tournee-Favorit Ryoyu Kobayashi aus Japan sprang nur 133,5 Meter und kam damit nicht über Rang fünf hinaus. Kobayashi hatte zuvor die ersten drei Springen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen und Bischofshofen (als Ersatz für Innsbruck) gewonnen.

"Der Sprung hat richtig, richtig Spaß gemacht. Das gibt richtig viel zurück", kommentierte Geiger in der ARD. Für den letzten deutschen Einzelsieg hatte er selbst bei der Vorjahrestournee in Oberstdorf gesorgt.

6. Januar, 15.55 Uhr: Kobayashi gewinnt Qualifikation zum Tournee-Finale

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Skispringen

Endlich „Schanzengleichheit“: Erste Reaktionen zur Tournee der Skispringerinnen

Topfavorit Ryoyu Kobayashi hat die Qualifikation für das Finale der Vierschanzentournee in Bischofshofen gewonnen. Der Skispringer aus Japan setzte sich am Donnerstag mit einem Sprung auf 137,5 Meter vor Markus Eisenbichler und dem Norweger Marius Lindvik durch. Aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher qualifizierten sich alle sieben Athleten für den Wettkampf am späten Nachmittag. Neben Eisenbichler sind auch Karl Geiger, Severin Freund, Andreas Wellinger, Stephan Leyhe, Pius Paschke und Constantin Schmid ab 17.30 Uhr (ARD und Eurosport) dabei.

6. Januar, 13.35 Uhr: Skispringer bestreiten Vierschanzentournee-Finale in Bischofshofen

Für die besten Skispringer der Welt steht am Donnerstag das Finale der Vierschanzentournee an. Vor dem Wettkampf in Bischofshofen (17.30 Uhr/ARD und Eurosport) deutet alles auf den zweiten Tournee-Gesamtsieg von Ryoyu Kobayashi hin. Der Japaner liegt im Klassement souverän in Führung. Bester Deutscher ist Markus Eisenbichler auf Rang vier. Bereits der dritte Tournee-Wettkampf fand in Bischofshofen statt. Wegen starken Windes in Innsbruck war der Wettbewerb von dort in den Ort im Pongau verlegt worden. Dort siegte Kobayashi, der als erster Skispringer zum zweiten Mal alle vier Wettbewerbe einer Tournee gewinnen kann. Mehr dazu lesen Sie hier.

5. Januar, 20.30 Uhr: Gesamtwertung bei der Vierschanzentournee nach drei von vier Springen

Die ersten zehn Plätze in der Gesamtwertung der Vierschanzentournee 2021/2022 nach drei von vier Wettbewerben:

  1. Ryoyu Kobayashi (Japan) 884,5 Punkte
  2. Marius Lindvik (Norwegen) 866,6 Punkte
  3. Halvor Egner Granerud (Norwegen) 845,8 Punkte
  4. Markus Eisenbichler (Siegsdorf) 842,4 Punkte
  5. Karl Geiger (Oberstdorf) 841,7 Punkte
  6. Robert Johansson (Norwegen) 830,2 Punkte
  7. Lovro Kos (Slowenien) 819,4 Punkte
  8. Jan Hörl (Österreich) 800,4 Punkte
  9. Yukiya Sato (Japan) 783,6 Punkte
  10. Daniel Huber (Österreich) 783,1 Punkte

5. Januar, 19.30 Uhr: Stimmen nach dem Nachholspringen in Bischofshofen

Nach dem dritten Sieg von Ryoyu Kobayashi müssen sich Karl Geiger und Markus Eisenbichler geschlagen geben. "Das Ziel war eine andere Platzierung. Die ist durch", sagte Geiger nach seinem vierten Platz beim dritten Wettbewerb der Vierschanzentournee zum Gesamtstand. Er und Teamkollege Eisenbichler liegen im Kampf um den goldenen Adler für den Champion abgeschlagen zurück. "Es ist bitter, es ist immer noch bitter, aber ich schaue jetzt nach vorne", sagte der 28-Jährige. "Es war für mich ein guter Wettkampf heute, ein guter Tag - soweit wieder gefangen."

"Es läuft nicht immer alles so wie man will, aber wir haben schon wieder gezeigt, dass wir vorne mitspringen können", sagte der deutsche Bundestrainer Stefan Horngacher.

"Hätte hätte Fahrradkette, das ist ja immer das Ding", sagte Eisenbichler zur Diskrepanz zwischen seinem ersten und zweiten Versuch. "Aber man wird älter und auch ein bisschen weiser. Wenn ich mich aufrege, kann ich den nächsten Sprung auch in die Tonne treten. Es ist wie beim Golfschwung."

5. Januar, 18.25 Uhr: Kobayashi gewinnt Skispringen in Bischofshofen - Geiger auf Rang vier

Ryoyu Kobayashi hat auch den dritten Wettbewerb bei der Vierschanzentournee der Skispringer gewonnen. Der Japaner setzte sich am Mittwoch in Bischofshofen vor den beiden Norwegern Marius Lindvik und Halvor Egner Granerud durch. Karl Geiger belegte als bester Deutscher den vierten Platz. Der 28-Jährige sprang 133 und 136 Meter weit. Markus Eisenbichler kam auf Rang acht. In der Tournee-Gesamtwertung führt weiter Kobayashi, der bislang alle drei Springen dieser Tournee gewonnen hat, vor Lindvik. Alles deutet auf Kobayashis zweiten Gesamtsieg hin.

Aus dem deutschen Team holten bei dichtem Schneetreiben in Österreich auch Severin Freund (12.), Andreas Wellinger (15.) und Stephan Leyhe an seinem 30. Geburtstag (20.) Weltcup-Punkte. Constantin Schmid und Pius Paschke schieden dagegen nach dem ersten Durchgang aus. Der dritte Tournee-Wettkampf hatte am Dienstag wegen starken Windes nicht wie geplant in Innsbruck stattfinden können. Er wurde daher in Bischofshofen nachgeholt, wo am Dreikönigstag auch das Tournee-Finale stattfindet.

Bilderstrecke

Vierschanzentournee 2021/2022: Fotos vom Nachholspringen in Bischofshofen am 5. Januar

5. Januar, 17.25 Uhr: Geiger zur Skisprung-Halbzeit auf Rang vier - Lindvik führt

Karl Geiger liegt nach dem ersten Durchgang des dritten Wettbewerbs der Vierschanzentournee auf dem vierten Platz. Der Oberstdorfer sprang am Mittwoch in Bischofshofen 133 Meter weit. In Führung ist vor dem zweiten Sprung der Norweger Marius Lindvik vor dem Japaner Ryoyu Kobayashi. Als zweitbester Deutscher liegt Markus Eisenbichler auf dem 16. Platz.

Aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher erreichten auch Andreas Wellinger, Severin Freund und Stephan Leyhe an seinem 30. Geburtstag den zweiten Durchgang. Constantin Schmid und Pius Paschke schieden dagegen aus. Der dritte Tournee-Wettkampf hatte am Dienstag wegen starken Windes nicht wie geplant in Innsbruck stattfinden können. Er wird daher in Bischofshofen nachgeholt, wo am Dreikönigstag auch das Tournee-Finale stattfindet.

5. Januar, 14.25 Uhr: Die Duelle der Deutschen

Alle sieben deutschen Skispringer haben sich für das dritte Springen der Vierschanzentournee in Bischofshofen qualifiziert. Am Mittwoch (16.30 Uhr/ARD und Eurosport) treten die deutschen Athleten einen Tag nach der Absage von Innsbruck wie gewohnt in K.o.-Duellen an. Wer springt gegen wen? Ein Überblick:

  • Karl Geiger (5/Oberstdorf) - Jewgeni Klimow (46/Russland)
  • Markus Eisenbichler (6/Siegsdorf) - Simon Ammann (45/Schweiz)
  • Andreas Wellinger (7/Ruhpolding) - Fatih Arda İpcioğlu (44/Türkei)
  • Severin Freund (12/Rastbüchl) - Daiki Ito (39/Japan)
  • Stephan Leyhe (24/Willingen) - Pius Paschke (27/Kiefersfelden)
  • Constantin Schmid (29/Oberaudorf) - Yukiya Sato (22/Japan)

5. Januar, 14.20 Uhr: Quali für Nachholspringen, Karl Geiger auf Platz 5 - Kobayashi wieder Sieger

Deutschlands Skispringer haben sich geschlossen für das dritte Springen der Vierschanzentournee in Bischofshofen qualifiziert. Bei der Vorausscheidung am Mittwoch war Karl Geiger (131,5 Meter) als Fünfter auf der Schanze im Pongau der beste Deutsche, direkt hinter ihm landeten sein Freund Markus Eisenbichler (132,5 Meter) auf Rang sechs und Olympiasieger Andreas Wellinger (129 Meter) als Siebter.

Auch Severin Freund (12.), Stephan Leyhe (24.), Pius Paschke (27.), und Constantin Schmid (29.) sind für den Wettbewerb der besten 50 Athleten am späteren Nachmittag (16.30 Uhr/ARD und Eurosport) qualifiziert. Das deutsche Team ging vor dem Wettbewerb noch einmal ins Hotel, um etwas zu essen.

Den Sieg sicherte sich mal wieder der Japaner Ryoyu Kobayashi, der mit 141,5 Metern die Bestweite sprang und die Konkurrenz damit hinter sich ließ. Hinter dem Tournee-Führenden, der in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen gewann, folgten in Marius Lindvik, Daniel-André Tande und Halvor Egner Granerud drei Norweger.

Das Springen wird nachgeholt, nachdem es am Dienstag wegen eines Föhnsturms in Innsbruck nicht ausgetragen werden konnte. Im Pongau findet nun an zwei aufeinanderfolgenden Tagen jeweils eine Quali und im Anschluss der Wettbewerb statt. Eine solche Verlegung hat es in der Tournee-Geschichte erst einmal gegeben: 2008, als ebenfalls in Innsbruck abgesagt und in Bischofshofen nachgeholt wurde.

5. Januar, 14 Uhr: Springer Fettner verliert nach Landung einen Ski

Österreichs Skispringer Manuel Fettner hat bei der Vierschanzentournee eine Schrecksekunde erlebt, die knifflige Situation aber bestens gemeistert. Der 36 Jahre alte Athlet verlor am Mittwoch in Bischofshofen nach seinem Qualifikationssprung auf 124,5 Meter seinen Ski und musste auf einem Fuß weiterfahren. Fettner schaffte es über die Sturzlinie und kam erst danach zu Fall, ohne sich dabei groß zu verletzen.

"Er hat es in Fetti-Manier gelöst, dass er mit einem Ski weitergefahren ist", sagte Österreichs Cheftrainer Andreas Widhölzl im ORF. Fettner schimpfte im Scherz in die TV-Kamera, warum er nur die Haltungsnote 16,0 bekommen habe. Widhölzl merkte an: "Normal 20,0, oder?" Das ist im Skispringen die Höchstnote, die extrem selten vergeben wird.

5. Januar, 12.15 Uhr: Trainingssprünge laufen - Quali ab 13 Uhr

Aktuell laufen die Trainingssprünge an der Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen. Wie ist der Zwischenstand bei der Tournee-Gesamtwertung? Die ersten 10 Plätze. Auch Karl Geiger ist darunter.

  1. Ryoyu Kobayashi
  2. Marius Lindvik
  3. Lovro Kos
  4. Markus Eisenbichler
  5. Halvor Egner Granerud
  6. Karl Geiger
  7. Robert Johansson
  8. Stephan Leyhe
  9. Jan Hoerl
  10. Daniel Huber
Karl Geiger trainiert für seinen Sprung heute auf der Paul-Außerleitner-Schanze.
Karl Geiger trainiert für seinen Sprung heute auf der Paul-Außerleitner-Schanze.
Bild: Daniel Karmann, dpa

5. Januar, 11.15 Uhr: Vierschanzentournee: So sehen sie das Nachholspringen in Bischofshofen im Fernsehen und im Stream

Der Föhn-Sturm von Innsbruck wirbelt auch das Fernsehprogramm durcheinander. Wo läuft das Nachholspringen von Innsbruck im Fernsehen und im Stream - und ab wann? Die Übersicht.

5. Januar, 7.30 Uhr: Eisenbichler will im Flutlichtspringen aufs Podest - Nun Bischofshofen-Doppel

Nach den Windböen von Innsbruck und einem turbulenten Tag war Deutschlands Skisprung-Hoffnung Markus Eisenbichler schnell wieder zum Scherzen aufgelegt. "Ich habe die Hosen voll gehabt bei dem Wind, es ist schon gescheiter so. Jetzt muss ich noch mal nach Hause fahren und neue Unterhosen holen für die nächsten Wettkämpfe in Bischofshofen", scherzte der 30 Jahre alte Bayer, nachdem das dritte Vierschanzentournee-Springen am Bergisel abgesagt und nach Bischofshofen verlegt wurde.

Dort steigt am Mittwoch (16.30 Uhr) das dritte Springen, bevor am Donnerstag (17.30 Uhr) direkt das große und traditionelle Finale folgt.

Die Entscheidung der Innsbruck-Absage bezeichneten Springer und Verantwortliche unisono als richtig. "Es wäre irgendwann zu dunkel geworden", merkte Eisenbichler zur Bergisel-Anlage mit dem noch immer fehlenden Flutlicht an. In der Vergangenheit hatten die Deutschen schon häufiger die Tournee in Innsbruck verloren. Das kann diesmal zwar nicht mehr passieren, der Rückstand auf den Führenden Ryoyu Kobayashi aus Japan ist aber schon nach den beiden Stationen in Deutschland groß.

"Wir haben nach wie vor diese Punkte Rückstand und müssen auf einen Fehler hoffen von Kobayashi", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher vor dem seltenen Bischofshofen-Doppel, das es bisher erst einmal so in der Tournee-Historie gegeben hatte - 2008. "Wenn irgendwas passiert, müssen wir die Ersten sein, die an dieser Stelle stehen." Eisenbichler selbst mag die Schanze im Pongau nach eigener Aussage, bezeichnete sie aber auch als "gnadenlos". Auch Karl Geiger ist noch im Rennen um die Tournee-Podestplätze.

4. Januar, 18 Uhr: Nach Wind-Absage: Vierschanzentournee geht in Bischofshofen weiter

Die Skispringer setzen die Vierschanzentournee am Mittwoch in Bischofshofen fort. Auf der Paul-Außerleitner-Schanze soll das am Dienstag abgesagte Bergiselspringen nachgeholt werden. Starker Wind hatte einen Wettkampf in Innsbruck am Dienstag nicht zugelassen. In Bischofshofen ist zunächst um 13.00 Uhr eine Qualifikation angesetzt. Dreieinhalb Stunden später soll der Wettbewerb stattfinden. Favorit ist wie in Innsbruck der Japaner Ryoyu Kobayashi, der die Tournee-Gesamtwertung anführt. Als bester Deutscher liegt Markus Eisenbichler auf Rang vier.

4. Januar, 16.30 Uhr: Das ist der Skisprung-Plan für Bischofshofen

Bei der Vierschanzentournee der Skispringer werden in Bischofshofen zwei Wettbewerbe und zwei Qualifikationen ausgetragen. Darüber informierten die Verantwortlichen nach der windbedingten Absage in Innsbruck am Dienstag. Demnach soll am Mittwoch im Pongau zunächst das Bergisel-Springen nachgeholt werden. Angesetzt ist eine Qualifikation am Mittag (13 Uhr) und später am Tag der Wettbewerb (16.30 Uhr). Die Vorausscheidung aus Innsbruck wird damit annulliert.

Am Donnerstag bleibt es bei der bisherigen Startzeit für das Finale (17.30 Uhr). Die Qualifikation soll am Nachmittag (14.30 Uhr) ausgetragen werden. In Innsbruck war ein Wettkampf wegen eines Föhnsturms unmöglich. Es ist erst das zweite Mal in der langen Geschichte des Events, dass ein Springen an einem Ort abgesagt und am nächsten Tag an einem anderen Ort nachgeholt wird. Erstmals passierte dies 2008, als ebenfalls Innsbruck betroffen war - auch damals wurde ein Wettbewerb nach Bischofshofen verlegt.

4. Januar, 16 Uhr: 70 Jahre Vierschanzentournee: Diese Springen wurden in der Vergangenheit verlegt

Schwierige Windverhältnisse und Schneefall haben den Skispringern und Funktionären bei der Vierschanzentournee immer wieder Probleme gemacht. Ersatzlos ausgefallen ist ein Springen bis zur 70. Auflage aber noch nie, öfter wurde dafür der zweite Durchgang gestrichen. Eine Übersicht über verschobene, verkürzte oder örtlich verlegte Wettbewerbe bei der Tournee.

4. Januar, 15 Uhr: Vierschanzentournee-Springen in Innsbruck wegen Föhnsturms abgesagt

Das dritte Skispringen der Vierschanzentournee ist wegen starken Windes an der Bergiselschanze in Innsbruck für Dienstag abgesagt worden und soll nachgeholt werden. Dies entschieden die Verantwortlichen des Weltverbandes Fis am Dienstag, nachdem der Start zuvor mehrere Male verschoben worden war. Die Schanze in Tirol ist für ihre Windanfälligkeit bekannt. Zuvor war der eigentlich für 13.30 Uhr geplante Start mehrere Male verschoben worden. Auch der Probedurchgang musste ersatzlos gestrichen werden. Am Montag in der Qualifikation hatte es derweil keine Probleme gegeben.

Es ist in der 70 Jahre langen Geschichte der Tournee erst das zweite Springen, das am geplanten Tag komplett abgesagt wurde. Erstmals war dies am 4. Januar 2008 passiert, als in Innsbruck ebenfalls Föhnsturm herrschte. Damals wurden am 5. und 6. Januar zwei Wettbewerbe in Bischofshofen veranstaltet. Auf der Anlage im Pongau können die Veranstalter durch das vorhandene Flutlicht und wegen weniger Windproblemen flexibler agieren.

4. Januar, 14.20 Uhr: Start des Springens nochmal verschoben - Beginn um 15 Uhr

Wegen starken Windes an der Bergiselschanze in Innsbruck ist der Start des dritten Wettkampfes der Vierschanzentournee kurzfristig mehrfach verschoben worden. Statt wie ursprünglich geplant um 13.30 Uhr soll der erste Skisprung-Durchgang nun um 15.00 Uhr beginnen. Das teilten die Veranstalter am Dienstag mit. Zuvor war bereits der Probedurchgang abgesagt worden. Die Schanze in Österreich ist für ihre Windanfälligkeit bekannt. Der Startzeitpunkt um 15.00 Uhr ist der am spätesten mögliche, da die Anlage in Tirol kein Flutlicht hat.

"Im Moment ist die Situation sehr instabil", sagte der Rennleiter des Weltverbandes Fis, Sandro Pertile, im ZDF. "Wir möchten den Wettbewerb gerne durchführen. Das ist unser Ziel. Aber die Priorität ist die Sicherheit der Athleten."

Pertile erklärte weiter, dass auch die Durchführung von nur einem Durchgang eine Option sei. "Wenn der Wind uns nicht hilft, müssen wir auch einen Plan B vorbereiten", sagte Pertile. Das könnte eine Verlegung des Springens nach Bischofshofen sein, wo dann zwei Wettbewerbe stattfinden könnten.

4. Januar, Uhr: 14 Uhr: Start des Springens auf 14.30 Uhr verschoben

Wegen starken Windes an der Bergiselschanze in Innsbruck ist der Start des dritten Wettkampfes der Vierschanzentournee kurzfristig mehrfach verschoben worden. Statt wie ursprünglich geplant um 13.30 Uhr soll der erste Skisprung-Durchgang nun um 14.30 Uhr beginnen. Das teilten die Veranstalter am Dienstagmittag mit.

4. Januar, 13.30 Uhr: Absage des Springens in Innsbruck droht

Wegen starken Windes an der Bergiselschanze in Innsbruck ist der Start des dritten Wettkampfes der Vierschanzentournee kurzfristig verschoben worden. Statt um 13.30 Uhr soll der erste Skisprung-Durchgang nun um 13.50 Uhr beginnen. Das teilten die Veranstalter am Dienstagmittag mit. Zuvor war bereits der Probedurchgang abgesagt worden. Die Schanze in Österreich ist für ihre Windanfälligkeit bekannt.

"I Uhr: m Moment ist die Situation sehr instabil", sagte der Rennleiter des Weltverbandes Fis, Sandro Pertile, im ZDF. "Wir möchten den Wettbewerb gerne durchführen. Das ist unser Ziel. Aber die Priorität ist die Sicherheit der Athleten."

Pertile erklärte weiter, dass auch die Durchführung von nur einem Durchgang eine Option sei. Ein wenig Spielraum für weitere Verschiebungen hat die Jury noch. Spätestens um 15.00 Uhr müsste der Wettbewerb aber starten, da die Anlage in Tirol kein Flutlicht hat. "Wenn der Wind uns nicht hilft, müssen wir auch einen Plan B vorbereiten", sagte Pertile. Das könnte eine Verlegung des Springens nach Bischofshofen sein, wo dann zwei Wettbewerbe stattfinden könnten.

4. Januar, 13.10 Uhr: Zu starker Wind: Probedurchgang der Tournee-Skispringer abgesagt

Wegen starken Windes an der Bergiselschanze in Innsbruck ist der Probedurchgang vor dem dritten Wettkampf der Vierschanzentournee kurzfristig abgesagt worden. Das teilten die Veranstalter am Dienstagmittag mit. Die Probe war eigentlich für 12 Uhr angesetzt gewesen und zunächst verschoben worden. Die äußeren Bedingungen ließen eine Durchführung aber auch später nicht zu. Der Wettkampf ist für 13.30 Uhr geplant. Die Schanze in Österreich ist für ihre Windanfälligkeit bekannt.

4. Januar, 11 Uhr: Deutsche Skispringer haben allesamt dritte Corona-Impfung erhalten

Das deutsche Skisprung-Team um Karl Geiger und Markus Eisenbichler hat geschlossen die dritte Corona-Impfung erhalten. Dies teilte ein Sprecher des Deutsche Skiverbandes (DSV) am Dienstag auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Bundestrainer Stefan Horngacher hatte schon bei der Einkleidung Mitte Oktober betont, dass die jeweiligen Erst- und Zweitimpfungen bei all seinen Athleten lange her seien und über eine Auffrischungsimpfung diskutiert werde.

Dies ist inzwischen erfolgt. Topspringer Geiger war vor gut einem Jahr - damals unmittelbar vor der Vierschanzentournee - mit dem Coronavirus infiziert, hat inzwischen aber auch wie alle anderen Athleten alle drei Dosen erhalten. Das Horngacher-Team will bei den Olympischen Winterspielen in Peking (4. bis 20. Februar) die Erfolge von vor vier Jahren wiederholen. Damals holte Andreas Wellinger Olympia-Gold und Silber im Einzel, zudem gab es Silber im Teamwettbewerb.

4. Januar, 09.30 Uhr: Macht Kobayashi einen Fehler? Eisenbichler ist in Lauerstellung

Auf der Bergiselschanze in Innsbruck will Tournee-Spitzenreiter Ryoyu Kobayashi heute wieder feiern. Zu den größten Herausforderern zählt an diesem Dienstag Markus Eisenbichler. Seitdem Geiger am 1. Januar zurückfiel und er selbst glänzte, ist Eisenbichler der aussichtsreichste Deutsche im Gesamtklassement der Tournee. Als Vierter liegt er knapp zwölf Meter hinter Kobayashi. Sein starker Trainingssprung, der im Wettbewerb als Schanzenrekord gewertet worden wäre, zeigte erneut, dass er die Anlage beherrscht. In der Qualifikation belegte der 30-Jährige Rang acht.

Kobayashi führt sowohl im Gesamtweltcup als auch in der Tournee-Wertung. Der 25-Jährige zeigte zuletzt quasi keine Schwächen und könnte als erster Skispringer zweimal alle vier Wettbewerbe einer Tournee gewinnen. Zweiter ist mit umgerechnet gut sieben Metern Rückstand der Norweger Marius Lindvik. Es folgen Lovro Kos aus Slowenien sowie Eisenbichler. Auch in der Qualifikation von Innsbruck war Kobayashi der stärkste Springer. Er siegte mit einem Versuch auf 126,5 Meter.

Vor dem Skispringen am Dienstag in Innsbruck: Titelverteidiger Kamil Stoch stieg vorzeitig aus der 70. Vierschanzentournee aus.
Vor dem Skispringen am Dienstag in Innsbruck: Titelverteidiger Kamil Stoch stieg vorzeitig aus der 70. Vierschanzentournee aus.
Bild: Daniel Karmann, dpa

3. Januar, 21.40 Uhr: Tournee-Titelverteidiger Kamil Stoch steigt vorzeitig aus

Titelverteidiger Kamil Stoch aus Polen ist bei der Vierschanzentournee der Skispringer vorzeitig ausgestiegen. Darüber informierte der polnische Verband am Montagabend via Twitter. Der 34 Jahre alte Stoch, der das Traditionsevent im Vorjahr noch dominiert hatte, war in der Qualifikation für das dritte Springen in Innsbruck auf Rang 59 gelandet und verpasste damit das Finale der besten 50 Athleten am Dienstag (13.30 Uhr/ZDF und Eurosport). Schon in Oberstdorf (41.) und Garmisch-Partenkirchen (47.) war Stoch zuvor chancenlos und ohne Weltcup-Punkte geblieben.

Der dreimalige Olympiasieger soll nun nach Polen zurückkehren und wird damit nicht nur die letzte Tournee-Station in Bischofshofen verpassen, sondern auch das folgende Weltcup-Wochenende, das ebenfalls in Bischofshofen stattfindet. Die Polen haben in diesem Winter allgemein große Probleme. Im Gesamtweltcup belegt Stoch den 13. Rang und ist damit noch der Beste seines Teams. Piotr Zyla (27.) und Dawid Kubacki (37.) liegen noch weiter zurück.

3. Januar, 17.45 Uhr: Skispringer bei Vierschanzentournee am Dienstag am Bergisel in Innsbruck gefordert

Für die Skispringer steht bei der Vierschanzentournee an diesem Dienstag (13.30 Uhr/ZDF und Eurosport) der dritte Wettkampf auf dem Programm. Nach seinem zweiten Platz beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen zählt Markus Eisenbichler auch am berühmten Bergisel in Innsbruck zu den Sportlern mit den besten Aussichten auf den Sieg. Topfavorit ist allerdings Ryoyu Kobayashi. Der Japaner gewann bislang beide Tournee-Wettbewerbe und zeigte zuletzt keine Schwächen. Bei der Qualifikation am Montag siegte er direkt wieder.

3. Januar, 17.15 Uhr: Rekordflieger mit Wurschtgefühl: Eisenbichlers ständiges Auf und Ab

"Sieg oder Sarg": Markus Eisenbichler mag es gerne drastisch. Die Schwankungen sind bei ihm so extrem wie bei kaum einem anderen Skispringer. Ein Porträt.

3. Januar, 14.55 Uhr: Die Duelle der deutschen Skispringer in Innsbruck

Alle sieben deutschen Skispringer haben sich für das dritte Springen der Vierschanzentournee in Innsbruck qualifiziert. Am Dienstag (13.30 Uhr/ZDF und Eurosport) treten die deutschen Athleten wie gewohnt in K.o.-Duellen an. Wer springt gegen wen? Ein Überblick:

  • Severin Freund (6/Rastbüchl) - Mackenzie Boyd-Clowes (45/Kanada)
  • Markus Eisenbichler (8/Siegsdorf) - Daniel Tschofenig (43/Österreich)
  • Karl Geiger (10/Oberstdorf) - Zak Mogel (41/Slowenien)
  • Stephan Leyhe (24/Willingen) - Giovanni Bresadola (27/Italien)
  • Constantin Schmid (25/Oberaudorf) - Piotr Zyla (26/Polen)
  • Andreas Wellinger (44/Ruhpolding) - Yukiya Sato (7/Japan)
  • Pius Paschke (50/Kiefersfelden) - Ryoyu Kobayashi (1/Japan)

Bilderstrecke

Fotos: Vierschanzentournee in Oberstdorf 2021 - Kobayashi gewinnt Auftaktspringen

3. Januar, 14.50 Uhr: Kobayashi gewinnt Innsbruck-Quali - Deutsches Duo durchwachsen

Die deutschen Skispringer Karl Geiger und Markus Eisenbichler haben die Qualifikation bei der Vierschanzentournee in Innsbruck gemeistert, sind aber nicht ganz vorne reingesprungen. Geiger flog am Montag auf 119,5 Meter und belegte damit den zehnten Rang, auch der Neujahrszweite Eisenbichler war am berühmt-berüchtigten Bergisel mit 119 Metern (Rang acht) solide. Den Sieg in der Quali sicherte sich der japanische Gesamtführende Ryoyu Kobayashi, der 126,5 Meter sprang. Am Dienstag (13.30 Uhr/ZDF und Eurosport) steht in Innsbruck das dritte von vier Tournee-Springen auf dem Programm.

Neben Geiger und Eisenbichler qualifizierten sich auch alle fünf weiteren Athleten für das Bergiselspringen. Severin Freund war als Sechster bester Deutscher und profitierte dabei auch vom intensiven Sommertraining in Tirol. "Bei mir hat es auf jeden Fall geholfen. Es ist eine eigene Schanze, da kann es schon helfen, sich im Sommer ein Konzept zurechtzulegen", kommentierte Freund im ZDF. Auch Stephan Leyhe (24.), Constantin Schmid (25.), Andreas Wellinger (44.) und Pius Paschke (50.) sind dabei.

3. Januar, 14.30 Uhr: Nach Trophäen-Panne: Skispringer Kobayashi bekommt neuen Pokal

Japans Überflieger Ryoyu Kobayashi bekommt seine zerstörte Trophäe vom Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen ersetzt. Für den 25-Jährigen gab es am Montag nach der Qualifikation in Innsbruck eine Ersatztrophäe, nachdem der Pokal am Samstag bei der Übergabe in zwei Hälften zerfallen war. Dies teilten die Tournee-Organisatoren mit. "Da hat der Kleber nicht gescheit gehalten", hatte Tournee-Sprecher Ingo Jensen zu dem Malheur am 1. Januar auf Nachfrage erklärt. Kobayashi hat nicht nur das Neujahrsspringen, sondern auch den Auftaktwettbewerb in Oberstdorf für sich entschieden.

3. Januar, 13 Uhr: Gefühlsflieger mit Wurschtgefühl: Eisenbichlers ständiges Auf und Ab

"Sieg oder Sarg": Markus Eisenbichler mag es gerne drastisch. Die Schwankungen sind bei ihm so extrem wie bei kaum einem anderen Skispringer. Bei der Tournee springt er plötzlich wieder vorne mit. Das Gesamtergebnis ist ihm nach eigener Aussage egal.

Innsbruck (dpa) - Glaubt man seinen Worten, ist Markus Eisenbichler gerade vieles "wurscht". Der hochemotionale Skispringer mit dem martialischen Motto "Sieg oder Sarg" schert sich bei der 70. Vierschanzentournee nach eigener Aussage nicht um den medialen Rummel um seine Person und schon gar nicht um den Gesamtstand beim Traditionsevent. Als er von einem Journalisten auf seine neue Rolle als deutscher Hoffnungsträger und seine Platzierung angesprochen wurde, antwortete Eisenbichler: "Ich habe jetzt auch das erste Mal erfahren, dass ich Vierter bin. Danke dafür."

Ob man das dem 30-Jährigen so abkaufen kann, sei mal dahingestellt, doch fährt Eisenbichler mit seiner nach außen eher lockeren Herangehensweise gut. Aus seinem vorweihnachtlichen Formtief hat sich der Dreifach-Weltmeister von 2019 herausgearbeitet und sich beim traditionellen Neujahrsspringen sogar wieder an seinem Freund und Teamkollegen Karl Geiger vorbeigeschoben.

Die Qualifikation zum Bergiselerspringen beginnt um 13.15 - so verfolgen Sie die Quali im TV und im Stream.

3. Januar, 9 Uhr: Vierschanzentournee geht mit Qualifikation in Innsbruck weiter

Bei der Vierschanzentournee der Skispringer geht es nun in Österreich weiter. Am Montag steht am Bergisel in Innsbruck die Qualifikation für den dritten Wettbewerb auf dem Programm. Die beiden deutschen Topspringer Karl Geiger und Markus Eisenbichler wollen dabei Schwung aufnehmen, um beim kniffligen Bergisel-Springen am Dienstag um die Podestplätze mitkämpfen zu können.

Für Japans Ryoyu Kobayashi besteht die Chance, als erster Skispringer zum zweiten Mal alle vier Wettbewerbe der Tournee zu gewinnen. Bei der Tour de Ski der Langläufer geht es im italienischen Val di Fiemme weiter.

2. Januar, 11 Uhr: Karl Geiger nach Neujahrsspringen enttäuscht

Karl Geiger ist eigentlich der größte Hoffnungsträger auf den ersten deutschen Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee seit 2002. Beim Neujahrsspringen lief es aber gar nicht gut. Der Allgäuer war mit seiner Leistung überhaupt nicht zufrieden. "Es sind mehrere Sachen zusammengekommen", sagte er. "Dass es bei der Tournee wieder passiert, ist echt zum Kotzen." Mehr dazu hier.

2, Januar, 7.30 Uhr: Pause für Tournee-Skispringer am Sonntag

Die deutschen Skispringer haben den ersten Neujahrssieg seit 20 Jahren bei der Vierschanzentournee knapp verpasst. Am Sonntag legt die Vierschanzentournee nach dem emotionalen Neujahrsspringen vor dem dritten Wettkampf am Bergisel in Innsbruck einen Ruhetag ein. Am Dienstag (14 Uhr) steht das wegweisende dritte Springen an, am Montag gibt es im WM-Stadion von 2019 bereits die Qualifikation.

1. Januar, 20.27 Uhr: "Kleber nicht gescheit gehalten": Kobayashi und die Trophäen-Panne

Die kleine Panne nach der Siegerehrung nahm Ryoyu Kobayashi mit Humor. Lachend hielt der japanische Skispringer nach seinem Sieg beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen seine halbe Trophäe in die Höhe und posierte für Fotos. Der Preis aus Glas war in zwei Hälften zerfallen.

"Der ist ein bisschen beschädigt worden, aber nicht ganz kaputt", sagte Kobayashi zum Pokal, der aus zwei Teilen besteht und zusammengeklebt wird. "Da hat der Kleber nicht gescheit gehalten", erklärte Tournee-Sprecher Ingo Jensen auf Nachfrage und fügte mit einem Augenzwinkern an: "Wenn sogar die Trophäe fliegt, hat er echt gute Chancen, die Tournee zu gewinnen."

1. Januar, 16 Uhr: Eisenbichler auf Platz 2, Karl Geiger hat Pech mit dem Wind

Der Japaner Ryoyu Kobayashi hat ganz knapp das Neujahrsspringen der Skispringer in Garmisch-Partenkirchen gewonnen und damit Kurs auf seinen zweiten Titel bei der Vierschanzentournee genommen. Der 25-Jährige flog am Samstag 143 und 135,5 Meter und besiegte damit wie in Oberstdorf die Konkurrenz. Der Deutsche Markus Eisenbichler belegte einen Tag nach seinem Sieg in der Qualifikation den zweiten Platz und stellte mit Sprüngen auf 141 und 143,5 Meter seine stark aufsteigende Formkurve unter Beweis. 0,2 Punkte machten am Ende den Unterschied. Das Podium komplettierte Lovro Kos aus Slowenien.

Deutschlands Tournee-Hoffnung Karl Geiger (130 und 127,5 Meter) belegte an Neujahr den siebten Platz und hatte dabei zweimal Pech mit den Verhältnissen. Geiger verlor damit erstmals in diesem Winter das Gelbe Trikot des Gesamtweltcupführenden. Bei der Tournee ist der Rückstand auf Kobayashi weiter gewachsen. Am Dienstag (14.00 Uhr/ZDF und Eurosport) geht es mit dem dritten Wettbewerb in Innsbruck weiter. Am Bergisel haben Deutschlands Skispringer in den vergangenen Jahren häufig vorzeitig die Tournee verloren.

1. Januar, 14.55 Uhr: Geiger kämpft im ersten Durchgang mit schlechten Verhältnissen

Der Aufwind, der fehlte: Karl Geiger erwischte im ersten Durchgang schlechte Verhältnisse und erreichte aber doch noch passable 130 Meter - Rang 8. Markus Eisenbichler landete mit 141 Metern einen gewaltigen Sprung - und musste dabei fast in den Schnee greifen. In Führung ist allerdings der Japaner Ryōyū Kobayashi, der noch drei Punkte vor Markus Eisenbichler liegt.

1. Januar, 13 Uhr: Kurzes Silvester für Skispringer - 1. Durchgang ab 14 Uhr

Das hat Tradition: An Neujahr versammeln sich die besten Skispringer der Welt traditionell zum zweiten Wettkampf der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen. Karl Geiger startet als Mitfavorit auf den Gesamtsieg.

Markus Eisenbichler gewann gestern die Qualifikation - gefeiert wurde aber nicht. Statt groß zu feiern oder eine Runde zu schmeißen, hatte der 30 Jahre alte Skispringer am letzten Abend des Jahres 2021 vor allem einen Plan: zeitig Schluss zu machen. "Ich werde wieder ziemlich schnell ins Bett gehen, was ich jedes Jahr mache. Ich bin nicht da, um Party zu machen, sondern um meine Leidenschaft auszuüben", kündigte er an.

Eisenbichler und sein Allgäuer Teamkollege Geiger zählen beim Jubiläum 100 Jahre Neujahrsspringen zu den Favoriten auf der Großen Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen. Heute möchte das Duo die 20 Jahre lange Sieg-Flaute bei diesem Traditionswettbewerb gerne beenden. "Das wäre schön, wenn das einer von uns schafft", sagte Eisenbichler.

Der erste Durchgang beginnt um 14 Uhr. Das Neujahrsspringen wird ab 13.45 Uhr live im TV übertragen.

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So läuft die Vierschanzentournee

Der Sieger der Vierschanzentournee wird durch Addition nach den Springen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen sowie Innsbruck und Bischofshofen ermittelt.

Die Vierschanzentournee mit jeweile zwei Austragungsorten in Deutschland und Österreich findet 2021/2022 zum 70. Mal statt.

Nachdem die Vierschanzentournee 2020/21 wegen der Corona-Pandemie komplett ohne Zuschauer stattfinden musste, hoffen alle Skisprungfans bei den Springen 2021/22 endlich wieder ins Stadion zu dürfen.

Eine Entscheidung darüber steht freilich noch aus. Auch die Nordische Ski-WM in Oberstdorf musste zuletzt ohne Zuschauer ablaufen.

Die Termine für die Vierschanzentournee 2021/22 stehen bereits fest. Alle Orte und Schanzen im Überblick:

  • Der Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf findet am 28./29. Dezember 2021 auf der Schattenbergschanze statt.

  • Das Neujahresspringen in Garmisch-Partenkirchen ist für 31. Dezember/1. Januar auf der Olympiaschanze angesetzt.

  • Das dritte Springen im Bergisel-Skistadion in Innsbruck ist auf 2./3. Januar 2022 terminiert.

  • Das Finale der Vierschanzentournee auf der Paul-Außenleiter-Schanze in Bischofshofen wird am 5./6. Januar 2022 eingeläutet.

Am jeweils erstgenannten Datum der einzelnen Stationen findet die Qualifikation statt, ehe tags darauf die Sieger in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen gekürt werden.

Die Uhrzeit für den Start der Wettbewerbe werden durch die Fédération Internationale de Ski (FIS) in Abstimmung mit der übertragenden Sendeanstalt festgelegt und dem Organisationskomitee mitgeteilt. Wie schon in den Vorjahren ist die Vierschanzentournee im TV live bei ARD und ZDF zu sehen.

Die Termine für die Vierschanzentournee 2021/2022 sind noch nicht final. Alle Termine müssten formal noch im Frühjahr offiziell bestätigt werden.

Tickets für die Vierschanzentournee gibt es auf der offiziellen Veranstalterseite https://vierschanzentournee.com/

Vierschanzentournee 2021/2022: Zählen Stoch, Geiger und Kubacki erneut zu den Favoriten?

Im Vorjahr wurde als Tourneesieger der Pole Kamil Stoch gefeiert. Karl Geiger vom SC Oberstdorf legte mit einem sensationellen zweiten Platz im Gesamtklassement den Grundstein für eine denkwürdige Saison, in der er obendrein Skiflug-Weltmeister wurde und bei der Nordischen Ski-WM in seinem Heimatort zwei Mal Gold (Team und Team-Mixed) sowie jeweils eine Silbermedaille (Normalschanze) und eine Bronzemedaille (Großschanze) gewann. Dritter wurde Dawid Kubacki.

Ob diese drei Springer auch bei der Vierschanzentournee 2021/22 zu den Favoriten gehören, wird von den kommenden Monaten der Vorbereitung abhängen. Saisonhöhepunkt für die Skispringer sind die Olympischen Spiele vom 4. bis 20. Februar in der chinesischen Hauptstadt Peking.

Als Grand-Slam bezeichnet man bei der Vierschanzentournee, wenn ein Springer alle vier Springen gewinnt. Dies ist in der traditionsreichen Geschichte der wichtigsten Skisprungserie bislang nur drei Springern gelungen:

  • Sven Hannawald (2001/02)

  • Kamil Stoch (2017/2018)

  • Ryoyu Kobayashi (2018/2019)

Lesen Sie auch: Das Tournee-Finale und seine besonderen Geschichten

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